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Nachricht vom 26.10.2019    

Modernes Wohnen und Arbeiten im historischen „Alten Zollhaus“

Nachdem das Alte Zollhaus Anfang 2019 von der Stadt Wissen in die guten Hände der neuen Eigentümern Prof. Dr. Yvonne Ziegler und Hjalmar B. Hütte übergeben wurde, erstrahlt die Perle an der Sieg nun nach der kurzen Sanierungsphase wieder in neuem Glanz und begeistert durch seinen Charme.

Das Alte Zollhaus erstrahlt in neuem Glanz und mutet in der Ansicht zur Sieg fast wie ein Herrenhaus. (Fotos: KathaBe)

Wissen. Am Freitag (25. Oktober) hatten die neuen Eigentümer des Alten Zollhauses, Prof. Dr. Yvonne Ziegler und Hjalmar B. Hütte, anlässlich der fertig gestellten Sanierung des geschichtsträchtigen und unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes um 17 Uhr zu einem Empfang geladen. Da der Verkauf im Februar 2019 nicht ganz unumstritten war, hatte man in der Bevölkerung die Arbeiten und den weiteren Verlauf mit Interesse verfolgt. Dies nahmen die beiden neuen Eigentümer zum Anlass, ihre in frischem Glanz und bereits fast fertig sanierte Herzensangelegenheit zu präsentieren.

Dr. Ziegler, Professorin für Luftverkehrsmanagement, und Hütte, Rechtsanwalt, leben mit ihren Kindern in Eschborn. Sie waren aber schon vor dem Kauf regelmäßig im Wisserland und haben hier familiäre Wurzeln. Beide verliebten sich gleich zu Anfang ihrer Überlegungen zum Kauf des Alten Zollhauses in das wunderschöne Gebäude, „das so herrschaftlich freistehend aber gleichzeitig den Schutz des Felsens im Rücken suchend an der Sieg steht“, schwärmte Hütte poetisch in seiner Ansprache an die geladenen Gäste. Musikalisch untermalt wurde der Empfang von Nicole Schnabel und Simone Bröhl (Kreismusikschule Altenkirchen), die mit klassisch fröhlichen auf Querflöte und Klavier gespielten Klängen die Veranstaltung festlich begleiteten.

Mit Liebe zum Detail grundsaniert
Das Anfang des 19. Jahrhunderts errichtete Zollhaus wurde so in den letzten zehn Monaten mit viel Liebe zum Detail und unter Beachtung der Vorgaben zum Denkmalschutz grundsaniert. Ein stimmiges Nutzungskonzept, welches im Haupthaus zwei Wohnungen vorsieht, wovon die im Erdgeschoss liegende barrierefrei und von der Straßenseite aus zugänglich ist, wurde hier umgesetzt. Natürliche Baumaterialien, wie unter anderem Lehmziegel, kamen zum Einsatz, Haustür und Fenster sind nach historischem Vorbild eingebaut und die installierte Solarthermieanlage sorgt für eine teilweise klimaneutrale Energienutzung. Schon jetzt erfolgte eine Vorinstallation für Elektrotankstellen an den vorgesehenen Parkplätzen, damit die zukünftigen Mieter ihre Elektroautos am Haus aufladen können. Die Erhaltung der historisch alten Grundsubstanzen, wie teilweise sichtbare Eichenbalken und Natursteinmauern, ebenso die in neuem Glanz erstrahlende alte Geschosstreppe in der Wohnung zum Garten hin, geben dem Gebäude in Verbindung mit der Umsetzung moderner und hochwertiger Wohngestaltung einen besonderen Flair. Kein Wunder also, dass die Wohnungen und Apartments bereits vermietet sind und die ersten neuen Bewohner noch in diesem Jahr einziehen werden.



Auch im Nebengebäude tut sich viel, es brauche noch etwas Zeit, so Hjalmar B. Hütte. Hier sind die Handwerker zurzeit noch kräftig am Werk, dennoch sieht es so aus, als seien die Wohnungen schon vor Fertigstellung vermietet. Sogar ein Mieterpaar aus Köln wird mit seinem Gewerbe nach Wissen ziehen. In dem Ruhe spendenden Gebäudeteil, der fast direkt an der Sieg und quasi mitten in der Natur liegt, wird eine Praxis zum Systemischen Coaching, Burnout-Prävention mit Hypnose, Einzug nehmen.

Außenanlagen werden neu gestaltet
Prof. Dr. Yvonne Ziegler und Hjalmar B. Hütte lieben es, alte Gebäude in Szene zu setzen und so werden alle gespannt sein können, wenn auch die Außenanlagen noch neu gestaltet sind. Hier stellen sich die Beiden eine wunderschöne Beleuchtung auch der alten Bäume vor.
Passend dazu bekamen die neuen Eigentümer von Stadtbürgermeister Berno Neuhoff und weiteren Vertretern der Stadt und der Verbandsgemeinde eine Japanische Zierkirsche geschenkt, die mit ihrer zauberhaften Blütenpracht in Zukunft den charmanten Charakter des Anwesens zusätzlich betonen wird. Neuhoff gratulierte in einer kurzen Ansprache zur gelungenen Neugestaltung des wunderschönen Alten Zollhauses und beteuerte, dass die Stadt und er selbst froh und stolz seien, dass sie das Gebäude in so gute Hände geben konnten. Passend zur Vorliebe der beiden neuen Hausherren für alte Fachwerkhäuser überreichte er zudem noch eine Unikat-Faltkarte des unvergessenen Künstlers Philip André, die ebenfalls ein Fachwerkhaus zeigt.

Beim anschließenden Rundgang durch das alte mit neuem Flair versehene Zollhaus und dem noch in Bau befindlichen Nebengebäude konnten die Gäste die besondere Atmosphäre der alten Mauern genießen. (KathaBe)


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