Werbung

Nachricht vom 22.12.2019    

IT-Absolventen der Uni Koblenz als Fachkräfte weiter gefragt

Der Bedarf an Informatikabsolventen der Universität Koblenz ist bei den hiesigen Unternehmen weiterhin groß. Das ergibt eine gemeinsame Studie der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz und der Wirtschafts- und Wissenschaftsallianz (WWA) Region Koblenz. Anlass der Befragung war der Trennungsbeschluss der Universität Koblenz-Landau im Spätsommer. Die Studie sollte ein Stimmungsbild unter den befragten Betrieben erzeugen und einen Eindruck davon vermitteln, welche Bedarfe die Wirtschaft an die Hochschullandschaft der Region hat.

Koblenz. „Die Umfrage zeigt deutlich, dass ein großer Bedarf der Unternehmen an Absolventen aus den Fachbereichen der Informatik besteht. Den Betrieben ist es wichtig, dass die Landesregierung diesen dauerhaft unterstützt und ausbaut. Dafür müssen natürlich auch entsprechende finanzielle Mittel bereitstehen“, so Susanne Szczesny-Oßing, Präsidentin der IHK Koblenz.

170 der befragten 200 Unternehmen gaben generell einen Bedarf an Absolventen von Informatikstudiengängen an. Bei 64 Prozent wird das Themenfeld Informatik auch in Zukunft im Unternehmen gefragt sein. „Daraus folgt: Eine zukunftsfähige eigenständige Universität Koblenz muss in diesem Bereich leistungsfähig aufgestellt sein“, kommentiert Szczesny-Oßing.

„Die Umfrage zeigt auch, dass das Angebot des Campus Koblenz mit den Fachbereichen Naturwissenschaft und Informatik und das der Hochschule Koblenz mit ihren Ingenieurstudiengängen und der Betriebswirtschaft sich gut ergänzen. Das ist eine gute Grundlage, um – auch hochschulübergreifende – neue Angebote zu konzipieren“, kommentiert Professor Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz und Vorsitzender der Wirtschafts- und Wissenschaftsallianz Region Koblenz e.V.

Aktuelle debattiert wird auch, die Universität Koblenz um die Themen E-Health und Wasser beziehungsweise Wasserwirtschaft zu ergänzen. „Die Thematik Wasser und Wasserwirtschaft könnte durch die offizielle Kooperation von Universität und Hochschule mit in der Region Koblenz ansässigen wissenschaftlich ausgerichteten Institutionen und Behörden weiterentwickelt und verstärkt angeboten werden. Hier wurde bereits ein Letter of Intent von der Universität Koblenz-Landau, der Hochschule Koblenz und der Bundesanstalt für Gewässerkunde unterzeichnet“, erklärt Professor May-Britt Kallenrode, Präsidentin der Universität Koblenz-Landau. Die zusätzliche Ausrichtung auf das Thema E-Health habe aufgrund der zahlreichen Unternehmen und Einrichtungen in der Gesundheitswirtschaft in der Region Koblenz ebenfalls Potenzial.

Die Ergebnisse der Umfrage beruhen auf den Antworten von über 200 Unternehmen aus der gesamten IHK-Region, die mehr als 32.000 Mitarbeiter repräsentieren. Bei der Gestaltung der Umfrage wurde das Angebot des Universitätscampus Koblenz im Bereich der regulären Bachelor- und Masterstudiengänge zugrunde gelegt. Um die Anforderungen der Wirtschaft abzubilden, wurden vor allem Unternehmen aus den Wirtschaftszweigen Industrie- und Informations- sowie Kommunikationstechnik befragt, die ein breites Einsatzfeld für Hochschulabsolventen in den Bereichen der Naturwissenschaften und der Informatik darstellen. (PM)



Kommentare zu: IT-Absolventen der Uni Koblenz als Fachkräfte weiter gefragt

Es sind bisher keine Kommentare vorhanden

Beliebte Artikel beim AK-Kurier


72 Infektionen im Kreis – 45 Frauen und Männer geheilt

Seit Montag, 6. April, ist lediglich ein neuer Fall einer Corona-Infektion im Kreis Altenkirchen hinzugekommen. Mittlerweile gelten 45 Personen als geheilt. Landrat Dr. Peter Enders appelliert besonders im Hinblick auf das bevorstehende Oster-Wochenende an die Bevölkerung.


Motorradfahrer bei Unfall auf der L 269 schwer verletzt

Auf der Landesstraße 269 ist es am Dienstag, 7. April, gegen 14.40 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad gekommen. Der Fahrer befuhr die L 269 zwischen Oberlahr und Burglahr. Durch eine Unachtsamkeit ereignete sich nach Aussage der Polizei der folgenschweren Unfall.


