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Nachricht vom 11.11.2019    

Wissener Schützen blieben am dritten Wettkampfwochenende sieglos

Am dritten Wettkampfwochenende (9./10. November) musste die Bundesligamannschaft des Wissener die weiteste Reise der Saison auf sich nehmen. Es ging nach Weißandt–Gölzau, das liegt in der Nähe von Leipzig. Dort trug der SV Gölzau seine Heimwettkämpfe in der ersten Bundesliga Nord aus.

Stechschuss von Kevin Zimmermann im Wettkampf gegen den SV Gölzau. Foto: Verein

Wissen / Weißandt–Gölzau. Nach der langen Anfahrt am Freitag, 8. November, ging die Mannschaft um 13.30 Uhr zum dreißigminütigen Training an die Feuerlinie. Um 18 Uhr stand dann der Wettkampf gegen die Heimmannschaft auf dem Zeitplan. Trainer Bernd Schneider schickte die Schützen Anna Nielsen, Benedikt Mockenhaupt, Kevin Zimmermann, Jessie Kaps und Tamara Zimmer ins „Rennen“. Anna Nielsen hatte es auf der Position eins mit dem Weltmeister im Kleinkaliber-Dreistellungskampf, dem Polen Tomasz Bartnik zu tun. Beide schossen einen sehr guten Wettkampf. Von Beginn an waren beide gleich auf und kamen am Ende auch auf das gleiche Gesamtergebnis von 396 Ringen. Hier musste ein Stechen, welches nach Beendigung der fünfzigminütigen Wettkampfzeit durchgeführt wird, über die Vergabe des Einzelpunktes entscheiden.

An Position zwei konnte Benedikt Mockenhaupt leider nicht an die vorangegangenen Wettkämpfe anknüpfen und musste seiner Gegnerin Annika Neumann schon früh den Punkt überlassen. Mockenhaupt erzielte ein Ergebnis von 386 Ringe, während seine Gegnerin auf 391 Zähler kam. Es hieß also 1:0 für Gölzau.

Auf Position drei ging es wie auf Position 1 sehr knapp zu. Kevin Zimmermann schoss wie seine Gegnerin 392 Ringe. Auch hier musste nach dem Wettkampf das Stechen entscheiden.

Auf Position 4 schoss Jessie Kaps einen soliden Wettkampf und kam auf 391 Ringe. Allerdings reichte dies nicht um ihrer Kontrahentin Weronika Bartnik den Punkt abzunehmen. Sie kam auf 394 Ringe. Jetzt stand es 2:0 für Gölzau.

Auf Position 5 schoss Tamara Zimmer einen sehr starken Wettkampf und überlies seinem Gegner Richard Bennemann keine Chance auf den Punktgewinn. Zimmer schloss ihren Wettkampf mit 396 Ringen ab und ihr Gegner 391 Ringe. Nun stand es aus Wissener Sicht 1:2. Nun standen die beiden Stechen an. Zunächst musste die Paarung drei an die Feuerlinie. Kevin Zimmermann und seine Gegnerin schenkten sich in diesem Finale nichts. Beide Schützen schossen im ersten Stechschuss eine Zehn, dann kam der zweite Schuss. Wieder beide eine Zehn. Dann der Dritte Schuss: auf beiden Monitoren blinkte wieder eine Zehn auf. Ab dem vierten Schuss wurde dann die Zehntelwertung zur Ermittlung des Punktgewinnes hinzugezogen. Die Gölzauer Schützin schoss schnell und erzielte eine 10,6, kurz danach leuchtete bei Zimmermann eine 10,4 auf. Somit ging dieser Punkt ganz knapp nach Gölzau. Jetzt stand es 3:1 für Gölzau. Der Wettkampf war somit schon verloren.



Jetzt hieß es für Anna Nielsen nur noch „Ergebniskosmetik“ betreiben. Nielsen schoss eine Zehn und ihr Gegner eine 9. Somit endete der Wettkampf 3:2 für Gölzau.

Am Sonntag, 10. November, stand dann um 11.30 Uhr das Duell der Rheinländer an. Der WSV musste gegen den amtierenden Deutschen Meister SSG Kevelaer antreten. Am Vortag (Samstag, 9. November) schoss die SSG einen neuen Ligarekord von 1987 Ringen. Der WSV ging mit der gleichen Aufstellung wie am Samstag an den Start. Auf Position 1 schoss Anna Nielsen wiederum einen starken Wettkampf und kam wieder auf 396 Ringe. Ihre Gegnerin Anna Janßen schoss einen Ring mehr und schoss 397 Ringe. Somit ging der Punkt ganz knapp an Kevelaer.

Benedikt Mockenhaupt konnte sich auf der Position 2 zum Vortag steigern und schoss gute 392 Ringe. Er trat gegen den italienischen Spitzenschützen Marco Suppini an. Suppini schoss ein bärenstarkes Ergebnis von 398 Ringen. Jetzt stand es nach zwei Paarungen 2:0 für Kevelaer.

Auf der Position drei hatte Kevin Zimmermann keine Chance gegen die starke Jana Erstfeld und musste auch den dritten Einzelpunkt den Kevelaerern mit 390 zu 397 Ringen überlassen. Aktueller Stand der Partie: 3:0 für Kevelaer. Der Wettkampf war schon jetzt leider verloren. Jessie schoss das bisher höchste Ergebnis in ihrer Bundesligasaison und erzielte 396 Ringe. Auch hier reichte es nicht für den Punktgewinn, denn ihr Gegner Thomas Alexander kam auf ein Weltklasse-Resultat von 399 Ringe. Es stand 4:0 für Kevelaer.

Auf Position 5 sollte es noch spannender zugehen. Tamara Zimmer schoss ein starkes Ergebnis von 394 Ringen. Seine Gegnerin Franka Janßen konnte aber den Vorsprung von einem Ring (395 Ringe) über die Ziellinie bringen und holte somit auch den letzten Einzelpunkt nach Kevelaer. Endstand der Partie: 5:0. Allerdings konnte die Mannschaft ihren Ligarekord von 1968 Ringen in diesem Wettkampf bestätigen.

Trotz zweier Niederlagen waren Schießmeister Burkhard Müller und Trainer Bernd Schneider wiederum mit den gezeigten Ergebnissen zufrieden. (PM/Verein)


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