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Nachricht vom 20.05.2010    

Polizei und Fahrschule beeindruckten Erstklässler

Verkehrserziehung für die Erstklässler in der Grundschule in Weitefeld. Polizei und Fahrschule begaben sich vor Ort, um die Kinder auf die Gefahren des Straßenverkehrs aufmerksam zu machen.

Weitefeld. Kürzlich kamen Polizei und Fahrschule für die Klasse 1 der Grundschule Weitefeld zum Einsatz. Auf dem Parkplatz bei der Kindertagesstätte wurde den Kindern deutlich gemacht, welche Gefahren von einem Auto ausgehen. Wenn ein Auto - wie in einer Spielstraße zugelassen, mit Schrittgeschwindigkeit vorbei fährt - und es plötzlich bremsen muss - das ist nicht spektakulär. Fährt das Auto aber schon mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h vorbei, staunen die Kinder; denn das ist schon ganz schnell. Rennt nun ein Kind auf die Straße, muss der Fahrer sofort bremsen. Und das ist mit einem langen Weg verbunden. Da staunten die Kinder. Das Kind war ein Schaumstoffball - zum Glück. Denn bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h fährt das Auto erst einmal ganz weit ohne zu bremsen. Das Kind würde vom Auto erfasst. Bis das Auto dann steht, braucht es immerhin 12 Meter. Der Fahrer wusste nicht immer, wann der Ball auf die Fahrbahn geworfen wird - und auch nicht wo. Das macht die Situation schwierig. "Mir war bei 50 km/h schon komisch und mulmig zumute", sagte Fahrlehrer Theo Achenbach. "Da stehen die Kinder am Rand, da habe ich schon mal Angst."
Aber es ging alles gut. Als es dann mit knapp 70 km/h an den Kindern vorbei ging, wurde es noch einmal spannend. Höhepunkt war dann die plötzliche Bremsung, als unerwartet der Ball auf die Fahrbahn flog. Das Auto fuhr sehr weit ohne Bremsung, obwohl der Fahrer den Ball erahnt hatte. Bis das Auto stand dauerte es mehr als 15 Meter. Die Polizistin erklärte den Kindern dann noch, wie es ausgegangen wäre, wenn statt des Balls ein Kind vor das Auto geraten wäre. Und dem Fahrer war gar nicht wohl zumute.
Am Schluss gab es dann für alle Kinder ein Erinnerungsgeschenk von der Fahrschule. Das können die Kinder in den nächsten Schuljahren gut gebrauchen. Und die Erinnerung an diesen Unterricht wird wohl bleiben. Schließlich blieb der Dank an die Beteiligten und das Wissen: Es hat sich mal wieder gelohnt.
Im Herbst ist dann das neue erste Schuljahr dran. (nim)
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Polizei und Fahrschule erzählten den Kindern von den Gefahren, die von einem Auto ausgehen und Fahrlehrer Theo Achenbach führte dies mit seinem Auto deutlich vor. Foto: nim


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