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Nachricht vom 21.09.2019    

Effizienter Umgang mit Energie: Hausmeister bilden sich weiter

Es ist das große Thema der Zeit: Energiesparern. Und da gibt es noch Potenzial im Bereich öffentlicher Gebäude. 50 kommunale Hausmeister aus dem Landkreis Altenkirchen nahmen hierzu jetzt an einem Seminar teil. Sie haben täglich mit den Gebäuden zu tun, kennen die technischen Anlagen und tragen mit optimaler Bedienung und Einstellung zu einem möglichst geringen Energieeinsatz bei. „Ein effizienter Umgang mit Energie ist nicht nur im Sinne des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung wichtig, sondern nutzt den Kommunen auch in finanzieller Hinsicht“, unterstrich dabei Peter Müller von der Energieagentur Rheinland-Pfalz.

Hausmeister der öffentlichen Gebäude im Kreis bildeten sich weiter: (vorne von links) Peter Müller (Energieagentur Rheinland-Pfalz), Stefan Glässner (Klimaschutzmanager Kreis Altenkirchen), Landrat Dr. Peter Enders, Seminarleiter Michael Brieden-Segler (Energiebüro „e&u“). (Foto: Kreisverwaltung Altenkirchen)

Altenkirchen/Gebhardshain. 50 kommunale Hausmeister aus dem Landkreis Altenkirchen nahmen an zwei Hausmeisterseminaren im Rathaus in Gebhardshain und im Kreishaus in Altenkirchen zum Thema Energiesparen in öffentlichen Gebäuden teil. Die Schulungen wurde gemeinsam von der Energieagentur Rheinland-Pfalz und der Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden veranstaltet.

Hausmeister als Energiemanager und Multiplikator
Der Gebäudesektor ist in Deutschland für über ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs verantwortlich. Die gebäudebedingten CO2-Emissionen verharren seit einigen Jahren jedoch auf hohem Niveau. Deshalb wird in diesem Zusammenhang auch vielfach von dem schlafenden Riesen der Energiewende gesprochen. „Damit wird Energiesparen auch in kommunalen Gebäuden immer wichtiger. Auch weil die Kommunen eine Vorbildfunktion beim sparsamen Umgang mit Energie und beim Klimaschutz haben,“ so Landrat Dr. Peter Enders.

Den Hausmeistern von Rathäusern, Kindertagesstätten und Schulen kommt eine ganz besondere Bedeutung beim Thema Energiesparen zu: Sie haben täglich mit den Gebäuden zu tun, kennen die technischen Anlagen und tragen mit optimaler Bedienung und Einstellung zu einem möglichst geringen Energieeinsatz bei. Kleine Maßnahmen wie zum Beispiel das richtige Lüften von Räumen sparen Energie ein und fördern darüber hinaus beispielsweise auch die Konzentrationsfähigkeit von Schülern und Lehrern. Dieses Fachwissen, gespickt mit vielen Praxisbeispielen, erhielten die Hausmeister im Rahmen der Schulungen. „Wenn Hausmeister ihr Wissen über Energieeinsparmöglichkeiten innerhalb der Verwaltungen, Schulen, Kitas und anderen öffentlichen Gebäuden weitergeben, werden weitere Menschen erreicht“, schreibt die Kreisverwaltung dazu in einer Pressemitteilung. „Ohne große Investitionen können sachkundige Hausmeister den Energieverbrauch ‚ihres‘ Gebäudes so um bis zu 15 Prozent vermindern“ so Michael Brieden-Segler, Referent vom Energiebüro „e&u“.




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Klima schützen und Kosten der öffentlichen Hand senken
„Ein effizienter Umgang mit Energie ist nicht nur im Sinne des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung wichtig, sondern nutzt den Kommunen auch in finanzieller Hinsicht“, unterstrich Peter Müller von der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Wer etwa die Heizungsanlage optimal einstellt und nutzt, hilft bares Geld zu sparen. Potenziale bieten außerdem die Bereiche Beleuchtung, Elektrogeräte und Wasser.

Landrat Enders und Bürgermeister Bernd Brato, Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain, betonten die Bedeutung der Hausmeister, nicht nur im Bereich der Energieeinsparung, sondern generell für einen reibungslosen Betrieb der Liegenschaften und bedankten sich für die hervorragende Arbeit, welche die Hausmeister täglich leisten. Klimaschutzmanager Stefan Glässner, setzt darauf, dass die Neugierde der Hausmeister geweckt wurde, sodass möglichst viel von dem Erlernten in Zukunft in den öffentlichen Gebäuden Anwendung findet. Er zeigte sich äußerst zufrieden mit dem Verlauf der Seminare und stellte fest, dass auch er selbst noch einiges Neues mitnehmen konnte. (PM)


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