Werbung

Nachricht vom 11.11.2019    

Autofahrer: Vorsicht bei Treib- und Drückjagden!

Immer wieder treffen Autofahrer in diesen Tagen und Wochen auf Schilder am Straßenrand, die auf Treib- oder Drückjagden hinweisen. Die Kreisverwaltung bittet die Autofahrer um Vorsicht und Beachtung der Beschilderung.

Altenkirchen/Kreisgebiet. Sie sollten auf jeden Fall die Geschwindigkeit im ausgeschilderten Gefährdungsbereich auf 30 Kilometer pro Stunde (km/h) drosseln. In den ausgeschilderten Bereichen ist jederzeit mit Wildflucht über die Straße zu rechnen. Die Tiere sind aufgescheucht und laufen in ihrer Panik willkürlich über die Fahrbahn. Da kann es böse ausgehen, wenn man mit überhöhter Geschwindigkeit ein Wildschwein anfährt. Mitunter queren auch Jagdhunde unvermittelt die Fahrbahn.

Die Beschilderung wird vom Ausrichter der Jagd beim Straßenverkehrsamt beantragt und nach einem vorgeschriebenen Beschilderungsplan aufgestellt. Es handelt sich also um eine offizielle Beschilderung, die beachtet werden muss. Die Höchstgeschwindigkeit wird mittels Verkehrszeichen auf 70 km/h, 50 km/h und dann auf 30 km/h reduziert. Bei Nichtbeachtung drohen empfindliche Bußgelder und gegebenenfalls ein Fahrverbot.



Nach der Jagd werden die Schilder sofort wieder entfernt. Die Jagden dienen der Regulierung der Wildbestände. Mit den großen und zum Teil revierübergreifenden Jagden wird noch einmal nachgeholfen, um die zahlenmäßigen Bestände sozusagen in die richtigen Bahnen zu lenken. Das gilt besonders für das Schwarzwild.


Feedback: Hinweise an die Redaktion

AK-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.



Aktuelle Artikel aus Region


Katastrophenschutz im Einsatz: Erfolgreiche Großübung an ICE-Strecke im Kreis Neuwied

Am 31. Januar 2026 fand eine umfangreiche Großübung entlang der ICE-Strecke im Landkreis Neuwied statt. ...

Protest im Flammenschein: Weidetierhalter im Westerwald fordern Schutz vor dem Wolf

Der Wolf fühlt sich im Westerwald rudelwohl. Sämtliche DNA-Analysen zu den Übergriffen an verschiedenen ...

Zukunftsvisionen aus jungen Köpfen: Auftakt zur 61. Jugend forscht-Runde

An diesem Wochenende beginnt die 61. Runde des renommierten Wettbewerbs "Jugend forscht". Junge Wissenschaftler ...

Ein süßer Ausflug: Die Landfrauen Weyerbusch entdecken die Confiserie Coppeneur

Am Freitag, 20. Februar, erwartet die Landfrauen Weyerbusch ein besonderes Erlebnis in Bad Honnef. Bei ...

Kulturgeschichte erleben: Exklusive Schlossführung am Weltgästeführertag

Am Samstag, 21. Februar, öffnen sich die Tore von Schloss Friedewald für eine besondere Führung im Rahmen ...

Koblenz: SOLWODI unterstützt Frauen bei sicherer Rückkehr und Reintegration

"SOLWODI Deutschland e. V." setzt seine langjährige Arbeit im Bereich Rückkehr und Reintegration vulnerabler ...

Weitere Artikel


Sind Baumfällungen nach dem 1. Oktober zulässig oder nicht?

Am 1. Oktober endete offiziell die „Vegetationszeit“, in der durch einen Verzicht auf Baumfällungen und ...

Glühweinlauf am 30. November in Hachenburg

Die beiden Hachenburger Marathonläufer Sabine Schneider und Reinhold Krämer veranstalten wieder einen ...

An Adventswochenenden öffnen sich im Zoo Neuwied Türchen

Mögen alle Pinguine wirklich so gerne Eis und Schnee? Warum macht dem Sibirischen Tiger die Kälte wenig ...

August-Sander-Schule stellt Eltern ihre Konzeption vor

Eltern von Viertklässlern, die die August-Sander-Schule Realschule plus und FOS Altenkirchen kennen lernen ...

Adventszauber in der „Sternschnuppe home & garden“

Von Samstag, 16. bis einschließlich Sonntag, 24. November 2019 findet täglich von 10 bis 18 Uhr der Adventszauber ...

Bioland-Hof in Schürdt nach Umbau wieder eröffnet

Der Umbau des Hofladens des Bioland-Hofes Schürdt ist erfolgreich abgeschlossen. Verbandsgemeinde-Beigeordneter ...

Werbung