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Nachricht vom 25.10.2019    

Allround-Discounter „Centershop“ kommt nach Altenkirchen

Der eine geht, der andere kommt: Nach der Hiobsbotschaft, dass das Rewe-Center im Altenkirchener Weyerdamm Ende April des kommenden Jahres seine Pforten schließt, gibt es durchaus auch eine positive Nachricht. Der Allround-Discounter "Centershop" eröffnet am Montag, 11. November, eine Filiale in der Kreisstadt.

In dieser Halle wird am 11. November die Altenkirchener Filiale von Centershop eröffnet. (Foto: hak)

Altenkirchen. Es sind nicht nur Tiefschläge, die Altenkirchen in Sachen Geschäftswelt verkraften muss. Das Aus für das Rewe-Center am Altenkirchener Weyerdamm erregt noch immer die Gemüter. Parallel arbeitet der Allround-Discounter "Centershop" still und leise an der Eröffnung einer neuen Dependance. In unmittelbarer Nähe zu Aldi und Getränkemarkt Sinda (nur wenig abseits der Kölner Straße) hat sich das Unternehmen aus Köln den Verkaufsraum des ehemaligen Heimtextilmarktes Hess bemächtigt. "Das Ladenlokal hat eine Größe von rund 1150 Quadratmetern, wovon circa 950 Quadratmeter für den Verkauf genutzt werden", sagt Melanie Fink, die bei der Korn-Vertriebs GmbH für Expansion und Vertragswesen zuständig ist. Hinzu kommen noch die Bereiche fürs Lager und die Sozialräume, "außerdem wird es einen Außenverkauf geben."

Verdichtung des Vertriebsgebietes
Und warum hat sich Centershop für den Standort in Altenkirchen entschieden? "Er trägt sehr gut zur Verdichtung unseres Vertriebsgebietes bei. Wir haben bereits Standorte in der Nähe wie in Hachenburg, Windeck, Betzdorf oder Bad Marienberg", erläutert Fink. Nach derzeitigem Stand wird die Filiale rund zehn Mitarbeiter beschäftigen. Sie kümmern sich um ein Sortiment, das rund 20.000 Artikel aus den Bereichen Saisonware (deshalb gibt es zum Start auch einen Weihnachtsmarkt), Haushalts- und Schreibwaren, Bau- und Gartenmarkt, Drogerie, Textil, Heimtextil, Tiernahrung und Wohnen umfasst. Bevor es losgeht, ließ und lässt Centershop in Absprache mit dem Vermieter einen neuen Boden verlegen und eine neue Beleuchtung einbauen.



Schnäppchen-Shopping mit Niveau
"Schnäppchen-Shopping mit Niveau" lautet das Credo, dass sich Centershop seit der Gründung im Jahr 2000 selbst gegeben hat. Der Ursprung, so die Homepage des Unternehmens, lag im Einkauf von Textilien und sonstigen Gütern, die überwiegend aus Überproduktionen stammten und vorwiegend auf Wochenmärkten und nunmehr in Ladenlokalen verkauft wurden und werden. In Nordrhein-Westfalen waren es schnell 20 Filialen, die alle zentral in Einkaufszentren oder Fußgängerzonen gelegen sind. Auf immer mehr Quadratmetern können die Kunden, so die Aussage, immer vielseitiger einkaufen: Das Sortiment wird seit 2005 kontinuierlich auf über 20.000 Artikel ausgebaut.

Filialen in drei Bundesländern
2010 wurde in Andernach die erste Filiale in Rheinland-Pfalz eröffnet. Immer mehr großflächige Centershops liegen nunmehr „auf der grünen Wiese“, um auch Menschen außerhalb der großen Ballungszentren eine gute Versorgung zu bieten, heißt es in dem Firmentext. Das Unternehmen betreibt inzwischen über 65 Filialen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen mit einer Gesamtverkaufsfläche von über 45.000 Quadratmetern. "Unsere Kunden finden bei uns eine überraschende Produktvielfalt rund um Heim und Garten, Mensch und Tier, die wir größtenteils aus Überproduktionen oder Restbeständen äußerst günstig ein- und verkaufen. Zu unserem, in seiner Form einzigartigen, immer übersichtlicher präsentierten Sortiment zählen neben Trend- und Saisonartikeln auch vergünstigte Qualitäts- und Markenprodukte", beschreibt sich Centershop selbst. In der Hauptverwaltung mit Zentrallager in Köln und den lokalen Standorten sind, so die eigene Darstellung, mehr als 750 Mitarbeiter beschäftigt. Noch bevor es in Altenkirchen losgeht, ist Centershop vom 31. Oktober an auch in Grevenbroich am Markt. (hak)


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Kommentare zu: Allround-Discounter „Centershop“ kommt nach Altenkirchen

1 Kommentar
Die weitere Verdichtung von Discountern auf engem Raum in Altenkirchen ist weiterer Beweis für eine gescheiterte Kommunalpolitik. Nachdem im ländlichen Raum die Nahversorgung gänzlich verschwunden ist beginnt ein Prozess wonach auch inzwischen Große Voll-Sortimenter der Branche zugunsten der Discounter das Feld räumen müssen, wie die Schließung von EDEKA Jakobs im April 2018 in Flammersfeld offenbart und demnächst wie zu Ende April 2020 angekündigt, das REWE-Center in Altenkirchen dicht machen und die Mitarbeiter entlassen wird. Verlierer dieser Entwicklung werden neben den Verbrauchern auch die Landwirte sein.
#1 von Detlef Baum, am 30.10.2019 um 14:06 Uhr

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