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Nachricht vom 16.06.2019    

Umgebaute Weiheranlage im Altenkirchener Wiesental wurde eingeweiht

Nach fast fünf Jahren, die ersten Planungen datieren aus dem Jahre 2014, konnte am Samstag (15. Juni) die umgebaute Weiheranlage (Eisweiher) im Wiesental, dem großen Naherholungsgebiet der Kreisstadt, eingeweiht und an den Angelsportverein (ASV) Altenkirchen übergeben werden. Zur feierlichen Einweihung waren neben Landrat Michael Lieber auch der noch amtierende Stadtbürgermeister Heijo Höfer, MdL, und der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Heinz Düber, erschienen.

Landrat Michael Lieber (links) und Stadtbürgermeister Heijo Höfer (rechts) erhielten vom ASV-Vorsitzenden Karl-Heinz Fels Tageskarten. (Foto: kkö)

Altenkirchen. Nachdem das „Original Westerwälder Alphorn Duo“ mit Hans Hammer und Guntram Kochhäuser den Festakt eröffnet hatten, begrüßte ASV-Vorsitzender Karl-Heinz Fels die Gäste und erläuterte kurz die Anlage. Bereits seit der Gründung des Vereins im Jahre 1953 können die Angler die Anlage nutzen. In den letzten Jahren war es erforderlich, die Weiheranlage zu entschlammen und teilweise neu anzulegen, so Fels. Er dankte den beteiligten Firmen, im besonderen Andreas Pohle vom Planungsbüro Planeo und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beteiligten Verwaltungen. Im Anschluss spielten die Jagdhornbläser vom Hegering Altenkirchen.

Andreas Pohle erläuterte für alle an den Baumaßnahmen beteiligten Firmen den Umfang und die Abläufe. So wurden rund 4.500 Kubikmeter Erde bewegt, die zum größten Teil wieder verbaut werden konnten. Die neue Anlage verfügt über ein rund 600 Quadratmeter großes Absetzbecken, in dem der Zulauf der Wied verlangsamt wird, um ein Absinken des mitgeführten Schlamms zu gewährleisten, sowie über rund 400 Quadratmeter Biotopfläche. Insgesamt hat der Eisweiher eine Wasserfläche von rund 5.000 Quadratmetern, wobei die Wassertiefe 2,10 Meter beträgt. Diese Tiefe, so Pohl, reiche auch für Fische, die den tieferen Bereich bevorzugen.

„Hausherr“ Heijo Höfer lobte bei der Übergabe der Anlage an den ASV Altenkirchen die Zusammenarbeit, die, wie mit allen Vereinen der Stadt, problemlos ablief. Dies, so Höfer weiter, mache die Arbeit natürlich leichter. Mit der jetzt übergebenen Anlage ist das Naherholungsgebiet der Stadt bestens aufgestellt. Er wisse, so Höfer, die Anlage bei den Mitgliedern des ASV in besten Händen. Landrat Lieber ging in seinem Grußwort darauf ein, dass die Angler, ebenso wie andere der Natur verbundene Engagierte, die Pflege der Natur sehr ernst nehmen. Lieber gab der Hoffnung Ausdruck, dass durch die neuen Möglichkeiten auch wieder mehr Jugendliche zum Angelsport finden werden. Er selbst sei ebenso wie der Stadtbürgermeister Höfer in letzter Zeit kaum zum Angeln gekommen, dies solle sich, so sagten beide, aber bald ändern. Hierzu überreichte Karl-Heinz Fels beiden eine Tageskarte, die, so Fels, eigentlich gar nicht mehr ausgegeben würden. Auch die befreundeten Angler aus Niedererbach, die extra einen Stein mit Plakette mitgebracht hatten, gratulierten. Dieser solle, so die Information, mit dafür sorgen, dass es keinen Vandalismus an der neuen Anlage gebe.

Im Anschluss gab es eine Führung rund um die Anlage und dann feierten die Angler mit Freunden im und am Vereinsheim, das sich, so Fels, toll in den natürlichen Rahmen einfüge. (kkö)


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