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Politik | - keine Angabe -


Nachricht vom 28.11.2019    

CDU-Kreisverband Altenkirchen: Delegierte debattierten auf Bundesparteitag

Über 80 Delegierte aus Rheinland-Pfalz haben am 32. Bundesparteitag der CDU Deutschlands in Leipzig teilgenommen. Aus dem Kreis Altenkirchen waren CDU-Kreisvorsitzender Michael Wäschenbach, MdL, Landrat Dr. Peter Enders und Dagmar Hassel, stellvertretende CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende in Altenkirchen, dabei und beteiligten sich rege an den Debatten.

Landrat Dr. Peter Enders, MdL CDU-Kreisvorsitzender Michael Wäschenbach und Dagmar Hassel, stellvertretende CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende in Altenkirchen (Foto: CDU-Kreisgeschäftsstelle)

Leipzig/Kreisgebiet.
Die rund 1.000 Delegierten stimmten auch über Anträge aus Rheinland-Pfalz ab, darunter zum Beispiel der Antrag des CDU-Bezirksverbands Rheinhessen-Pfalz auf Einführung eines Deutschlandjahrs, in dem junge Menschen nach Abschluss der Schule ein Jahr Dienst in einer sozialen, kulturellen oder Sport-Einrichtung leisten, oder der Antrag für einen Zwölf-Punkte-Plan für schnelleres Planen und Bauen, den der Landesverband Rheinland-Pfalz gemeinsam mit anderen Verbänden eingereicht hatte. Dadurch sollen Genehmigungsverfahren für Bauvorhaben beschleunigt und kurzfristigere Investitionen in Betriebe und Infrastruktur ermöglicht werden.

Die CDU-Landesvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende Julia Klöckner hob die Rede der Parteivorsitzenden hervor. Annegret Kramp-Karrenbauer habe deutlich gemacht, wohin die CDU mit Deutschland gehen wolle: „In einen modernen Staat, der für Wohlstand sorgt, in dem wir auf Forschung und Entwicklung setzen und alle Bürgerinnen und Bürger mitnehmen wollen.“ Sie betonte auch den starken Beitrag von Friedrich Merz, der deutlich gemacht habe: „Wir sind die Programmpartei.“

Julia Klöckner lobte die engagierte Arbeit der Delegierten an inhaltlichen Anträgen unter anderem zur Verkehrs- und Bildungspolitik sowie Umwelt- und Landwirtschaftspolitik, zu der sie sagte: „Bauern erzeugen unsere Lebensmittel, sie sind Partner sowohl in Umwelt- als auch im Klimaschutz. Sie sind aber auch Unternehmer, die von ihrer Arbeit leben müssen. Unsere Aufgabe ist es, in die Gesellschaft und in die Landwirtschaft hineinzuhören. Ländliche Räume können nicht Kompensationsräume für städtische Wünsche sein“, so die Bundeslandwirtschaftsministerin, die eine Roadshow ankündigte, um Produzenten und Konsumenten an einen Tisch zu holen.

Auch der CDU-Spitzenkandidat für Rheinland-Pfalz, Christian Baldauf, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Parteitags: „Wir haben uns intensiv mit vielen verschiedenen Sachthemen beschäftigt und Lösungsansätze für herausfordernde Probleme dieser Zeit beraten. Damit haben wir Christdemokraten eine entscheidende Vorarbeit geleistet, etwa mit Anträgen zu Planungsbeschleunigung oder verpflichtenden Sprachtests“, erklärte Baldauf.

„Mich haben besonders die Reden von Jens Spahn und Markus Söder beeindruckt“, so Kreisvorsitzender Michael Wäschenbach. „Beide haben klare Kante gezeigt und mit Mut und Führungskraft konkretes und entschlossenes Handeln aufgezeigt.“ (PM)



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