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Nachricht vom 19.06.2019    

Feuerwehr Mehren übte am Schützenhaus Maulsbach

Der Löschzug Mehren wurde am Samstag, 16. Juni, durch die nicht ständig besetzte Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) der Verbandsgemeinde Feuerwehr Altenkirchen alarmiert. Hierbei handelte es sich um eine Übung, bei der der Löschzug Mehren, über die Landesgrenze hinweg, von der Löscheinheit Süd der Feuerwehr Eitorf unterstützt wurde.

Übung der Feuerwehr Mehren. (Foto: kkö)

Mehren/Altenkirchen. Am Samstag, 15. Juni, wurden die Mitglieder des Löschzuges Mehren, gegen 17.30 Uhr, zu einem Brand in den Nachbarort Maulsbach alarmiert. Hier war es, so die Übungslage, im Schützenhaus zu einem größeren Brand gekommen, wobei drei Personen vermisst wurden. Die zuerst eintreffenden Kräfte lösten nach der Erkundung eine Alarmstufenerhöhung aus. Daraufhin wurde die Löscheinheit Süd der Feuerwehr Eitorf aus Mühleip mit einem Löschfahrzeug zur Einsatzstelle nachalarmiert.

Aus Altenkirchen wurden die Mehrener Feuerwehrleute durch eine Teileinheit der Führungsstaffel unterstützt. Die Führungsstaffel übernimmt bei größeren Schadenslagen die Aufgaben der Kommunikation und der Dokumentation. Von der Leistungsfähigkeit dieser Staffel, die mit dem Einsatzleitwagen der Verbandsgemeinde ausrückte, überzeugte sich auch der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur und amtierende Wehrleiter, Ralf Schwarzbach.

Die „Brandbekämpfung“ sowie die Personensuche und die Rettung konnte nur unter umluftunabhängigem Atemschutz durchgeführt werden. Hierfür errichtete die Einsatzleitung eine sogenannte Atemschutzüberwachung, deren Aufgabe es ist, die eingesetzten Geräteträger zu registrieren und den Einsatz zu dokumentieren. Ferner ist die Atemschutzüberwachung dafür zuständig, dass der rechtzeitige Nachschub an Geräten und für die Alarmierung weiterer Atemschutzgeräteträger entsprechende Alarmierungen veranlasst werden. Die Träger der Geräte sind, besonders bei den herrschenden Temperaturen, stark belastet. Sie nehmen im Einsatz rund 25 Kilogramm Gerät und Material mit und müssen, wie bei dieser Übung, Personen retten. Dies erfordert eine hohe persönliche Fitness, aber auch die Ablösung durch weitere Einsatzkräfte. Die Wasserversorgung wurde vom Mehrzweckfahrzeug Mehren, das mit unterschiedlichen Modulen beladen werden kann, über eine längere Strecke sichergestellt. Hierbei nutzten die eingesetzten Kräfte die zur Beladung gehörende mobile Pumpe, sowie das in Rollcontainern gelagerte Schlauchmaterial.




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Solche großen Einsätze, so Schwarzbach, gehören nicht zur Tagesordnung, deshalb sind solche Übungen mit den anspruchsvollen Szenarien erforderlich, um erreichtes Wissen zu festigen. Weiter bieten Übungen dieser Art die Möglichkeit, Alarmierungswege zu optimieren. Besonders bei Einsätzen über Kreis- oder gar Landesgrenze hinweg, gibt es noch einiges zu tun, so Schwarzbach. Insgesamt waren rund 35 Feuerwehrleute, darunter neun Kräfte aus Mühleip, vor Ort. Nach rund einer Stunde war die Übung beendet und die Kräfte trafen sich zur Nachbesprechung im Gerätehaus Mehren. (kkö)


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