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Nachricht vom 18.04.2010    

Spannend und amüsant in einem - "die Todesfalle"

Spannend und amüsant zugleich - das Theaterstück "Die Todesfalle" zog das Publikum im Herdorfer Hüttenhaus in seinen Bann. Die überzeugenden Schauspieler indes hätten ein volles Haus verdient gehabt.

Herdorf. Ein wirklich spannendes Stück hatte der Kulturring Herdorf mit der "Todesfalle" auf die Bühne des Hüttenhauses geholt. Mehrfach brachten die Darsteller das Publikum zum kollektiven Entsetzen, welches sich sogleich in entspanntem Gelächter über die gemeinsame Erfahrung entlud. Es war auch zugleich das letzte Stück der Herbst/Wintersaison 2009/2010 und sowohl die Aufführung wie auch die Darsteller hätten ein volles Haus verdient gehabt, was leider nicht der Fall war. Aber diejenigen, welche gekommen waren, gingen amüsiert und zufrieden nach Hause. Das Stück stammt aus der Feder von Ira Levin, einem New Yorker Autor, dessen berühmtestes Werk "Rosemarie`s Baby" war. Die "Todesfalle" wurde von 1978 bis 1982 1793 Mal in New York aufgeführt und dann in Hollywood mit Michael Caine und Christopher Reeve in den Hauptrollen verfilmt.
"Da siehst du, was für ein hervorragender Mörder du sein würdest", sagt Myra Bruhl (Katrin Schönermark) zu ihrem Mann Sidney (Ulli Kinalzik), welcher ihr gerade einen Mordplan vorgesponnen hat. Wie recht sie damit behalten sollte, konnte sie in dem Moment nicht ahnen. Sidney ist ein ehemals erfolgreicher Broadway Autor, der schon länger in einer Schreibkrise steckt. Das geniale Manuskript eines früheren Schülers lässt Mordpläne in ihm reifen und letztlich begeht er den Mord in seinem Arbeitszimmer vor den Augen seiner entsetzten Frau. Diese will sich daraufhin von ihrem Mann trennen, stirbt jedoch beim Angriff der vergraben geglaubten Leiche an einem Herzanfall. Clifford Anderson (Andreas Werth), der ehemalige Schüler von Sidney, zieht umgehend bei seinem Idol ein. Doch die neue Idylle hält nicht lange, über ein Manuskript des jungen Mannes geraten die beiden in heftigen Streit. Die übersinnlichen Fähigkeiten der ungarischen Hellseherin Gizi Barna (Beatrice Fago) decken letztlich die Geschehnisse im Haus Bruhl auf. Daraus möchte der Anwalt Porter Milgrim (Wolfram Pfäffle) seinen Profit ziehen und selbst einen spannenden Thriller schreiben. Ort der Handlung ist das Arbeitszimmer von Sidney Bruhl, der darin viele verschiedene Mordwerkzeuge aus seinen erfolgreichen Aufführungen zu Dekorationszwecken verwahrt, was die ganze Story umso spannender macht.
Regie führte Jan Bodinus, aufgeführt wurde der Thriller von der Komödie am Altstadtmarkt in Braunschweig und jeder der fünf Darsteller spielte seine Rolle absolut überzeugend. (anna)
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Das friedliche Bild der drei ließ bei den Zuschauern schon eine böse Vorahnung aufkommen. Foto: anna



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