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Nachricht vom 11.08.2019    

Dank vieler Baumspenden: Streuobstwiese an der Wissener Siegpromenade wächst

Äpfel-, Zwetschgen-, Walnuss- und Haselnuss-Bäume sind dabei, auch Esskastanie, Süßkirsche und Mirabelle finden sich auf der in diesen Tagen angepflanzten Streuobstwiese an der Wissener Siegpromenade – gut 50 Meter von der Sieg entfernt und in direkter Nachbarschaft zur bereits angelegten Wildblumenwiese auf dem Promenaden-Abschnitt zwischen „Salamander-Brücke“ und Stadionparkplatz. Baumspenden zum Stadtjubiläum machen das Ganze möglich.

Die einzelnen „Baumpaten“ werden namentlich auf kleinen Schildern an den Bäumen genannt. (Foto: as)

Wissen. Das war nochmal ein Stück Stadtjubiläum, wozu Wissens Stadtbürgermeister Berno Neuhoff an die Wissener Siegpromenade eingeladen hatte: Denn zum 50. Geburtstag der Stadt im Frühjahr gab es eine ganze Reihe von Baumspenden: Äpfel-, Zwetschgen-, Walnuss- und Haselnuss-Bäume sind dabei, auch Esskastanie, Süßkirsche und Mirabelle finden sich. Insgesamt 15 Bäume wurden nun entlang der Siegpromenade gepflanzt. Unterstützt wurden die jeweiligen Spender tatkräftig vom Pflanzenhof Schürg und vom Wissener Bauhof. Gut 50 Meter von der Sieg entfernt und in direkter Nachbarschaft zur bereits angelegten Wildblumenwiese entsteht hier eine städtische Streuobstwiese am Promenaden-Abschnitt zwischen „Salamander-Brücke“ (Fußgänger-Brücke) und Stadion-Parkplatz.

Weitere „Baumpaten“ gesucht
Neuhoff bedankte sich bei den Spendern der Bäume, darunter der scheidende Landrat Michael Lieber und Wissens Ehrenbürger Ulrich Brucherseifer sowie die Ortsbürgermeister aus der Verbandsgemeinde Wissen. Die einzelnen Spender – Neuhoff nannte sie „Baumpaten“ – werden namentlich auf kleinen Schildern an den Bäumen genannt. Die ersten „Baumpaten“ sind die Ortsgemeinden Birken-Honigsessen, Hövels, Katzwinkel, Mittelhof und Selbach, Wolf-Rüdiger Bieschke, Erika Nickel, Ulrich Brucherseifer, Detlef Vollborth, Michael und Simone Rödder, der Pflanzenhof Schürg, Landrat Michael Lieber sowie die Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen und Claus Behner. Und der Stadtbürgermeister machte klar: „Es werden Nachahmer gesucht. Es gibt immer noch Platz an der Promenade.“ Will heißen: Weitere Baumspenden sind natürlich willkommen.




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„Das erste große Werk“ bewahren
Neuhoffs Ziel ist es, die Siegpromenade so über die Jahre peu à peu zu bereichern, beispielsweise auch mit modernen Ruhebänken. „Dass Sie dieses Projekt auf den Weg gebracht haben, ist eine tolle Sache“, unterstrich die evangelische Pfarrerin Gudrun Weber-Gerhards. Sie zitierte den Theologen Adolf Schlatter (1852-1938): „Gott wird uns nicht glaubhaft, wenn wir nicht ein großes Werk vor Augen haben, das von ihm stammt, und das erste Werk Gottes, das wir zu sehen haben, ist die Natur.” Sie und damit die Schöpfung zu bewahren, sei das Gebot der Stunde. (as)


Mehr dazu:   50 Jahre Stadt Wissen  
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