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Nachricht vom 17.03.2010    

Steinebacher Skipper beim Schnee-Eifel-Pokal

Bei Marsch um den Schnee-Eifel-Pokal waren auch drei Steinebacher "Skipper" dabei. Bei traditionellen Orientierungsmarsch belegte man einen achtbaren 13. Platz.

Steinebach. Bei dem traditionellen Orientierungsmarsch um den Schnee-Eifel-Pokal handelt es sich um eine Veranstaltung der Bundeswehr unter Leitung des Landeskommandos Rheinland- Pfalz. Diese hatte die Organisation zum 27. Mal in die Hände der Reservistenkameradschaft Bitburg gelegt. Unterstützung kam vom Technischen Hilfswerk (THW), das während der gesamten Veranstaltung die Funküberwachung sicherstellte. Die sanitätsmäßige Versorgung übernahm ein Sanitätstrupp der Bundeswehr.
Der jährlich stattfindende Orientierungsmarsch gilt als der wahrscheinlich forderndste Wettkampf dieser Art in Deutschland. Er beinhaltet eine Marschstrecke von gut 50 Kilometern, die überwiegend bei Nacht unter zu Hilfenahme von Karte und Kompass zurückzulegen sind. Auf der Strecke sind diverse Kontrollpunkte und fünf Stationen eingerichtet, auf denen dann die jeweils nächsten Marschaufträge in Empfang genommen werden.
Erschwerend ist, dass Gepäck und Verpflegung mitzuführen sind.
Inklusive der Ruhepausen darf die Marschzeit 18 Stunden nicht überschreiten. Gewertet wird nur die Mannschaft, die mit allen drei gestarteten Wettkämpfern geschlossen das Ziel erreicht.
Der Marsch war erneut vom Namen der Region geprägt. Pünktlich zum Start setzte rund um Bitburg starker Schneefall ein, der im Zuge der Nacht richtig heftig wurde und erst am frühen Morgen endete. Zudem hatten die Ausrichter bei der Zusammenstellung der Strecke auch diesmal wieder keine Schwierigkeit ausgelassen. So forderten die teils enormen Gefälle- und Steigungsstücke in Verbindung mit dem Schnee, den eisigen Temperaturen und mangelndem Schlaf dann auch Ihren Tribut.
Von den insgesamt 39 Mannschaften, die aus ganz Deutschland sowie aus den Niederlanden und der Schweiz angereist waren, erreichten nur 24 das Ziel.
Die Reservisten der Steinebacher Skipper konnten von ihrer guten Vorbereitung und wohl auch ein wenig von Ihrer Routine profitieren; absolvierten sie doch den Marsch schon zum fünften Mal. Arnulf Arndt (Gebhardshain), Klaus Brück (Gebhardshain) und Frank Setzke (Fensdorf) erreichten gesund und ohne größere Blessuren nach fast exakt 16 Stunden Marschzeit das Ziel.
Bei der anschließenden Siegerehrung am Samstagabend erfuhren die drei, dass sie sich den achtbaren 13. Platz erlaufen hatten.
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Foto: Arnulf Arndt (rechts) und Klaus Brück (links) am frühen Morgen an einem Kontrollpunkt.


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