Werbung

Nachricht vom 29.09.2019    

Grube Bindweide: Sandabbau war ein wichtiger Wirtschaftsfaktor

Zu einer Wanderung durch die ehemaligen Sandabbau-Gebiete bei Elkenroth und Weitefeld hatte der Förderverein des Besucherbergwerks Grube Bindweide eingeladen. Bei idealem Wetter und guter Fernsicht konnte Konrad Schwan 30 Interessierte begrüßen, die sich auf den Weg machten und dabei vielfältig über die Sandgruben in verschiedenen Orten, die Aufbereitung des Rohmaterials und die Verwendung der gewonnenen Produkte informiert wurden.

Wandergruppe am Elkenrother Weiher (Foto: Verwaltung)

Elkenroth. Der Klebsand war vor allem für die Feuerfestindustrie und für Eisenhütten und Walzwerke von großer Bedeutung. Die Sandgewinnung war schwierig, da es zunächst kaum Maschinen gab und die Verarbeitung in den „Mühlen“ musste man können, da diese leicht verstopften. Erst nach der verkehrlichen Erschließung durch die Westerwaldbahn waren auch die Transportprobleme gelöst. Heute sind aus den Sandgruben Naturreservate geworden, in denen seltene Tiere und Pflanzen geschützt werden.

Im Rahmen der Wanderung ging Konrad Schwan aber auch noch auf Planungen für ein Steinkohlekraftwerk zwischen Elkenroth und Weitefeld ein. Anfang der 1980er Jahre gab es schon weit gediehene Überlegungen, auf dem Plateau ein Kraftwerk zur Stromproduktion zu bauen. Die Veba-Kraftwerke-Ruhr AG hatte zu diesem Zweck ein großes Areal gekauft, das inzwischen an einen Landwirt weiterverkauft wurde. Zudem berichtete er über die Geschichte des Elkenrother Weihers und dessen Vorgängergewässer, die für Fischzucht angelegt wurden. Der heutige Weiher sollte ursprünglich dem Tourismus auf die Beine helfen, ist inzwischen jedoch vor allem ein Eldorado für Angler und viele Besucher aus der Region, die hier entspannen wollen. (PM)


Lokales: Betzdorf & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

AK-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.



Aktuelle Artikel aus Region


Spendenwanderung in Limbach: Kilometer für den guten Zweck

Am 25. April 2026 lädt die Sparkasse Westerwald-Sieg gemeinsam mit dem Kultur- und Verkehrsverein Limbach ...

Abiturfeier am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Betzdorf: Ein Fest im Jubiläumsjahr

91 Abiturienten des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums feierten ihr bestandenes Abitur. Die Veranstaltung ...

Fahrzeug ohne Versicherungsschutz in Betzdorf gestoppt

In der Nacht zum Donnerstag (16. April 2026) geriet ein Mercedes Sprinter in Betzdorf ins Visier der ...

Fahrradfahrer bei Vorfahrtsunfall in Wissen schwer verletzt

In den frühen Morgenstunden des 15. April 2026 ereignete sich in Wissen ein schwerer Verkehrsunfall. ...

Verkehrsunfall bei Niederfischbach: Ford-Transporter durchbricht Schutzplanke

Am frühen Mittwochmorgen (15. April 2026) ereignete sich auf der L 280 bei Niederfischbach ein Verkehrsunfall ...

Doppeltes Überholmanöver führt zu Unfall auf der L 278 bei Wissen

Am frühen Mittwochmorgen (15. April 2026) kam es auf der L 278 zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. ...

Weitere Artikel


JSG Wisserland: B-Jugend muss Punkte teilen

Ein Tor, ein Punkt: Die B-Jugend der JSG Wisserland musste sich mit einem 1:1-Unentschieden begnügen ...

Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall auf der A 3

Am Sonntagmorgen (29. September) kam es gegen 8.55 Uhr zwischen der Anschlussstelle Neuwied und dem Rastplatz ...

Schützen verbrachten ein spannendes Wochenende im Zeltlager

Vom Freitag, den 13. bis Sonntag, den 15.9. veranstaltete der Schützenverein Leuzbach Bergenhausen inzwischen ...

Alters-und Ehrenabteilungen der Feuerwehr Flammersfeld offiziell gegründet

Am Samstagmorgen, 28. September, trafen sich Kameraden der Altersabteilungen aus den vier Einheiten der ...

Freiwilligentag in Hamm ging in geselliger Runde zu Ende

In der Verbandsgemeinde Hamm fand am Samstag, den 28. September, der erste Freiwilligentag statt. Mehr ...

MGV „Zufriedenheit“ verabschiedete Clemens Bröcher

Da geht einer, der Spuren hinterlässt: Mehr als 40 Jahre gab Chordirektor Clemens Bröcher den Takt vor ...

Werbung