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Nachricht vom 20.09.2019    

Das Spatzennest wächst: Kommunale Kita in Gieleroth wird erweitert

Die Verbandsgemeinde Altenkirchen bleibt am Ball und macht ihre Kindertagesstätten "up to date": Waren in den vergangenen Jahren beispielsweise die Einrichtungen in Weyerbusch oder Birnbach schon an der Reihe, sind es momentan die in Gieleroth und Mehren.

Sascha Koch (rechts) und Sascha Müller von der Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen machten sich an Ort und Stelle ein Bild vom Fortgang der Arbeiten an der Kita "Spatzennest" in Gieleroth. (Foto: hak)

Gieleroth. Unter dem Strich steht ein dicker Batzen Geld: Rund 850.000 Euro lässt sich die Verbandsgemeinde Altenkirchen die Erweiterung und Sanierung der Kindertagesstätte (Kita) "Spatzennest" in Gieleroth kosten. Das Land steuert nicht einen müden Euro zu dem Projekt bei, da es kein Neubau ist, der Kreis wird rund 100.000 Euro als finanzielle Beihilfe überweisen. Die Arbeiten werden sich höchstwahrscheinlich noch mindestens bis Ende des nächsten Jahres, möglicherweise sogar bis ins Frühjahr 2021, erstrecken und gehen während des laufenden Betriebs vonstatten.

Anbau umfasst 115 Quadratmeter
Derzeit entsteht der Anbau, der eine Fläche von 115 Quadratmetern umfasst. Er wird direkt an das alte Gebäude angedockt und erhält neben dem neuen Haupteingang einen Speiseraum, ein WC fürs Personal, eine Küche, in der die Mittagessen aufgewärmt werden können, und ein Büro für die Kita-Leitung, wie Architekt Sascha Müller von der Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen beschreibt. Ist die Vergrößerung betriebsbereit, geht es – auch an die energetische – Aufpäppelung der ehemaligen Schule, die ihren Betrieb im Jahr 1953 aufnahm, wie die Auskunft von Sascha Koch, dem Abteilungsleiter Soziales und Generationen im Rathaus, lautet.

Gruppen erhalten neue Räume
Mit dem Abschluss der Bauarbeiten, der laut Müller für "Februar, März 2020" angedacht ist, beginnt auch das große Revirement: Die drei Gruppen müssen ihre angestammten Räume verlassen. Eine siedelt sich im neuen Speiseraum an, die anderen beiden kommen in einer Containeranlage unter, die auf dem ehemaligen Pausenhof vorübergehend aufgestellt wird. So können die Männer vom Bau sich ungestört des alten Teils annehmen. Unter anderen gibt es neue Bodenbeläge, eine LED-Beleuchtung, eine Ölheizung, die dem neuesten Stand der Technik entspricht, werden die Decken gedämmt, Türen und Zargen ausgetauscht, erfolgt ein Innenanstrich und wird schließlich die Pausenhalle zu einem abschließbaren Geräteraum umfunktioniert. "Wir haben mit Containern schon in Birnbach gearbeitet", sagt Koch und verdeutlicht, dass die Verbandsgemeinde also kein Neuland betritt.



Problem des Parkens bleibt
Nach wie vor ungelöst bleibt zunächst einmal das Parkplatzproblem. Auf dem Gelände ist kein Platz mehr, bei rund 20 Mitarbeiterinnen mit allen möglichen Stundenmodellen ist guter Rat teuer, um Autos während der Arbeitszeit abstellen zu können. Seit nunmehr 1980 fungiert die Schule als Kindertagesstätte, schon damals wurde ein Anbau hinzugefügt. 16 Jahre später kam ein weiterer hinzu. Der Einzugsbereich erstreckt sich auf die Ortsgemeinden Gieleroth, Berod und Oberwambach. Derzeit wird das "Spatzennest" von 62 Jungen und Mädchen besucht, 35 bleiben von morgens bis nachmittags. Durch die räumliche Erweiterung können künftig 75 Kinder betreut werden. Insgesamt verfügt die Verbandsgemeinde Altenkirchen über zwölf kommunale und zwei kirchliche Kindertagesstätten. (hak)


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