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Nachricht vom 05.11.2019    

Seniorenfeier in Katzwinkel war besinnlich bis lustig

Auch diesmal fand die jährlich stattfindende Seniorenfeier der Ortsgemeinde Katzwinkel wie auch in den vergangenen Jahren im Pfarr- und Jugendheim in Elkhausen statt. Viele Senioren aus der Gemeinde kamen zu diesem bunten und mit einem schönen Programm geplanten Nachmittag zusammen und genossen das Beisammensein .

Die Kinder der dritten und vierten Klasse der Barbara-Grundschule unterhielten bei der Seniorenfeier mit dem Theaterstück „Sterntaler“ und Liedbeiträgen. (Foto: KathaBe)

Katzwinkel-Elkhausen. Am Sonntag (3. November) fand die jährlich stattfindende Seniorenfeier der Ortsgemeinde Katzwinkel ab 15 Uhr wieder im Pfarr- und Jugendheim in Elkhausen statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Ortsbürgermeister Hubert Becher mit einem Zitat aus Nigeria: „Ohne alte Menschen verliert ein Dorf seine Schönheit“. So begrüßte er die vielzählig gekommenen Gäste an diesem Nachmittag und drückte damit seine Wertschätzung gegenüber den Senioren aus, die mit ihrem Tun und Wirken die Gemeinde zu dem gemacht haben, was sie heute ist und lobte auch deren Beitrag und die Beteiligung am aktuellen Ortsleben.

Becher, der auch im weiteren Verlauf die Feier moderierte, übergab zu Beginn des Programms das Wort an Diakon Thomas Eiden und Pfarrer Marcus Tesch, die mit dem vorgetragenen November-Psalm einen geistlichen und besinnlichen Impuls in die Feier einbrachten. „Im Zweifelsfall sind Menschen in Deiner Umgebung immer wichtiger als Dinge“, so ein Satz aus der sehr weltlichen Botschaft und luden weiter dazu ein das Leben miteinander zu teilen und zu feiern. Beide richteten den Senioren auch ein Herzliches Willkommen und Grüße im Namen von Pastor Martin Kürten aus. Neben weiteren Gedanken zur kommenden Weihnachtszeit begleiteten gemeinsam gesungene Lieder, wie „Bunt sind schon die Wälder“, noch den Herbst in seiner farbigen Pracht.

Anschließend hatte man bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen genügend Zeit zum Plaudern und sich auszutauschen, bevor es im vielfältigen Programm weiter ging. Unter der Leitung von Judith Schmidt und Melanie Schatz führten die Vorschulkinder aus der Kindertagesstätte Löwenzahn das Rollenspiel „Die Laterne Lumina“ vor und brachten passend zum anstehenden St. Martinsfest auch ihre selbst gebastelten Laternen mit.

Um Teilen und Nächstenliebe ging es im Theaterstück Sterntaler, welches von den Kindern der dritten und vierten Klasse der ortsansässigen Barbaragrundschule gezeigt wurde. Hierfür hatten die Lehrerinnen Katharina Rolland, Nicole Türkan und Marita Heine mit den Kindern in den letzten Wochen geübt und im Sankt Martins-Gottesdienst, der am 8. November ab 17 Uhr stattfindet, werden die Kinder mit ihrer Vorführung auch wieder mitwirken.
Auf die Änderungen beim diesjährigen Martins-Umzug wies Hubert Becher in seinem Beitrag zum Thema Aktuelles aus der Ortsgemeinde hin. Zukünftig wird der Umzug wechselnd von Elkhausen oder Katzwinkel (jeweils nach einem Gottesdienst) zum Schützenplatz führen, wo das traditionelle Martinsfeuer auf die Teilnehmer wartet. In diesem Jahr startet der St. Martinsumzug von Elkhausen. Hierzu lud Becher, besonders im Hinblick auf den Austausch und das Miteinander der Generationen, auch die Gäste der Seniorenfeier ein. Desweiteren informierte er in seinem Bild-Vortrag über die geplante Um- und Neugestaltung des Backes-Platzes in Elkhausen und der Bergbauschauanlage in Katzwinkel. „Raum schaffen für Begegnung“ und dass in kleinen Schritten, so das Motto.

Ernst Dornhoff vom Dorfgemeinschaftsverein Katzwinkel-Elkhausen stellte den neu gestalteten Kalender für 2020 vor, der mit vielen Ortsbildern und Terminen der Vereine für das kommende Jahr noch bis Ende November beim Verein bestellt werden kann. Beim Vorlesebeitrag von Irmgard Weber (Dorfgemeinschaftsverein) lauschten die Senioren der Geschichte „Martin und Markus mit dem Raben“, bevor Trudhilde Friedrich und Ingrid Zimmermann mit Gedicht und einem lustigen Sketch über die Verwirrung bei der Benutzung von Fremdwörtern für schallendes Gelächter der Gäste sorgten. Reinhold Bröhl, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Wissen, richtete im Anschluss an die Programmvorträge in einer kurzen Ansprache noch einen Gruß des Verbandsgemeindebürgermeisters Michael Wagener an die zahlreichen Gäste aus.

Eine besondere Ehrung nahm Hubert Becher zum Ende der Veranstaltung vor. Er gratulierte den ältesten teilnehmenden Gästen der Seniorenfeier herzlich. Ruth Rettler (93) und Ludwig Schmidt (82), beide aus Katzwinkel, freuten sich sehr über diese Anerkennung. Mit dem gemeinsam gesungenen Glück-Auf-Bergmannslied, welches von Diakon Thoma Eiden auf dem Akkordeon begleitet wurde, endete die Veranstaltung. (KathaBe)


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