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Nachricht vom 10.05.2010    

Viele interessante Eindrücke bei Schulreisen gewonnen

Hauchdünner Butterkuchen in Perouges - Eis schlecken in Pietra Ligure: Schülerinnen und Schüler des Bodelschwingh-Gymnasiums Herchen waren zu Gast in Frankreich und Italien.

Herchen. Nicht nur, aber auch die kulinarischen Genüsse hatten es den Schülerinnen und Schülern des Bodelschwingh-Gymnasiums Herschen, die sich im Frühjahr in Frankreich und Italien aufhielten, angetan. Eine Schülergruppe mit 38 Austauschschülern aus den Klasse 8 und 9 des Bodelschwingh-Gymnasiums, in Begleitung von Silke Hillert und Klaus Steglich, hatte sich vom 17. bis 24. März nach Communay - in der Nähe von Lyon gelegen - zum Collège Hector Berlioz aufgemacht. Auf dem Programm standen neben der Teilnahme am französischen Schulunterricht Ausflüge und Besichtigungen in Lyon und der näheren Umgebung (Basilique de Fourvière, Traboules, Altstadt von Lyon, Seidenatelier, Grotten von „La Balme“, mittelalterliches Dorf Perouges). Zu den Höhepunkten gehörten der Besuch im ehemaligen Seidenweberviertel "La Croix Rousse", die Führung durch die Höhlen von La Balme und die Besichtigung des mittelalterlichen Dorfes Perouges. Nach einer Führung durch "La Croix Rousse" wurde den Schülerinnen und Schülern in einem Seidenatelier anschließend demonstriert, mit welchen komplizierten Verfahren Seide bedruckt wird. Imponierend sind auch die Höhlen von La Balme mit ihrem 35 Meter hohen und 28 Meter breiten Eingangsportal, den kleinen, engen Durchgängen, in denen man Platzangst bekommen kann, und den kleinen Wasserbecken und Ausformungen an den Wänden. Im mittelalterlichen Dorf Perouges hatten sie nicht nur Gelegenheit, die hübschen alten Häuser zu besichtigen, sondern auch die Spezialität "Les galettes", einen hauchdünnen Butterkuchen zu probieren.
Mit einer ähnlichen Anzahl wunderbarer Eindrücke kehrten auch die Schülerinnen und Schüler aus Italien zurück. In Torre Pellice konnte das 30-jährige Bestehen der Schulpartnerschaft mit dem Collegio Valdese gefeiert werden, unter anderem gemeinsam mit den italienischen Gastgeberfamilen in einer netten Pizzeria. Ein vielfältiges Programm wurde allen Mitreisenden geboten: vom Mailänder Dom, dem Agrogna-Tal, dem Lago Maggiore, über Monte-Carlo nach Genua. Am Ankunftstag schon wurde das Dach des Mailänder Doms erklommen, von dem aus alle den wunderbaren Blick über die Stadt genießen konnten, in Villar Pellice durfte in der Filzfabrik "Crumiére" selbst Filz hergestellt werden. Gemeinsam mit den italienischen Gastgebern fuhr man zum Lago Maggiore, wo man der Burg "Rocco Borromeo" und den beiden Inseln "Isola Bella" und "Isola dei Pescatori" einen Besuch abstattete. Danach hieß es zunächst Abschied nehmen von den italienischen Austauschschülern und ihren Familien. Per Bus ging es dann weiter nach Borgio Verezzi. Nach der Besichtigung der Grotte, einer wunderschönen Tropfsteinhöhle in der näheren Umgebung der Stadt Borgio, konnte der Anblick der malerischen, typisch italienischen Gässchen die vom strömenden Regen nasse Kleidung vergessen machen und die Sonne wieder hervorlocken. Am letzten Tag konnten sich die Schülerinnen und Schüler noch mit den nötigsten Mitbringseln in Pietra Ligure versehen und ihre erworbenen Künste im Eis bestellen überprüfen - "das ist in Italien doch erheblich schwieriger als manch einer denken mag", stellten Leonie Ott und Jessica Heiden fest.
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Foto: Viel Spaß in Italien.


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