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Nachricht vom 03.04.2010    

Rüddel: "HTS-Weiterbau steht kurz bevor"

Der 1. Spatenstich für den Weiterbau der HTS (Hüttentalstraße/B 62) bis nach Rheinland-Pfalzb steht kurz zuvor. Wie der Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel (CDU) und sein Kollge Volkmar Klein (Siegen-Wittgenstein) jetzt mitteilten, hat das Bundesverkehrsministerium jetzt grünes Licht gegeben.

Kreis Altenkirchen/Region. Der Bau des noch fehlenden Stücks der B62/Hüttentalstraße bis nach Rheinland-Pfalz kann noch in diesem Jahr beginnen. Das Bundesverkehrsministerium gibt grünes Licht für die rund 75 Millionen Euro teure Baumaßnahme, die zwar sehr kostenintensiv, aber verkehrspolitisch unbedingt nötig ist. Das teilten die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel (Altenkirchen) und Volkmar Klein (Siegen-Wittgenstein) gemeinsam mit dem Altenkirchener Landtagsabgeordneten Dr. Josef Rosenbauer mit. Ein erster Spatenstich könne in Kürze erfolgen.
Vorausgegangen war eine ganze Serie von Gesprächen in Düsseldorf und Berlin, um die Bedeutung der Straße für die Menschen in der Region zu untermauern und um Wege zu finden, das Projekt zusätzlich in die Bauliste aufzunehmen. Das noch zu bauende Teilstück schließt das bisher schon rund 500 Millionen Euro teure und 25 Kilometer lange Projekt Hüttentalstraße vom Anschluss an die A4 bis nach Rheinland-Pfalz ab. Vor allem wird die neue Straße aber die Menschen, die heute in Niederschelden, an der Höllenwaldstraße oder in Eiserfeld unter dem Durchgangsverkehr auf dafür ungeeigneten Straßen leiden, entlasten. Ein besonderer Vorteil entwickelt sich durch die Maßnahme auch für die Pendler und das Gewerbe im Kreis Altenkirchen. "Der schnelle Anschluss an die A 45 und das Oberzentrum Siegen ist für die gewerbliche Infrastruktur und die Menschen in der Region ein großer Gewinn", betont Rüddel, der sich in Berlin besonders für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im Kreis Altenkirchen einsetzen will.
Dennoch sei der Bau einer solchen Straße angesichts knapper Mittel längst nicht selbstverständlich. Das weiß keiner besser als Volkmar Klein, der selbst Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages ist. "Die Gespräche waren intensiv, aber auch sehr kooperativ. Am Ende ist es uns gelungen, das Bundesverkehrsministerium zu überzeugen," freuen sich die drei Abgeordneten.
Der parlamentarische Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer hatte jetzt noch vor Ostern die in Berlin getroffene Entscheidung mitgeteilt. "Für unsere ganze Region ist das ein wunderbares Ostergeschenk". Parallel und in enger Abstimmung mit den eigenen Gesprächen habe NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper alles getan, um das Projekt zu unterstützen. Auch er habe zahlreiche Gespräche geführt, war selbst mehrfach an der künftigen Baustelle in Siegen und habe über die gute Vorbereitung durch die NRW-Behörden einen erheblichen Anteil am Erfolg.
Rüddel bedankte sich bei allen, die dazu beigetragen haben, dass überhaupt jetzt unbeklagtes Baurecht bestehe. Bewusst habe man in den vergangenen Wochen keinerlei Verlautbarungen herausgegeben. Sicher wären Berichte über viele der geführten Gespräche durchaus für die Öffentlichkeit interessant gewesen. "Wir waren aber nicht an Meldungen, sondern am Ergebnis interessiert und das kann jetzt mitgeteilt werden," betonten die drei Abgeordneten.
Ausdrücklich bedankten sich alle drei für die breite Unterstützung aus der Bevölkerung. Nicht nur die eindrucksvolle Demonstration "Pro HTS Weiterbau" mit rund 1500 Teilnehmern in Niederschelden sei ein starkes Signal und Rückhalt für die eigene Arbeit gewesen. "Zahlreiche Briefe und Anrufe betroffener Menschen haben uns immer wieder neu Motivation für weitere Gespräche und engagiertes Argumentieren für den Weiterbau der Hüttentalstraße gegeben," freuen sich Rüddel, Rosenbauer und Klein.
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Das Foto zeigt die Abgeordneten beim Termin im Bundesverkehrministerium: Volkmar Klein MdB, Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer MdB, Dr. Josef Rosenbauer MdL und Erwin Rüddel MdB (von links).



Kommentare zu: Rüddel: "HTS-Weiterbau steht kurz bevor"

1 Kommentar
Diese Nachricht wäre ja eine Sensation ohnegleichen, wenn man denn jetzt noch dabei gesagt hätte in welchem Jahr der 1. Spatenstich in Eiserfeld erfolgen soll. Also glauben tun die Eiserfelder das sowieso erst wenn wirklich die Bagger rollen, wird wohl eher in Kürze wieder darauf hinauslaufen "was kümmert uns unser Geschwätz von Gestern". Und die Gelder für den HTS Weiterbau gehen wieder in die Kasse der Stadt Siegen fürs Apollo, für die neue Siegbebauung, oder für den Westfalentag!
#1 von Manfred Schütz, am 04.04.2010 um 09:21 Uhr

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