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Nachricht vom 19.08.2019    

Heim-Premiere: VfB Wissen empfängt FSV Salmrohr

Der VfB Wissen ist zurück in der Rheinlandliga. Am Mittwoch, dem 21. August, steigt das erste Heimspiel der Saison. Zum Aufstieg kamen Grüße von Borussia Neunkirchen. Mit den Saarländern verbindet den VfB eine lange Geschichte. Dazu zählte der gemeinsame Regionalliga-Aufstieg 1994. Doch schon vor über 100 Jahren fing alles an.

Der VfB Wissen spielt wieder Rheinlandliga. Das Team bestreitet am 21. August sein erstes Heimspiel der Saison. (Foto: vfb-wissen.de)

Wissen. Darauf haben Fans und Freunde des VfB Wissen lange gewartet: Nach über 21 Jahren bestreitet der Traditionsverein von der Sieg am Mittwoch, dem 21. August, sein erstes Heimspiel in der neuen Rheinlandliga-Saison. Anstoß gegen den FSV Salmrohr im Dr.-Grosse-Sieg-Stadion ist um 19.30 Uhr.

Glückwünsche aus Neunkirchen
Wie die Rückkehr des VfB Wissen in die höchste Spielklasse des Fußballverbandes Rheinland im Frühsommer wahrgenommen wurde, spiegelt ein Glückwunsch-Bericht von Bundesliga-Mitbegründer Borussia Neunkirchen. Auf der Homepage des heutigen Saarlandliga-Clubs heißt es: „Mit dem VfB Wissen ist ein traditionsreicher Fußballclub aus dem Westerwald in die Rheinlandliga zurückgekehrt. Die Mannschaft von Trainer Walter Reitz sicherte sich mit vier Punkten Vorsprung vor der SG Wallmenroth den Titel in der Bezirksliga Ost. Die großen Zeiten des Vereins liegen indes lange zurück. Dreimal wurde der VfB Rheinlandmeister (1962, 1988, 1991), gewann zweimal den Rheinlandpokal (1959 und 1961) und spielte in der Saison 1994/95 immerhin ein Jahr lang in der damals drittklassigen Regionalliga West/Südwest.“ Man erinnert an prominente Köpfe, die das VfB-Trikot trugen, beispielsweise Jan Schlaudraff, Henry Acquah oder Waldemar Matysik und natürlich Torhüter Lars Leese. Gemeinsam stiegen der VfB Wissen und Borussia Neunkirchen 1994 in die damals neue Regionalliga auf. Nach dem letzten Oberliga-Punktspiel in Wissen unter Leitung eines gewissen Markus Merk feierten beide Clubs damals ausgiebig im Festzelt auf dem Stadionparkplatz.

Gemeinsame Geschichte
Doch beide Vereine verbindet noch viel mehr mehr: Der Blick richtet sich dabei in die Gründerzeit des VfB Wissen. Mit Ernst Kroth und Wilhelm Bautz zählten zwei fußballbegeisterte frühere Neunkirchener, die beruflich beim Wissener Walzwerk Fuß gefasst hatten, zu den Aktivposten bei der Gründung des VfB Wissen im Jahr 1914: Kroth wurde erster Vorsitzender, Bautz sein Stellvertreter. „Als Vereinsfarben wurden Blau und Weiß gewählt – Blau als Symbol der Treue, Weiß als Zeichen der Reinheit“, schreiben die Chronisten der Borussia. Und weiter: „Diese Farben haben bis heute Geltung, wenn der VfB Wissen in sein Stadion einläuft. Das trägt ehrenhalber den Namen von Dr. Karl Grosse, der als Vorstandsmitglied der Vereinigten Stahlwerke und Wissener Eisenhütten AG zum großen Förderer des Vereins wurde und die Ehrenpräsidenschaft übernahm. So dokumentiert der Stadionname bis ins Jahr 2019 die enge Verbindung von Eisen, Stahl und Fußball – eine Beziehung, die auch in Neunkirchen jahrzehntelang die Basis für den erfolgreichen Fußball (…) bildete.“ (red)


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Kommentare zu: Heim-Premiere: VfB Wissen empfängt FSV Salmrohr

1 Kommentar
Glückwunsch an den VFB und „Naui“ zum Aufstieg in die Rheinlandliga.Aber die Drittklassigkeit der Regionalliga sollte man nicht überbewerten, denn das möchte ich anmerken der VFL Hamm hat damals in der Oberliga Südwest auch drittklassig gespielt ,mit Mainz 05 ,Trier Saarbrücken usw. Nicht böse gemeint ich wünsche dem VFB in der neuen Klasse mit Trainer Thomas Kahler viel Erfolg und vielleicht bester AK Verein .Grüsse aus dem Münsterland
#1 von Klaus Höhner, am 20.08.2019 um 12:36 Uhr

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