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Nachricht vom 13.11.2019    

Infoveranstaltung zur Photovoltaik der CDU Friesenhagen

Zahlreiche Besucher folgten am Dienstag, den 12. November 2019 der Einladung des CDU Ortsverbands Friesenhagen ins Bürgerhaus in Steeg zur Informationsveranstaltung über das Thema Photovoltaik auf privaten Dachflächen.

Der CDU Ortsverband Friesenhagen lud zur Informationsveranstaltung. (Foto: Hermann-Josef Schuh)

Friesenhagen. Der CDU Ortsvorsitzende Matthias Mockenhaupt begrüßte die Gäste und stellte die Referenten, Herrn Peter Müller (Energieagentur Rheinland-Pfalz), Herrn Stefan Glässner (Klimaschutzreferent der Kreisverwaltung Altenkirchen), Herr Joachim Weid (Verbraucherzentrale) und Herrn Markus Mann (Geschäftsführer der Firma MANN Energie in Langenbach), vor. Als Ziel der Veranstaltung erklärte der CDU- Ortsvorsitzende eine Technologie ins Gespräch bringen zu wollen, mit der auch die Einwohnerinnen und Einwohner des Wildenburger Landes die Möglichkeit haben, die Energiewende im Sinne des Klimaschutzes voranzutreiben. Die Referenten schilderten aus der Sicht ihrer unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche die Folgen des Klimawandels durch die Erderwärmung, sowie die Möglichkeiten den Klimawandel zu stoppen. Aus Sicht der Referenten ist die Verhinderung des Klimawandels ohne die zeitnahe Umstellung auf die regenerativen Energien aus Windkraft und Photovoltaik, sowie Nutzung aller Maßnahmen zur Energieeinsparung und C02 Vermeidung, nicht möglich. Durch das Fortschreiten der Elektro- Mobilität wird sich zudem der Energieverbrauch in den nächsten Jahren erhöhen.

Die Referenten erklärten in ihren Vorträgen anhand von bisherigen Auswertungen, dass die Photovoltaik zur Energiegewinnung auch im Kreis Altenkirchen eine durchaus wirtschaftliche Maßnahme ist. Voraussetzung ist, dass die gewonnene Energie überwiegend zur Deckung des Eigenbedarfs eingesetzt wird. Wegen der zurzeit noch hohen Kosten für Energiespeicher führt deren Einsatz momentan zur Beeinträchtigung der Wirtschaftlichkeit. Herr Glässner verwies in seinem Vortrag auf die Möglichkeit, die Eignung von Dächern für Photovoltaik-Anlagen selbst prüfen zu können. Auf der Homepage www.solar-ak.de ist ein Kataster der Häuser im Kreis Altenkirchen mit Informationen, ob das Haus sich für Fotovoltaik anbietet, eingestellt. Zudem informierte er über bestehende und geplante Fördermaßnahmen.

Herr Weid bot die Möglichkeit an, bei der Verbraucherzentrale eine umfassende persönliche Beratung für die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen durchführen zu können. Der Kostenbeitrag dafür beträgt lediglich 30€. Herr Mann zeigte sich erstaunt, aber auch erfreut darüber, dass ausgerechnet ein CDU Ortsverband eine solche Veranstaltung organisiert. Er wies in seiner emotionalen Rede auf die Dringlichkeit hin, Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Erderwärmung und den damit verbundenen Klimawandel durchzuführen. Dabei solle man sich nicht hinter den unzureichenden Maßnahmen anderer Länder verstecken. Deutschland verursache mit nur 1,1 Prozent Anteil an der Weltbevölkerung immerhin ca. 2,8 Prozent der Co2 Emissionen. Ohne den konsequenten Einsatz regenerativer Energien sei eine weitere Erderwärmung mit gravierenden Folgen für die Menschheit nicht zu verhindern.

Im Anschluss an die Vorträge folgte unter der Moderation von Herrn Peter Müller eine teilweise auch kritische Podiumsdiskussion mit reger Beteiligung der interessierten Besucher. Dabei wurde deutlich, dass allein mit dem Wechsel auf regenerative Energien, sowie Energieeinsparungen der Klimawandel nicht zu stoppen ist. Vielmehr bedarf es einer
Verhaltensänderung eines jeden Einzelnen in Sachen Energieverbrauch und der Vermeidung von Co2 Emissionen bei der Mobilität. Zum Ende der Veranstaltung bedankte sich Mockenhaupt bei den Referenten, die teils längere Anreisen hatten mit einem Präsent und sagte „Das Wildenburger Land mit seiner besonderen Lage war immer schon auf Lösungen aus eigener Kraft angewiesen. Wir möchten mit unserem Bestreben vermehrt Photovoltaik im Dorf zu etablieren ein Vorbild für andere sein.“ (PM)


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