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Nachricht vom 10.12.2019    

Neue Wohngruppe für Kinder in Nister

Einen neuen Lebensort für Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren schafft der gemeinnützige Jugendhilfeträger MUTABOR Mensch & Entwicklung in Nister. Ab Januar finden die über ein Jugendamt vermittelten Kinder, die nicht mehr in ihrer Ursprungsfamilie leben können, ein neues Zuhause im Dachgeschoss eines ehemaligen Hotels. Dieses wurde seit 2016 auf allen drei Etagen mit insgesamt 18 Plätzen für die Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen genutzt.

MUTABOR Haus in Nister. Foto: Max Mucharski

Nister. Als Ende 2018 der Zustrom von geflüchteten Menschen nachließ, verhandelte MUTABOR mit den zuständigen Stellen eine inhaltliche Veränderung der Arbeit.

Infolgedessen mussten zahlreiche bauliche Maßnahmen ergriffen werden, um zwei räumlich getrennte Wohngruppen zu ermöglichen. Das bisherige Treppenhaus für alle drei Etagen wird heute nur noch als Zugang zur Kindergruppe im Dachgeschoss genutzt. Durch eine neu gesetzte Wand und Türe ist ein in sich abgeschlossener Bereich entstanden.

Eine extra eingebaute innenliegende Treppe verbindet nun das Erd- und Obergeschoss miteinander. Dort – in der zweiten Wohngruppe – leben derzeit neun jugendliche Flüchtlinge und ein deutscher Jugendlicher im Alter von 15 bis 18 Jahren. „Etwa ein Jahr haben uns die Veränderungen beansprucht. Jetzt können wir uns endlich auf unseren Zuwachs freuen“, erklärt Einrichtungsleiterin Lara Hübinger.

Spenden dringend gebraucht
Natürlich wäre noch einiges zu tun wie etwa kindgerechte Möbel anzuschaffen. Auch Spielsachen für drinnen und draußen, Kinderfahrräder oder Spielgeräte für den großen Garten wie eine Schaukel, ein Sandkasten oder ein Klettergerüst würden gebraucht. „Wir wären glücklich über Sachspenden aller Art und über jede finanzielle Unterstützung“, hebt die junge Frau – auch im Namen aller Mitarbeitenden - hervor.




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Dazu gehören neben den zwölf Fachkräften auch zwei Hauswirtschafterinnen und ein Hausmeister. Obwohl sie personell recht gut aufgestellt seien, so Hübinger, fehle noch eine Fachkraft.

Für die sechs Kinder sind sechs Vollzeitkräfte im Schichtdienst vorgesehen, da es sich um eine Intensivgruppe handelt. Im Unterschied zur jugendlichen Regelgruppe erfahren die Kinder eine besondere Form der pädagogischen Hilfestellung. Ihre Betreuung zeichnet sich durch eine intensive Beziehungsarbeit aus und einen verlässlichen, klar strukturierten Rahmen.

„Wir geben ihnen die Zuwendung, die sie brauchen, um sie zur Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit zu befähigen. Auf diesem Weg sind wir für die Kinder Unterstützer und Wegbegleiter“, beschreibt die Pädagogin den Kern der Arbeit mit den Neuankömmlingen. Weitere Infos zu MUTABOR unter www.mutabor-mensch.de.


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