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Nachricht vom 17.03.2010    

Viele fahren zum ökumenischen Kirchentag

Auch der Kreis Altenkirchen wird beim ökumenischen Kirchentag im Mai gut vertreten sein. Die Organisatoren rechnen mit etwa 100 Teilnehmenden aus dem Ak-Land.

Kreis Altenkirchen. Wie es zu einem Ökumenischen Kirchentag passt, wird sich auch eine "ökumenische" Gruppe aus dem Kreis Altenkirchen gemeinsam auf den Weg zum zweiten Christentreffen dieser Art im Mai nach München aufmachen. Mit rund 100 Teilnehmenden aus dem Kreis Altenkirchen rechnen die Organisatoren bei Kirchenkreis, Gemeinden und Gruppen. Organisatoren sind auf evangelischer Seite Ilse Sonnentag (Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises) und auf katholischer Seite die Kirchengemeinden Altenkirchen und Hamm. Neben der gemeinsamen Gruppenfahrt werden sich auch wieder Bläser, Sänger und andere „Individualteilnehmer“ auf den Weg zum zweiten Ökumenischen Kirchentag (DÖKT) machen, der diesmal unter dem Motto steht „Damit ihr Hoffnung habt“.

Jüngst reiste der „Rheinische Landesausschuss für den Deutschen Evan­geli­schen Kirchentag“ zu einer Vorfahrt nach München. Dabei auch die Öffentlichkeitsbeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen, Petra Stroh. Ziel war es, die „Kirchentagsorte“ und besondere Veranstaltungen in den Blick zu nehmen, damit die Teilnehmenden aus dem Kreis Altenkirchen entsprechend vorbereitet werden können.

Rund 3000 Veranstaltungen in fünf Tagen zu den Themenkomplexen Verantwortlich handeln – Christsein in der einen Welt, Miteinander leben – Christsein in der offenen Gesellschaft, Suchen und finden – Christsein und die vielfältigen Orientierungen, Glauben leben – Christsein in der Vielfalt der Kirchen, erwartet die Teilnehmenden. Beginnen und enden wird der DÖKT mit „großen“ Gottesdiensten, jeweils auf der Theresienwiese – ansonsten bekannt als Veranstaltungsort des Oktoberfestes. Neben der Innenstadt ist vor allem das Messegelände Hauptveranstaltungsort.

„Programmhighlights“ sind Auftritte von bekannter Persönlichkeiten wie Bundespräsident Horst Köhler, Pater Anselm Grün und auch des Präses der rheinischen Kirche, Nikolaus Schneider, der in vielfältiger Weise beim 2. ÖKT mitwirkt, sowie Großkonzerte beliebter Bands wie Christina Stürmer&Band, Viva Voce und der Wise Guys.



Eine Besonderheit des 2. ÖKT wird die „orthodoxe Vesper mit Artoklasie“ sein, zu der die Grie­chisch-orthodoxe Kirche einladen wird. Im Gedenken an die wundersame Brotvermehrung im Markusevangelium (Mk 8,1-9) wird in kleinen Tischgruppen miteinander gegessen und im An­schluss an die gemeinsame Feier wird das Brot zu denen gebracht, die nicht dabei sein können. Auf dem Odeonsplatz in München werden dazu am Kirchentags-Freitag 1000 Tische aufgestellt, an denen zehn bis zwölf Personen gemeinsam unter Begleitung eines „Stewards“ miteinander essen, feiern und beten.

Vor allem die jüngeren DÖKT-Teilnehmer werden angesprochen vom dem Programm im „Zentrum Jugend“, das im Olympiapark mit seinen vielfältigen Veranstaltungsorten – auch eine „Schwimmbühne“ wird aufgestellt - sein wird.

Das Vorbereitungstreffen für heimischen DÖKT-Teilnehmenden soll im Anschluss an die Osterferien in Hamm stattfinden. Wer noch Informationen sucht, kann diese im Internet unter www.oekt.de finden, oder sich an Ilse Sonnentag (02681/80 08 84) wenden. Anmeldungen für Individualteilnehmende sind bis zum Beginn des Kirchentages möglich, Gruppenreise-Interessierte sollten sich schnell anmelden. (dl/pes)
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Auf dem Münchener Odeonsplatz wird während des zweiten ökumenischen Kirchentages im Mai eine besondere Veranstaltung sein: Zu einer "orthodoxen Vesper mit Artoklasie" lädt die Griecchisch-Orthodoxe Kirche ein. 1000 Tische werden vor der Feldherrenhalle und in die benachbarten Straßen übergehend aufgestellt, an denen Menschen miteinander essen, feiern und beten. Die prägnantesten Kirchentags-Orte und damit auch der Odeonsplatz, wurden kürzlich vom "Rheinischen Landesausschuss" besucht, darunter die Altenkirchener Delegierte Petra Stroh, die demnächst die heimischen Kirchentags-Teilnehmenden mit Informationen versorgen wird. Foto: Daniela Loster


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