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Nachricht vom 12.10.2019    

Reise nach Berlin und Potsdam gefiel den Landfrauen

Der Landfrauenverband "Frischer Wind e.V.", Bezirk Altenkirchen unternahm eine
mehrtägige Studienfahrt nach Berlin und Potsdam. Die Reisegruppe genoss den Aufenthalt in der Hauptstadt ebenso wie die entspannende Spreewald-Rundfahrt mit einem Kahn.

Die Reisegruppe aus dem Bezirk Altenkirchen. Foto: Landfrauen

Der Landfrauenverband "Frischer Wind e.V.", Bezirk Altenkirchen unternahm eine
mehrtägige Studienfahrt nach Berlin und Potsdam.

Altenkirchen. In diesem Jahr ging es ausnahmsweise mal nicht zur Grünen Woche im Winter nach Berlin. Man startete an einem frühen Donnerstagmorgen mit dem Bus ab Weyerdamm in Altenkirchen. Es war ein entspanntes Fahren ohne umsteigen müssen und Koffer schleppen. Sogar für ein leckeres Frühstück hatte der Busfahrer gesorgt und verwöhnte seine „Gäste“ mit heißem Kaffee, frischen Brötchen und Obst. Nach der Ankunft in Berlin, dem Check-in im 4-Sterne-Hotel und dem gemeinsamen Abendessen stand eine abendliche Stadtrundfahrt auf dem Programm.

Die Stadtführerin lotste den Busfahrer gekonnt durch Berlin und wusste recht anschaulich und kurzweilig die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt näher zu bringen. Ein besonderes Highlight war am zweiten Tag die Führung und Besichtigung des Berliner Doms. Sehenswert waren nicht nur die acht Kuppelmosaike, sondern u.a. die Kaiserloge, die Altarfenster, die Hohenzollerngruft mit den Prunksarkophagen und die Kanzel aus Eichenholz. Als Zugabe durfte man um 12 Uhr einem kurzen Orgelspiel lauschen. Die imposante Orgel aus der Werkstatt Wilhelm Sauer gilt weltweit als das größte und bedeutendste original erhaltene Instrument der deutschen Spätromantik. Mit ihren 7.269 Pfeifen, 113 Registern und vier Manualen verfügt der Organist über eine unglaublich breite Klangfarbenpalette.

Am Nachmittag übermittelte der Stadtführer bei einer Rundfahrt durch Potsdam sein umfangreiches Wissen, wusste viel Interessantes zu berichten und ein leider etwas zu kurz geratener Besuch im Park Sanssouci rundete diesen Tag ab. Am dritten Tag stand die Spreewald-Rundfahrt auf dem Programm und etwas ganz Besonderes war die zweistündige Kahnfahrt ab Schlepzig. Der Bootsführer erzählte von den Sorgen und Nöten der Anlieger, aber auch den Vorzügen dieser Wasserstraßen. Großen Kummer bereiten die vielen Biber, die „über Nacht“ viele Bäume und Uferregionen zerstören. Da sie unter Naturschutz stehen, dürfen sie nicht gejagt werden. Bei dieser Bootsfahrt und dem herrlichem Wetter konnte man prima ausspannen und die Seele baumeln lassen, einfach empfehlenswert. Den Samstagabend gestaltete dann jeder in Eigenregie und viele besuchten vorher organisierte und gebuchte Veranstaltungen.

Am Sonntag ging es dann schon wieder Richtung Heimat. Bei dem Zwischenstopp in der „Viba-Nougat-Welt" in Schmalkalden durfte sich dann nach Lust und Laune mit „Hüftgold“ eingedeckt werden. Am frühen Abend in Altenkirchen angekommen waren sich alle einig, dass es angefangen von der Unterkunft über die durchgeführten Aktivitäten und dem harmonischen Zusammenhalt der Gruppe und dem Spaß miteinander eine rundum gelungene Fahrt war. Ein herzliches Dankeschön galt natürlich auch dem Busfahrer, der umsichtig und zuvorkommend in diesem vier Tagen zur Verfügung stand. (PM)



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