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Nachricht vom 07.09.2019    

Betzdorfer Polizei meldet mehrere nächtliche Schlägereien

Es sind unschöne Begleiterscheinungen der ersten Schützenfestnacht in Betzdorf: Gleich fünf Mal berichtet die Polizeiinspektion Betzdorf von Schlägereien und Körperverletzungen am Rande des Schützenfestes und in der Stadt.

Die Betzdorfer Polizei musste etliche Male zu Schlägereien ausrücken. (Symbolfoto: Sascha Guntermann auf Pixabay)

Betzdorf. Gleich fünf Meldungen der Betzdorfer Polizei, in denen es um Schlägereien und Körperverletzungen in der Nacht von Freitag auf Samstag (6./7. September) am Rande des Betzdorfer Schützenfestes und in der Stadt geht, erreichten die Redaktion des AK-Kuriers:

• Am Freitagabend wurde der Polizei Betzdorf gegen 22.50 Uhr über Notruf eine Schlägerei zwischen mehreren Personen im Bereich der Schule in der Martin-Luther-Straße gemeldet. Beim Eintreffen der Polizeikräfte wurde jedoch niemand mehr angetroffen. Zeugen oder Beteiligte der Auseinandersetzung werden gebeten, sich bei der Polizei Betzdorf zu melden (Tel.: 02741-9260, E-Mail: pibetzdorf.wache@polizei.rlp.de).

• Gegen 1.30 Uhr am Samstag wurde in der Martin-Luther-Straße ein 25-Jähriger von vier bislang unbekannten Angreifern zusammengeschlagen und auf dem Boden liegend getreten. Das Opfer wurde hierbei im Gesicht verletzt. Bei den Angreifern soll es sich laut Mitteilung der Polizei um junge, ausländisch aussehende Männer gehandelt haben. Eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung wurde gefertigt. Zeugen werden gesucht und gebeten, sich mit der Polizei Betzdorf in Verbindung zu setzen (Tel.: 02741-9260, E-Mail: pibetzdorf.wache@polizei.rlp.de).

• Zu einer weiteren Schlägerei zwischen mehreren Personen kam es Samstagnacht gegen 2.25 Uhr vor einem Lokal am Betzdorfer Busbahnhof. Hierbei wurden mehrere Personen verletzt, zwei junge Frauen mussten ins Krankenhaus Kirchen gebracht werden. Aufgrund der ersten Erkenntnisse kam es zwischen verschiedenen Personengruppen zu einem Streit, der dann in der gewalttätigen Auseinandersetzung mündete. Aufgrund des Alkoholisierungsgrades der anwesenden Personen, so berichtet die Polizei, gestaltete sich die Aufklärung schwierig. Verschiedene Strafverfahren wurden eingeleitet.

• Zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen kam es am frühen Samstagmorgen an einem Bierrondell in der Martin-Luther-Straße. Hier fiel eine 23-jährige, alkoholisierte Frau zunächst durch aggressives Sozialverhalten gegenüber anderen Gästen auf. Schließlich schlug sie auf den Betreiber des Rondells ein und riss einer weiteren Bedienung an den Haaren. Zudem schaltete sich der ebenfalls alkoholisierte und aggressiv auftretende Lebensgefährte der Angreiferin ein. Weitere umherstehende Personen suchten daraufhin ebenfalls Auseinandersetzungen miteinander. Selbst beim Eintreffen der Polizeibeamten konnte die Situation kaum beruhigt werden, da die Grundstimmung der zumeist alkoholisierten Personen vor Ort hoch aggressiv war. Eine weitere Eskalation konnte jedoch verhindert werden, mehrere Strafverfahren wurden eingeleitet.

• Ebenfalls am frühen Samstagmorgen kam es im Bereich des Bahnhofes zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Personen. Hierbei wurde ein 17-Jähriger durch zwei Beschuldigte zunächst beleidigt, anschließend wurde ihm von einem 20-Jährigen ein Bein gestellt, so dass er zu Boden stürzte. Beim Versuch aufzustehen wurde er erneut zu Boden geschubst. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. (PM)


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