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Nachricht vom 08.09.2019 - 17:48 Uhr    

Limbach lädt zum Tag des Geotops

Die 1548 in einem Verleihungsdokument des nahen Klosters Marienstatt erstmals urkundlich erwähnte Limbacher Schiefergrube Assberg ist die wohl älteste und größte Schiefergrube des Westerwaldes. Aufgrund ihres Untertagebaus wurde sie als GeoPunkt in den GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus aufgenommen, zu dem unter anderen auch der Stöffelpark und das Besucherbergwerk Grube Bindweide gehören. Mit einer öffentlichen Führung durch die von ihm betreute Grube am Sonntag, den 15. September, um 11 Uhr, beteiligt sich der Limbacher Kultur- und Verkehrsverein (KuV) am deutschlandweiten Tag des Geotops.

Im mittelalterlichen GeoPunkt Schiefergrube Assberg bei Limbach wurde auch unter Tage Schiefer abgebaut. Foto: Westerwald Touristik-Service

Limbach. Der Tag des Geotops wird seit 2002 von der Fachsektion GEOTOP der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG) gemeinsam mit der Akademie der Geowissenschaften zu Hannover (AGH) und der Paläontologischen Gesellschaft (PG) organisiert.

Die Teilnahme an der kostenlosen Bergwerksführung, die erstmals auch den Tagebau mit einschließt, ist ohne Anmeldung möglich. Die Führung spannt einen Bogen von der Entstehung der Grube im 16. Jahrhundert bis hin zu der äußerst spannenden Geschichte ihrer Wiederentdeckung in unseren Tagen. Dabei gibt sie einen ebenso informativen wie anschaulichen Einblick in die harte Arbeit der Bergleute und einige noch unerforschte Geheimnisse der jahrhundertealten Grube, mit deren Schiefer unter anderem die Dächer des Klosters Marienstatt sowie des barocken Schlosses in Hachenburg gedeckt wurden.

Die mittelalterliche Schiefergrube ist ein Highlight direkt an verschiedenen Fern- und Premium-Wanderwegen. Auch kann sie auf gleich mehreren LIMBACHER RUNDEN, den über 25 Rundwanderwegen mit Start und Ziel in Limbach, erwandert werden. Etwa auf dem „Limbacher Panoramaweg“ (LIMBACHER RUNDE 21, 7,3 Kilometer, Grube nach 4,5 Kilometer) oder der LIMBACHER RUNDE 36 „Tal der Großen Nister - Highlights“ (14 Kilometer, Grube nach 2, Kloster Marienstatt nach 4 Kilometer). Die Tour-Flyer mit sehr detaillierten Wegbeschreibungen und Übersichtskarten gibt’s im Internet (dort auch GPS-Daten und topografische Karten) unter www.kuv-limbach.de und rund um die Uhr auch am Infopoint vor dem Eingang des Restaurants Hilger, direkt neben dem Start und Ziel der Wanderungen am Haus des Gastes (Hardtweg 3) in Limbach. Die Zufahrt zur Grube ist ab dem Ortsausgang Richtung Astert ausgeschildert. Kostenlose Parkplätze vorhanden. Weitere Informationen gerne unter 0151 220 74 323 und unter www.kuv-limbach.de.



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