Region, Artikel vom 07.04.2020

Rathausstraße in Wissen wegen Umbau gesperrt

Rathausstraße in Wissen wegen Umbau gesperrt

Nach der großen Sorge vor der Baustelle und den damit verbundenen Umsatzeinbußen erscheint nun durch die Corona-Pandemie die Baustelle in der Wissener Rathausstraße völlig in den Hintergrund gerückt. Das marode Abwassersystem lässt aber keinen Aufschub zu, so Stadtbürgermeister Berno Neuhoff.


Region, Artikel vom 07.04.2020

In der Nacht zu Mittwoch in den Supermond schauen

In der Nacht zu Mittwoch in den Supermond schauen

In der Nacht von Dienstag, 7. auf Mittwoch, 8. April, können Sie ein besonderes Himmelsspektakel bestaunen: den sogenannten Supermond. Ein Supermond ist der Vollmond am erdnächsten Punkt seiner elliptischen Bahn. Er erscheint dadurch besonders groß und hell. Der hellste Supermond des Jahres 2020 ist in der kommenden Nacht vom 7. auf den 8. April zu beobachten.


Pflegedienst-Mitarbeiter: Die ständige Angst vor der Ansteckung

Die Angst ist allgegenwärtig, die Angst, sich mit dem Corona-Virus bei der Ausübung des Berufes anzustecken: Mit dieser Gefahr ständig konfrontiert sehen sich auch die Mitarbeiter der Pflegedienste aus der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld, wenn sie ihre Patienten aufsuchen.




Aktuelle Artikel aus Wirtschaft


Notfall-Kinderzuschlag in der Corona-Krise

Montabaur. Der Notfall-Kinderzuschlag gilt seit dem 1. April 2020. Dabei kommt es auf das Einkommen des Vormonats an. Wer ...

Wirtschaftslage: deutliche Eintrübung der Handwerkskonjunktur

Handwerke sind unterschiedlich betroffen
Koblenz. „Während Betriebe der Bau- und Ausbauhandwerke weiterhin viele ihrer Aufträge ...

Freibier für den Kauf von Gastronomie-Gutscheinen

Hachenburg. Das Prinzip von Teil 1 der Wirtschaftsförderung: Kunden können auf einem von der Brauerei entwickelten Onlineportal ...

Digital Stammtisch Westerwald-Sieg trifft sich einfach online

Wissen. Auch vor dem Digital Stammtisch Westerwald-Sieg machen die aktuellen Beschränkungen zur Pandemiebekämpfung nicht ...

Corona-Krise: Rentenversicherung hilft Selbständigen

Hachenburg. Dies gilt auch für rückständige Beiträge, die in Raten gezahlt werden.

Formloser Antrag ausreichend
Das Verfahren ...

Nachhaltige Aktion der Genossenschaftsbank heute wichtiger denn je

Hachenburg. Das Projekt wurde zur Herzenssache. „Wir agieren regional im Westerwald. Auch deshalb möchten wir nachhaltige ...

Weitere Artikel


Rentenversicherung: Musikvereine müssen nicht als Arbeitgeber fungieren

Region. „Ich bin froh und erleichtert, dass die Deutsche Rentenversicherung hier ein Einsehen gezeigt hat. Alles andere wäre ...

Erfolgreiche Gürtelprüfung der Taekwondo-Supersonics

Wallmenroth. Das Prüfungsprogramm richtet sich an die Anforderungen der WT (World Taekwondo). Folgende Elemente des Taekwondo ...

Ende nach 113 Jahren: Der MGV Niederhausen singt nicht mehr

Pracht. Der erste Vorsitzende wurde Wilhelm Mast, der dieses Amt bis 2020 innehatte. Nach anfänglich zahlreichen Chorleiterwechseln ...

Wissener Pfadfinder holen das Friedenslicht im Kölner Dom

Wissen. In einer Gala wurde der Friedenslichtpreis verliehen. Unterschiedliche Gruppen hatten sich beworben, letztendlich ...

Schießt die Politik beim Wolf über das Ziel hinaus?

Region. „Zur Abwendung drohender ernster landwirtschaftlicher Schäden durch Nutztierrisse sollen künftig erforderlichenfalls ...

Gegen Einweggeschirr: plastikfreie Vereinsfeste in 2020

Kirchen. Dazu werden in 2020 Gelder für die Ortsvereine bereitgestellt, die statt Plastikgeschirr zu verwenden, ein Geschirrmobil, ...

Werbung