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Nachricht vom 16.09.2019    

Brückenbaustelle Wissen: Kein verbilligtes Busticket für Schüler

Der Vorschlag der Stadt Wissen sowie von Gymnasium und Realschule plus in Wissen, für die Zeit der Brückensanierung und der Umleitungen über den Alserberg ein verbilligtes Schülerticket einzuführen, um den PKW-Verkehr zu den Schulen zu reduzieren, ist Geschichte. Kreis und Landesbetrieb Mobilität haben dem Vorhaben eine Absage erteilt.

Die Alserberg-Brücke in Wissen wird derzeit verstärkt befahren wegen des Neubaus in der Altstadt. Dennoch wird es kein verbilligtes Schülerticket zur Reduzierung des PKW-Verkehrs geben. (Foto: Archiv AK-Kurier/tt)

Wissen. Wie aus einer gemeinsamen Pressemeldung von der Stadt Wissen, der Marion-Dönhoff-Realschule plus und dem Kopernikus-Gymnasium in Wissen hervorgeht, wird es in Wissen für die Dauer der Baumaßnahmen an der Altstadt-Brücke (Landesstraße L 278) für alle Schüler, die innerhalb der so genannten Vier-Kilometer-Zone wohnen, kein verbilligtes Schülerticket geben. Stadt und Schulen hatten diesen Vorschlag gemacht, um den PKW-Verkehr zu den Schulen auf dem Alserberg während der Baumaßnahme und der Umleitungen über den Alserberg zu reduzieren. Dabei sollten sich Land und Kreis einerseits und die betroffenen Eltern andererseits an den Kosten beteiligen.

Sowohl der Landesbetrieb Mobilität (LBM) als auch die Kreisverwaltung haben zwischenzeitlich mitgeteilt, dass dies nicht möglich sein wird. Der Kreisvorstand aus Landrat und Kreisbeigeordneten stützt sich laut Pressemeldung dabei auf den Gleichheitsgrundsatz, die gesetzlichen Zumutbarkeitsgrenzen im Rahmen der Schülerbeförderung und das Gebot der Haushaltskonsolidierung. Die Maßnahme sei als eine freiwillige Leistung einzustufen.

„Sowohl die Stadt Wissen als auch die Marion-Dönhoff-Realschule und das Kopernikus-Gymnasium bedauern die Entscheidung“, heißt es in der Mitteilung an die Medien. Gerade mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit der Schulen und die beiden Baumaßnahmen – gemeint sind die laufende Brückenerneuerung in der Altstadt (L 278) und der geplante Ausbau der Holschbacher Straße (K 66) – wäre dies nach ihrer Wertung ein guter Einstieg gewesen. (PM/red)


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Kommentare zu: Brückenbaustelle Wissen: Kein verbilligtes Busticket für Schüler

2 Kommentare
Der Kreis Altenkirchen hat die vergünstigte Schülerbeförderung abgelehnt, wie ich finde aus gutem Grund. Warum kann man den Schüler/innen in der heutigen Zeit nicht zumuten 2000 bis 3000 Meter vom Wissener Bahnhof bis zu den jeweiligen Schulen zu Fuß zu gehen? Ganz nebenbei könnte man hier etwas für das Klima tun, und das nicht nur freitags.
14 Monate echte Klimapolitik! Das müsste doch Eltern und Schüler/innen erfreuen, oder etwa nicht? Und Wissener Schüler/innen wären gute Vorbilder! Da gäbe es bestimmt ein Lob von Greta.
#2 von Jürgen Linke, am 18.09.2019 um 10:40 Uhr
Schade das der Kreis, bei der Brückensperrung in Betzdorf, viel Geld für die Schülerbeförderung investiert hat und in Wissen das nicht für notwendig ansieht. Damals wurden z. B. die Zughaltestelle in Gebhardshain ausgebaut damit die Schüler mit dem Zug nach Betzdorf fahren konnten.
In Wissen geht es nicht nur um die Sperrung der Siegbrücke sondern auch um den Ausbau der HOLSCHBACHERSTRASSE. Man könnte den Eltern, Schülern und Anwohnern viel Stress und Zeit sparen. Ich hoffe das der Kreis sich noch eines besseren besinnt denn auch die VG Wissen finanziert den Kreis mit Ihren Umlagen
#1 von Michael Rödder
, am 17.09.2019 um 14:25 Uhr

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