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Nachricht vom 22.07.2019 - 09:43 Uhr    

Nach der Übung der Freiwilligen Feuerwehr Hamm/Sieg folgte ein Einsatz

Am Samstag, 20. Juli, führte die Freiwillige Feuerwehr Hamm/Sieg eine Übung bei der Firma Inlotec in Roth durch. Die Automatische Brandmeldeanlage hatte ausgelöst und rief so die Wehrleute nach Roth. Nach der Übung folgte dann auf der Kreisstraße 65 ein richtiger Einsatz, wo ein kurzes aber heftiges Unwetter gewütet hatte.

Die ersten Maßnahmen sind eingeleitet. Fotos: Feuerwehr Hamm/Sieg

Hamm (Sieg)/Roth. Vor Ort wurde eine verrauchte Halle vorgefunden in der zwei Personen vermisst wurden. Die ersten Kräfte gingen umgehend mit Atemschutzgeräten ausgestattet in die Halle zur Menschenrettung vor. Durch die Größe der Lagerhalle und die unklare Lage wurde sofort die Feuerwehr Wissen nachalarmiert. Während die Kräfte aus Hamm das Gebäude durchsuchten, brachten die Kameraden aus Wissen ihre Drehleiter in Stellung, um das Dach zu kontrollieren und eine Brandausbreitung zu verhindern. Die vermissten Personen wurden nach dem Auffinden sofort nach Draußen gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Die Wasserversorgung konnte mit dem Schlauchwagen aus dem örtlichen Wassernetz sichergestellt werden. Parallel zu den Löscharbeiten befreite die Besatzung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) aus Wissen eine eingeklemmte Person unter einem Gabelstapler. Nach gut einer Stunde hieß es Feuer aus. Die Wehrleute fingen mit dem Rückbau der Schlauchleitungen an. Im Anschluss gab es eine Nachbesprechung durch die beiden Übungsleiter Mark Daniel Eibach und Alexander Müller, in der auch dem Geschäftsführer Bernhard Janssen für das Bereitstellen des Objektes gedankt wurde. Bei einem kleinen Imbiss und kühlen Getränken konnten sich die Feuerwehrleute stärken. Zurück im Feuerwehrhaus wurden die Fahrzeuge wieder mit neuen Schläuchen bestückt. Die verschmutzten Schläuche wurden gewaschen und zum Trocknen aufgehängt.

Als diese Arbeiten gerade beendet waren, meldete ein Anrufer im Feuerwehrhaus, dass auf der Kreisstraße zwischen Forst-Seifen und Holpe mehrere Bäume auf der Fahrbahn liegen würden. Diese waren wohl einem kurzen heftigen Gewitter mit Sturmböen zum Opfer gefallen. Umgehend rückten zwei Fahrzeuge aus Hamm zur Einsatzstelle aus. Vor Ort waren drei große Bäume umgestürzt. Diese wurden mittels Motorsäge kleingesägt oder mit der Seilwinde des Rüstwagens von der Straße gezogen. Während den Aufräumarbeiten stellte der Einsatzleiter fest, dass weitere Bäume gespalten waren und drohten auf die Fahrbahn zu stürzen. Daraufhin wurde die Kreisstraße 65 umgehend komplett für den Verkehr gesperrt. Der zuständige Straßenbaulastträger wurde informiert, der die Einsatzstelle mit zusätzlichen Schildern weiter absicherte. Die Polizei Betzdorf und die Rettungsleitstelle in Montabaur wurden ebenfalls über die Streckensperrung informiert. Der Einsatz war mit den Reinigungsarbeiten im Feuerwehrhaus dann beendet. (am)



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