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Nachricht vom 14.09.2019    

Palliativkurs: Zertifikate für 18 erfolgreiche Teilnehmer

Die Weiterbildung „Palliativ Care“ haben 18 Pflegekräfte erfolgreich am Fortbildungszentrum der Diakonie in Südwestfalen gemeistert. „Palliativ Care“ ist ein umfassendes Konzept für die Pflege und Betreuung von Menschen mit einer nicht heilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung. Palliativbegleiter nehmen sich zudem auch den Angehörigen der Patienten und Bewohner an.

Die Weiterbildung „Palliativ Care“ haben 18 Pflegekräfte erfolgreich am Fortbildungszentrum der Diakonie in Südwestfalen gemeistert. (Foto: Diakonie in Südwestfalen)

Siegen. Die Weiterbildung „Palliativ Care“ haben 18 Pflegekräfte erfolgreich am Fortbildungszentrum der Diakonie in Südwestfalen gemeistert. Die Absolventen können dank dieser Qualifikation Menschen in komplexen palliativen Pflegesituationen in sämtlichen Gesundheitseinrichtungen auf höchstem Kompetenzniveau versorgen.

160 Unterrichtsstunden
„Palliativ Care“ ist ein umfassendes Konzept für die Pflege und Betreuung von Menschen mit einer nicht heilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung. Palliativbegleiter nehmen sich zudem auch den Angehörigen der Patienten und Bewohner an. Im Mittelpunkt des Kurses, dessen Leitung Han-Jost Graffmann, Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Stationsleiter der Palliativstation des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen inne hatte, stand die Entwicklung eines Pflege- und Betreuungskonzeptes. Die Fortbildung dauerte ein Jahr und umfasste 160 Unterrichtsstunden. Die Absolventen sind alle „vom Fach“, dies ist Voraussetzung für die Teilnahme. Sie arbeiten in der Ambulanten Pflege, der Alten- oder Gesundheits- und Krankenpflege. Bei der Weiterbildung beschäftigten sie sich mit den unterschiedlichen Bereichen der palliativen Versorgung. Unter anderem wurde darauf eingegangen, wie das Krankheitsbild Krebs den Körper eines Menschen im fortgeschrittenen Stadium verändert. Auf dem Lehrplan standen aber auch psychosoziale, spirituelle oder ethische Aspekte der Versorgung.

Nächster Kurs ausgebucht
„Ihre Arbeit ist immens wichtig. Haben Sie Mut, den neuen und sicherlich auch anstrengenden Aufgaben zu begegnen“, gratulierte Frank Fehlauer, Leiter des Fortbildungszentrums. Gemeinsam mit Han-Jost Graffmann überreichte er die Zertifikate an Christiane Bauch (Weifenbach), Edith Budzinski, Jasmin Grenoble (beide Iserlohn), Jennifer Feise, Kim Alicia Jung, Ewa Nawroth, Anna Schmidt, Janine Thron (alle Siegen), Rita Hensel, Ann-Christin Schumacher, Viola Jeske, Sussanne Spill, Dorkas Völkel (alle Freudenberg), Anke Klein-Lagemann (Wallmenroth), Ingeborg Mengel (Erndtebrück), Marina Müller (Bad Berleburg), Melissa Schuhen (Kirchen) und Monika Trapp (Wilnsdorf). Der nächste Palliativkurs ist bereits ausgebucht. Freie Plätze gibt es wieder im November 2020. Interessierte können sich unter Telefon 0271-333 6481 anmelden und informieren. (PM)



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