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Nachricht vom 21.10.2019    

Förderung heimischer Unternehmen soll fortgesetzt werden

In einem gemeinsamen Brief an den rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing haben sich Landrat Dr. Peter Enders und die Bürgermeister der sieben Verbandsgemeinden des Kreises für die Fortführung des Regionalen Landesförderprogramms eingesetzt. Mit dem Programm können kleine und mittlere Betriebe unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse beim Bau einer neuen Betriebsstätte oder der Anschaffung neuer Maschinen erhalten.

Machen sich für die Fortsetzung des Regionalen Landesförderprogramms stark: Landrat Dr. Peter Enders (sitzend) sowie (stehend, von links) Bürgermeister Dietmar Henrich (Hamm), Beigeordneter Rolf Schmidt-Markoski (Flammersfeld), Fred Jüngerich (Altenkirchen), Bernd Brato (Betzdorf-Gebhardshain), Michael Wagener (Wissen), Maik Köhler (Kirchen) und Wolfgang Schneider (Daaden-Herdorf). (Foto: Kreisverwaltung Altenkirchen)

Kreis Altenkirchen. „Das Förderprogramm ist ein wichtiger Anreiz für heimische Unternehmen, in Neubauten, Erweiterungen und Maschinen zu investieren und damit Arbeitsplätze im Kreis zu sichern und zu schaffen“, heißt es in dem gemeinsamen Schreiben an den Minister. Dies zeigen die erfolgreich abgeschlossenen Vorhaben aus den vergangenen Jahren. Auch bei der Neuansiedlung von Unternehmen würden die Zuschüsse eine wichtige Rolle spielen.

Gemeinsame Stimme für die Region
Bei den Zuschüssen handelt es sich um EU-Mittel. Durch das Auslaufen der EU-Förderperiode zum 31. Dezember 2020 stellt sich die Frage, ob das Programm auch danach noch im Kreis Altenkirchen abrufbar sein wird. Daher haben sich die Bürgermeister der Verbandsgemeinden auf Vorschlag des Landrats mit dem gemeinsamen Appell an Minister Wissing gewandt, sich gegenüber der EU für den Kreis Altenkirchen einzusetzen. „Nur mit gemeinsamer Stimme für die Region können wir in Mainz gehört werden“, so der Landrat.

Zuschüsse betragen bis zu 20 Prozent der Investitionskosten
Das Förderprogramm gilt in Rheinland-Pfalz in 13 der 24 Landkreise. Zahlreiche Unternehmen aus dem Kreis Altenkirchen haben die Fördermittel bereits in Anspruch genommen und damit in die Region investiert. Die Zuschüsse, die bis zu 20 Prozent der Investitionskosten betragen, werden nur gewährt, wenn der Betrieb die Anzahl der Arbeitsplätze um 15 Prozent erhöht. „Je weniger attraktive Arbeitsplätze der Kreis zu bieten hat, umso mehr junge Menschen werden auch in Zukunft in die Ballungszentren abwandern“, erklären der Landrat und die Bürgermeister in ihrem Brief.



Wirtschaftsförderung unterstützt beim Antrag
Zuschüsse für Investitionen können aktuell noch beantragt werden. Der Antrag muss bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) gestellt werden. Dabei unterstützt die Wirtschaftsförderung des Kreises Altenkirchen die Unternehmen. Ansprechpartnerin ist Iris Scharenberg-Henrich (Tel.: 02681-813909, E-Mail: iris.scharenberg-henrich@kreis-ak.de). (PM)


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