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Nachricht vom 24.05.2019 - 10:34 Uhr    

Es geht los: Schulen im Kreis Altenkirchen bekommen schnelleres Internet

Der Bedarf an leistungsfähiger Netzinfrastruktur und zuverlässigen Bandbreiten nimmt kontinuierlich zu. So benötigen auch die regionalen Bildungseinrichtungen zunehmend höhere Bandbreiten, um den Ansprüchen der Zeit gerecht werden zu können. Landrat Michael Lieber und die Deutsche Telekom GmbH haben einen Vertrag zum Ausbau von 38 Schulen im Landkreis Altenkirchen unterzeichnet.

Die Vertragsunterzeichnung bildet den Startschuss für das Schulausbauprojekt im Landkreis Altenkirchen. v.l.n.r.: Lars Kober (Leiter Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen), Landrat Michael Lieber, Winfried Moser und Thomas Jüngling (Deutsche Telekom GmbH). (Foto: Kreisverwaltung Altenkirchen)

Kreis Altenkirchen. Die Vertragsunterzeichnung bildet den Startschuss für ein neues Ausbauprojektim Kreis Altenkirchen, das den flächendeckenden Ausbau von Gigabitnetzen weiter vorantreibt. Ziel ist es,zuverlässige Bandbreiten von mindestens 30 Mbit/s pro Klassenzimmer zu gewährleisten.

Anbindung der schulen ist ein Muss
„Neben dem bevorstehenden Abschluss des kreisweiten Breitbandprojekts im Herbst 2019, ist das Schulprojekt ein weiteres positives Signal in Sachen Digitale Infrastruktur im Landkreis Altenkirchen. Mit den Gigabitanschlüssen für unsere Schulen im Kreis öffnen wir das Tor zur digitalen Zukunft. Ich freue mich, dass wir mit der nun stattgefundenen Vertragsunterzeichnung den Startschuss für das Schulausbauprojektbesiegeln konnten. In Zeiten von zunehmender Digitalisierung ist eine leistungsfähige Netzanbindung der Schulen unabdingbar und von hoher Bedeutung für das regionale Bildungssystem“, so Landrat Michael Lieber.

Der Ausbau der Schulen umfasst Kosten von rund 1,3 Millionen Euro, wobei die Hälfte durch Bundesfördermittel und 40 Prozent durch Landesfördermittel gedeckt werden. Somit belaufen sich die Kosten für die Schulträger auf nur insgesamt 133.600 Euro. In den kommenden Monaten werden die weiterführenden Schulen in Kreisträgerschaft sowie Grund-und Förderschulen mit sogenannten FTTH-Anschlüssen (Fibre-To-The-Home) versorgt. Hierbei handelt es sich um direkte Glasfaserzuleitungen vom Hauptverteilerkasten bis ins Gebäudeinnere der Schulen. Die dadurch generierten Bandbreiten von einem Gigabit bilden den Grundstein für eine leistungsfähige und zukunftssichere Breitbandversorgung der regionalen Bildungseinrichtungen.

Ausbau soll bis 2022 abgeschlossen sein
Mehr als 14.000 Schülerinnen und Schüler profitieren von dem bevorstehenden Breitbandprojekt. „Digitale Systeme und Werkzeuge sind mittlerweile nicht mehr aus der Gesellschaft wegzudenken. Der Umgang mit digitalen Medien in den Schulen und während des Unterrichts gehört heutzutage zum Standard. Aus diesem Grund müssen die Schulen überall auf schnelles Internet zurückgreifen können, um entsprechende Anzeigegeräte wie interaktive Whiteboards nutzen zu können“, erklärt Lars Kober, Leiter der Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen.

Laut der Wirtschaftsförderung des Kreises Altenkirchen, die den Breitbandausbau im Landkreis Altenkirchen in enger Abstimmung mit den Verbandsgemeinden federführend betreut, soll der Ausbau der Schulen bis Anfang 2022 abgeschlossen sein. Wie auch in dem aktuellen Breitbandprojekt sind vor allem die Engpässe im Tiefbaubereich und eine Vielzahl parallel stattfindender Ausbauprojekte der Deutschen Telekom die Gründe für diesen verlängerten Realisierungszeitraum. Trotz alledem wird der Ausbau der ersten fünf Schulen noch in diesem Jahr beginnen, sodass diese Ende 2019 von Bandbreiten mit bis zu einem Gigabit profitieren können. Der Startschuss findet an der Berufsbildenden Schulen Betzdorf-Kirchen statt. (PM)



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