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Nachricht vom 13.11.2019    

Gefahrguttransporter kommt von B 8 ab und kracht in Scheune

Am späten Dienstagabend (12. November) gegen 23.16 Uhr kam es erneut zu einem Verkehrsunfall auf der Bundestraße 8, in der Gemarkung Rettersen-Witthecke. Ein Tanklastzug, bei dem zunächst aufgrund der Beschriftung des Tanks von einem Biertransporter ausgegangen wurde, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte nach rund 80 Metern in eine Scheune. Der Sattelzug befand sich, aus Richtung Kircheib kommend, auf der Fahrt Richtung Altenkirchen.

Der Sattelzug krachte in die Scheune. (Fotos: kkö)

Die freiwilligen Feuerwehren Mehren und Weyerbusch wurden am 12. November, gegen 23.58 Uhr durch die Leitstelle zu einem Verkehrsunfall auf der B8 alarmiert. In der Gemarkung Witthecke, einem Ortsteil von Rettersen, war ein LKW von der eisglatten Fahrbahn abgekommen, über ein Feld gefahren und in eine Scheune gekracht. Die Scheune wurde bei diesem Unfall erheblich beschädigt. Da zunächst nicht feststand, ob Teile der Ladung – der Tanklaster hatte rund 31.000 Liter Heizöl geladen – ausgetreten waren, wurde mit dem Stichwort Gefahrgutunfall Alarm ausgelöst.

Vor Ort stellte sich heraus, dass keine Ladung ausgetreten war und der Fahrer lediglich einen Schock erlitten hatte. Daraufhin konnte die Einheit Mehren kurz nach dem Eintreffen wieder aus dem Einsatz entlassen werden. Die Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Weyerbusch sicherten gemeinsam mit der Polizei die Unfallstelle. Die Unfallstelle wurde ausgeleuchtet, der Brandschutz sichergestellt, sowie störender Bewuchs entfernt. Um den Lastzug letztlich bergen zu können, wurde vonseiten des Spediteurs ein zweiter LKW geschickt und ein spezialisiertes Abschleppunternehmen aus Windhagen verständigt. Das Umpumpen des Tankinhalts war gegen 2.05 Uhr beendet. Der Bereich war nur einspurig zu befahren. Neben den Feuerwehren und der Polizei war ein Rettungswagen zur Einsatzstelle geschickt worden. Der Fahrer wurde vorsorglich in das Krankenhaus Altenkirchen gebracht, konnte aber schon in der Nacht wieder entlassen werden. Das an die Scheune angrenzende Wohnhaus, in dem sich vier Personen aufhielten, wurde vorsorglich geräumt.

Die Bundesstraße blieb bis gegen 3.30 Uhr gesperrt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 30.000 Euro. Die Standfestigkeit der Scheune wird im Laufe des Mittwochs durch Sachverständige überprüft. Die Feuerwehren waren mit rund 45 Kräften im Einsatz. Neben den Feuerwehren war der Rettungsdienst vor Ort. (kkö)


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