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Nachricht vom 19.06.2019 - 09:20 Uhr    

Abfallwirtschaftsbetrieb unterstützt die Flüchtlingshilfe Flammersfeld e.V.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Altenkirchen unterstützt die vorbildliche Arbeit der Flüchtlingshilfe Flammersfeld. Die ist ursprünglich aus einer Initiative von Bürgerinnen und Bürgern der VG Flammersfeld erwachsen. Ziel ist seit 2015 im Wesentlichen, die Geflüchteten gerade in den ersten Wochen nach Ankunft in vielfältigster Art und Weise zu begleiten.

Werkleiter Werner Schumacher überreicht Dorothee Hermes-Malmedie Stoffbeutel mit Motiv der Umweltschule. (Foto: KV Altenkirchen)

Flammersfeld. Die neu Ankommenden werden generell von einem Helfer des Vereins in Empfang genommen, zu ihrer Wohnung begleitet und wichtigste Dinge wie die ersten Einkäufe werden gemeinsam erledigt. Hinzu kommt das Aufzeigen der Wege zu den wichtigsten Behörden, Einkaufsmöglichkeiten, Bushaltestellen, Sprachschulen sowie aktive Hilfe bei der Anmeldung von Kindern in Schulen und Kindergärten. Eine wichtige Anlaufstelle ist das wöchentlich stattfindende „Eine- Welt- Café “ im Gemeindehaus der Evang. Kirchengemeinde Flammersfeld. Dort hat dann auch die eigens eingerichtete Kleiderkammer geöffnet, die von ehrenamtlichen Helfern der Kirchengemeinde geführt wird.

Die Flüchtlingshilfe versteht sich dabei als Sprach-, Kultur- und Werte-Vermittler und baut stark auf ein vertrauensvolles Miteinander. Auch wenn seit 2017 deutlich weniger geflohene Menschen bei uns ankommen, so ist diese Arbeit immer noch sehr wichtig. Nach dem Erwerb der Sprachkenntnisse mussten darüber hinaus auch noch Arbeits-und Ausbildungsplätze gesucht werden.

Die eindrucksvolle Zwischenbilanz (Stand März 2019) kann sich sehen lassen: 25 Personen in einer Ausbildung, 20 Personen haben eine Arbeitsstelle gefunden und 5 Personen absolvieren ein Praktikum. Bei 79 theoretisch arbeitsfähigen Geflüchteten, ist die Flüchtlingshilfe auf diese Zahlen sehr stolz (Mütter, die traditionell wegen ihrer Kinder zu Hause bleiben sowie Sprachkursteilnehmer und Kinder bis 16 Jahren sind in der Zahl der vermittelbaren Personen nicht berücksichtigt).

Die 1. Vorsitzende Dorothee Hermes- Malmedie dazu: „Diese Arbeit ist nur leistbar und erfolgreich, durch den engagierten Einsatz unserer Helfer, die gute Zusammenarbeit mit allen Behörden, der Kirchengemeinde Flammersfeld sowie den offenen Bürgerinnen und Bürgern. All den Betrieben, die trotz oft erhöhtem Verwaltungsaufwand den geflüchteten Menschen eine Chance geben, sich hier durch Arbeit zu integrieren, gebührt meine besondere Anerkennung.“

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Altenkirchen freut sich, dass er mit Überreichung von einigen Stofftaschen sowie Butterbrotdosen (Abfallvermeidungsthemen) im kleinen Rahmen dieses über die Grenzen der Verbandsgemeinde hinaus bekannte Flüchtlingskonzept ein wenig unterstützen kann. Sortierhilfen sowie „Abfallschulungen“ sind natürlich auch jederzeit beim AWB abrufbar. Dorothee Hermes-Malmedie sagt noch einmal „vielmals Danke an alle aktiven Unterstützer“. (PM)



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