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Nachricht vom 18.03.2010    

Wagener: Die Region zukunftsfähig machen

Eine gute Zusammenarbeit von Kreistagsfraktion und Kreisvorstand attestierte Fraktionschef Michael Wagener auf dem jüngsten CDU-Parteitag in Rosenheim (der AK-Kurier berichtete). Aber auch mit den anderen Fraktionen sei die Zusammenarbeit gut. Wagener kritisierte, dass das Land das AK-Land offenbar als ländliche Peripherie ansehe und vernachlässige. Dagegen müsse man gemeinsam angehen.

Kreis Altenkirchen/Rosenheim. "Es geht darum, die Region zukunftsfähig zu machen", sagte der CDU-Fraktionschef im Kreistag, Michael Wagener, beim jüngsten CDU-Kreisparteitag in Rosenheim. Für viele bedeute AK-Land leider auch "Grenzland" und diese glaubten, die Großräume Köln/Bonn oder Siegen deckten vieles ab. Deshalb, so Wageners Kritik in Richtung Mainz, habe man hier den Eindruck, dass man diese Region sich selbst überlasse. Deshalb müsse man sich umso mehr bemühen, das zu erhalten, was zu erhalten ist. Dafür müssten sich Kreis, Verbandsgemeinden und Ortsgemeinden gemeinsam aufstellen.
Als Beispiel nannte Wagener die derzeitige Diskussion um den Erhalt des Notarztstandortes in Wissen. Hier gehe es um eine komplette Neuaufstellung im nördlichen Rheinland-Pfalz (bisher fünf Notärzte). In Zukunft wären es nur noch vier. Wagener: "Das betrifft uns alle", nämlich auch Flammersfeld oder Asbach oder auch Kirchen. Wagener: "Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen...Wenn wir zulassen, dass die Region Stück für Stück stetig ausgehöhlt wird, brauchen wir uns in 20 Jahren nicht mehr über Zukunftsfähigkeit zu unterhalten." (rs)/Foto: Reinhard Schmidt



Kommentare zu: Wagener: Die Region zukunftsfähig machen

1 Kommentar
Damit das Land den Kreis Altenkirchen nicht nur als Peripherie ansieht, muss der Kreis aber dringend selber aus seinem eingefahrenen Trott heraus. Man merkt nämlich außer anhand vieler Worte der Lokalpolitiker nicht, dass sich die Politik für die ganzheitliche Weiterentwicklung des Kreises einsetzt. Dies wird ja alleine schon in der Bildungspolitik deutlich, wo der Kreis z.B. das Kopernikus-Gymnasium alleine stehen und verrotten lässt. Wenn schon bei den Jugendlichen, die einmal als Erwachsene den Kreis doch nach vorne bringen sollen, gespart wird, dann kann man das Land sogar verstehen. Die Jugendlichen haben z.B. bei der Abiturfeier diese Kritik sehr deutlich gemacht, aber der Landrat glänzte ebenso wie der Wissener Bürgermeister wie immer mit Abwesenheit, was die Schüler sehr gut als "mangelendes Interesse" erkannten. Bevor man sich also bei der CDU über das Land beklagt, sollte man zuerst einmal selbst den Kreis aktivieren.
#1 von Christian Sommer, am 19.03.2010 um 23:02 Uhr

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