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Nachricht vom 28.06.2019    

Grundsteuer: MdB Sandra Weeser wirbt für einfaches Flächenmodell

Die Grundsteuer bleibt Thema. FDP-MdB Sandra Weeser nimmt aktuell per Pressemitteilung Stellung zu den aktuellen Plänen der Großen Koalition. Dabei wirbt sie für ein einfaches Flächenmodell, die Pläne von Union und SPD seien „viel zu bürokratisch und intransparent“. Die FDP-Fraktion werde sich den Kompromiss dennoch ergebnisoffen ansehen.

Die Grundsteuer bleibt Thema. FDP-MdB Sandra Weeser nimmt aktuell per Pressemitteilung Stellung zu den aktuellen Plänen der Großen Koalition. (Foto: Wilfried Pohnke auf Pixabay)

Berlin/Betzdorf. Die Grundsteuer bleibt Thema. FDP-MdB Sandra Weeser nimmt aktuell per Pressemitteilung Stellung zu den aktuellen Plänen der Großen Koalition. Union und SPD haben bei der Reform der Grundsteuer eine Einigung erreicht. „Der Kompromiss lässt zu wünschen übrig, denn das Modell von Bundesfinanzminister Scholz ist viel zu bürokratisch und intransparent", urteilt die Bundestagsabgeordnete aus Betzdorf. „CDU und CSU konnten sich offenbar nicht durchsetzen. Dabei wäre ein einfaches Flächenmodell am besten, wofür wir weiterhin werben“, so Weeser. Die FDP-Fraktion werde sich den Kompromiss dennoch ergebnisoffen ansehen.

„Als konstruktive Oppositionsfraktion können wir uns ein Paket vorstellen, das die Autonomie der Länder in Finanzfragen stärkt: Länderöffnungsklausel bei der Grundsteuer plus einen Freibetrag für die Grunderwerbsteuer“, betont Weeser. „Damit könnten sich mehr Menschen den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen.“ Darüber könne man sich mit Union und SPD schnell verständigen. Für die in der Einigung vorgesehene Länderöffnungsklausel ist eine Verfassungsänderung notwendig. „Dafür fehlt der Großen Koalition bisher die nötige Mehrheit. Sie sind auf die Opposition angewiesen“, erklärt Weeser. (PM)


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Kommentare zu: Grundsteuer: MdB Sandra Weeser wirbt für einfaches Flächenmodell

1 Kommentar
Das vereinfachte Flächenmodell begünstigt vor allem Eigentümer hochwertiger Immobilien an attraktiven Standorten, da deren realer Wert dabei völlig außen vor bleibt. Die CSU propagiert dieses Modell vor allem zugunsten ihres zahlungskräftigen Klientels mit Villen am Tegernsee etc.. Es wundert mich nicht wirklich, dass die rheinlandpfälzische FDP sich unter dem Vorwand der "Einsparung von Verwaltungsaufwand" ebenfalls entsprechend positioniert.
#1 von G. Winkler, am 30.06.2019 um 20:51 Uhr

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