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Nachricht vom 23.06.2019    

Zur Bootsführerausbildung an den Rhein

Kürzlich absolvierten sieben Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehr Brachbach aus dem benachbarten Landkreis Altenkirchen erfolgreich ihre Prüfung als Bootsführer. Die Prüfung wurde an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz abgelegt. Vorausgegangen war ein Lehrgang durch die Ausbilder des Landkreises Neuwied.

Volker Lemgen und Marc Gerolstein mit den neuen Bootsführern (1. und 2. von rechts). Foto Privat

Leutesdorf. An sechs Wochenenden machten sich die Feuerwehrkameraden auf nach Leutesdorf. Freitagsabends wurden in den Seminarräumen der Jugendherberge die theoretischen Lerninhalte vermittelt. Samstags stand nach Übernachtung die praktische Ausbildung auf dem Plan. Auf dem Rhein wurden die Manöver zum sicheren Führen eines Bootes im Feuerwehreinsatz vermittelt und intensiv geübt.

Die Freiwillige Feuerwehr Brachbrach verfügt über das einzige Feuerwehrrettungsboot im Landkreis Altenkirchen. Die erforderliche Ausbildung für das Führen von Feuerwehrbooten bietet der Landkreis Altenkirchen für seine Feuerwehrangehörigen nicht an. Aus diesem Grund fand der Lehrgang durch die Feuerwehrkreisausbilder des Landkreises Neuwied mit Feuerwehrbooten aus Erpel und Leutesdorf statt.

Volker Lemgen, stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur des Landkreises Neuwied, dankte den Feuerwehrleuten und insbesondere dem Ausbilderteam um Marc Gerolstein für Ihr Engagement: „Dieser Lehrgang erfordert sehr viel ehrenamtliches Engagement und ist gleichzeitig ein hervorragendes Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit zwischen den Landkreisen“, so Lemgen.

Großes Lob sprach auch Marc Gerolstein, Lehrgangsleiter der Bootsführerausbildung, den Teilnehmern für die hohe Motivation aus: „Der Erwerb des Feuerwehrbootsführerscheins zählt zu den zeitintensivsten und aufwändigsten Ausbildungen bei der Freiwilligen Feuerwehr. In den Zeiten, in denen immer weniger Menschen bereit sind, sich dauerhaft ehrenamtlich zu engagieren, gebührt Euch eine große Anerkennung.“


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