Werbung

Nachricht vom 31.12.2019    

Beim Feuerwerk an Silvester Rücksicht auf Tiere nehmen

Von Helmi Tischler-Venter

Während viele Menschen dem knallenden Silvester-Feuerwerk gerne zuschauen, sehen Tierhalter der Knallerei an Silvester mit Sorge entgegen. Wer ein Haustier besitzt, kennt die panische Angst, mit der fast alle Tiere auf Knallen, Feuer und Rauch reagieren. Wer in der Nähe von Ställen und Scheunen Feuerwerkskörper abschießt, riskiert zudem durch unkontrolliert davonjagende Raketen einen Brand. Stroh und Heu fangen sehr leicht Feuer, das sich in Sekundenschnelle zu einem Vollbrand entwickeln kann.

Das Pferd ist ein Fluchttier. Symbolfoto

Dierdorf. Besonders sensibel auf Feuer und Rauch reagieren Pferde. Pferde sind Fluchttiere! Silvester werden Pferde durch das Feuerwerk in Stress, in Angst und auch in Panik versetzt. Es kann zu Koliken kommen, aber auch, wenn die Pferde in Panik geraten, zu Unfällen. Und das bedeutet hohe Verletzungsgefahr.

Die Pferdeschutz-Initiative 2015 fordert daher seit Jahren ein Feuerwerksverbot an Silvester in der Nähe von Reitställen. Weil die explodierenden Feuerwerkskörper, die mit lautem Zischen ihre vielen Funken versprühen und die farbigen, hellen Lichter und hellen Blitze am Nachthimmel den Pferden Angst machen, fordert die Pferdeschutz-Initiative 2015, unter anderem aus Pferdeschutzgründen und auch wegen der Brandgefahr, ein Feuerwerksverbot in der Nähe von Reitställen. Unbedingt sollen Pferde an Silvester in einen sicheren Stall, der zudem beaufsichtigt sein soll, gebracht werden, denn auf der Weide können Pferde schnell in Panik geraten und ausbrechen, was sehr gefährlich ist. Dadurch gefährden die Pferde nicht nur sich, sondern auch andere.

Auch Hunde und Katzen hassen Böller und Raketen. Der unvermittelte Explosionsdonner und der Qualm sind nicht nur eine Tortur für das gute Gehör und die fein entwickelte Nase, sie können auch Angst und Panik bei Tieren auslösen. Daher sollten im Haus Rückzugsmöglichkeiten in einem abgedunkelten Raum geschaffen werden, in dem die Knall- und Lichteffekte weniger wahrnehmbar sind. Geeignet sind etwa warme Kellerräume. Die Käfige von Vögeln und Kleintieren wie Hamstern oder Kaninchen abdecken, empfehlen Ratgeber.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Hauswirtschaftskraft (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Vorarbeiter / Teamleiter Fahrzeugbeschriftung & Folientechnik (m/w/d)

BeschriftungsMeister.de
56593 Horhausen (Westerwald)

Hilfskraft (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Aushilfe im Gruppendienst auf geringfügiger Basis (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Lange Spaziergänge beruhigen den Hund, allerdings sollte man ihn ab dem Silvestermorgen an die Leine nehmen, weil schon Böller gezündet werden könnten. Abends sollten Haustiere nicht allein im Haus bleiben, weil die Anwesenheit von Herrchen oder Frauchen Sicherheit vermittelt, vorausgesetzt die Halter reagieren selbst gelassen auf die Explosionen.

Von Tieren in Gehegen (Damwild, Schafe, Rinder) ist ausreichend Abstand zu halten. Feuer und Schüsse vermitteln auch ihnen Lebensgefahr, daher ist die Neigung zum Ausbrechen groß, was wiederum Gefahren für den Straßenverkehr nach sich zieht. htv


Feedback: Hinweise an die Redaktion

AK-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.



Aktuelle Artikel aus Region


Still Collins feiert 30-jähriges Jubiläum im Kulturwerk Wissen

Im Kulturwerk Wissen wird am 25. September 2026 ein Jubiläums-Konzert stattfinden. Die Tributeband Still ...

Heimat shoppen 2026: Stärkung der Innenstädte im IHK-Bezirk Koblenz

Am Wochenende des 11. und 12. September 2026 stehen die Innenstädte im IHK-Bezirk Koblenz ganz im Zeichen ...

Rehkitz beim Mähen getötet: Amtsgericht Montabaur spricht Landwirt frei

Ein Landwirt aus dem Westerwaldkreis stand vor dem Amtsgericht Montabaur, weil er beim Mähen einer Wiese ...

Natur hautnah erleben: Exkursion der LEADER-Region Westerwald-Sieg

Die LEADER-Region Westerwald-Sieg lädt am 26. September 2026 zu einer Exkursion ein, die sich dem Thema ...

Hochwertiges Pedelec in Mudersbach gestohlen

In Mudersbach wurde ein teures Pedelec entwendet. Der Vorfall ereignete sich zwischen Mittwoch und Donnerstag. ...

Neues Sozialmobil für die Betreuungsvereine der AWO im Landkreis Altenkirchen

Am Dienstag (1. September 2026) wurde das neue Sozialmobil der AWO Betreuungsvereine im Landkreis Altenkirchen ...

Weitere Artikel


Elkhausen: Brand beschädigt Haus – keine Verletzten

Die Leitstelle Montabaur wurde am Montagabend, 30. Dezember, gegen 19.25 Uhr über einen Brand im Katzwinkeler ...

„1000 und 1 Jahr“: Improvisationskonzert mit Orgel und Saxophon

Der Bach-Chor Siegen lädt zu einem außergewöhnlichen Konzertabend am Sonntag, den 12. Januar 2020, in ...

Rückblick: Das hat unsere Leser 2019 am meisten interessiert

Unfälle, Brände, die Kommunalwahl, Ladenschließungen, Naturschauspiele – das Jahr 2019 hatte auch im ...

Vereinsmeisterschaften bei der DLRG Betzdorf/Kirchen e.V.

Bei der DLRG Betzdorf / Kirchen e.V. fanden zum sechsten Mal nach Eröffnung des Molzbergbades die Vereinsmeisterschaften ...

„Kunst gegen Bares“ startet auch 2020 wieder voll durch

Auch 2020 heißt es in Horhausen wieder: „Alles ist erlaubt! Zeig was in der steckt! Ernennt euren Kapitalisten ...

Fachkräfte für Frühpädagogik erhielten Zertifikate

Mit der Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren mussten ...

Werbung