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Nachricht vom 24.08.2019    

Busbahnhof am Schulzentrum Horhausen offiziell in Betrieb

Der Zentrale Busbahnhof (ZOB) am Schulzentrum Horhausen ist am Freitag, 23. August, offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Landrat Michael Lieber kam neben den Vertretern der kommunalen Familie, darunter Heinz Düber als erster Beigeordneter der VG Altenkirchen, Rolf Schmidt-Markoski, Beigeordneter der VG Flammersfeld sowie zahlreiche Vertreter der Ortsgemeinden. Als Vertreterin der Landesregierung war die Staatssekretärin Daniela Schmitt aus Mainz angereist.

Offizielle Eröffnung des ZOB durch die Staatssekretärin Daniela Schmitt. (Fotos: kkö)

Horhausen. Am Freitag (23. August) wurde der ZOB am Schulzentrum Horhausen offiziell seiner Bestimmung übergeben. Bereits im Jahre 2005 wurde ein Verkehrskonzept erarbeitet, das zu diesem wichtigen Projekt führte, so Landrat Lieber. Zu den Vorgaben zählten unter anderem auch die Planung und der Bau eines Kreisverkehrs am Ortseingang von Güllesheim. Dieser konnte im Jahr 2016 fertiggestellt werden. Im Anschluss wurde durch die Ortsgemeinde Horhausen der Bebauungsplanung „Auf dem Huferhahn“ geändert. Im März 2018 wurden die Fördermittel des Landes, rund 850.000 Euro, freigegeben. Ab Januar 2019 war dann der Baubeginn für den nun fertiggestellten Busbahnhof.

Im weiteren Verlauf, so die beteiligten Planer vom Ingenieurbüro von Weschpfennig, wird noch ein Parkplatz für die Grundschule sowie für die Raiffeisenhalle durch die Verbandsgemeinde angelegt. Ebenso ist eine sogenannte Hol- und Bringzone für die Eltern der Grundschulkinder vorgesehen, bei der der Verkehrsfluss so entzerrt wird, dass eine Gefährdung der Schulkinder verringert wird.

Eröffnet wurde die kleine Feier durch die Kinder der Glück-Auf-Grundschule mit dem Steigerlied. Landrat Michael Lieber ging in seiner Begrüßung darauf ein, das der Spatenstich kurz nach der Bekanntgabe seines Rücktritts erfolgte. „Ich hätte nicht geglaubt, dass ich die Eröffnung dieses Busbahnhofes noch vornehmen würde, aber die bauausführenden Firmen haben wirklich tolle Arbeit geleistet“, so Lieber. Er begrüßte alle Vertreter der kommunalen Familie, besonders seinen Nachfolger im Amt, Dr. Peter Enders und die Staatssekretärin des Verkehrsministeriums, Daniela Schmitt. Im Anschluss „erwanderten“ die Gäste den Bereich des ZOB zur Einfahrt. Die Einfahrt, so Eberhard von Weschpfennig vom Planungsbüro, ist mit einer Schranke gesichert, die durch die Busfahrer geöffnet werden kann. Diese Maßnahme sorgt für eine klare Trennung des Schulbusverkehrs vom Individualverkehr der nahegelegenen Bundesstraße B256. Zur Sicherheit der Schüler wurden Drängelgitter eingebaut, bei deren Bemessung auch die Vorgaben für Rollstuhlfahrer beachtet wurden.




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Der Beigeordnete der VG Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski, dankte allen Beteiligten für die zügige und professionelle Umsetzung des Projektes. Der zentrale Omnibusbahnhof ist das „Mobilitäts-Herzstück“ im nördlichen Teil der Verbandsgemeinde, so Schmidt-Markoski weiter. Nicht nur die rund 1050 Schülerinnen und Schüler der Grundschule und der IGS freuen sich über den neuen Busbahnhof, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger. Schmidt-Markoski dankte dem scheidenden Landrat für Unterstützung bei zahlreichen Projekten im Bereich der VG Flammersfeld. Er nannte hier Kreisstraßen, die IGS Horhausen und letztlich dieses Projekt des ZOB. All dies mache deutlich, so Schmidt-Markoski, dass die Entscheidung über die weitere Zugehörigkeit der VG zum Kreis Altenkirchen richtig war.

Staatssekretärin Daniela Schmitt ging auf die Tatsache ein, dass sich der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im Umbruch befinde. Dies sei wichtig, um alle Verkehrsträger miteinander zu vernetzen, so Schmitt. Solche zentralen Busbahnhöfe seien ein richtiger Schritt dazu. Man habe im Ministerium festgestellt, dass es im Bereich Horhausen eine wachsende Bevölkerungszahl gebe, was zunehmend durch Zuzug junger Familien erreicht würde. Diese würden, neben allen anderen wichtigen Faktoren, auch das Vorhandensein von Schulen in ihre Überlegungen einbeziehen. Dem wird dieses Projekt in bester Weise gerecht. Nach Ihrer kurzen Rede öffnete die Staatssekretärin dann symbolisch die Schranke. Im Anschluss hatten die Verantwortlichen der VG die Gäste zu einem kleinen Imbiss eingeladen. (kkö)


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