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Nachricht vom 03.01.2020    

Horst Pinhammer will Beigeordneter der Stadt Wissen bleiben

Nachdem Horst Pinhammer noch vor Weihnachten den SPD-Ortsverein mit seiner Ankündigung, den Vorstand und die Fraktionen zu verlassen, düpiert hat, fordern jetzt die Sozialdemokraten den Rücktritt Pinhammers als Beigeordneten der Stadt Wissen.

Horst Pinhammer (Foto: Archiv/tt)

Wissen. Weiterhin fordert der SPD-Ortsverein in seiner Pressemitteilung, dass Herr Pinhammer sein Verbandsgemeinderatsmandat niederlegt. Horst Pinhammer ist auf Vorschlag der SPD-Stadtratsfraktion zum Beigeordneten gewählt worden, daher scheint es nur konsequent, jetzt den Posten zu räumen. „Man kann nicht auf SPD-Ticket fahren und so tun als stände man über den Dingen“, so der SPD-Ortsvorstand.

Horst Pinhammer ist ein angesehener Kommunalpolitiker, dessen reichen Erfahrungsschatz die Sozialdemokraten vermissen werden. Ein Gesprächsangebot wurde nach Angaben des Ortsvorstands von Herrn Pinhammer abgelehnt.

Das Zerwürfnis, welches vom Vorstand des Ortsvereines bestätigt wird, hängt unter anderem mit den unterschiedlichen Auffassungen zur Einführung von wiederkehrenden Ausbaubeiträgen für die Straßen der Stadt Wissen zusammen. Während Vorstand und Stadtratsfraktion sich für die Beibehaltung des bisherigen Systems aussprechen, hält der Beigeordnete Pinhammer die wkB für die richtige Lösung. „Die diskussionsfreudige SPD hätte diese unterschiedlichen Meinungen durchaus ausgehalten, allerdings setze dies ein hohes Maß an Kritikfähigkeit voraus, so der SPD-Vorstand, und weiter: „Loyalität gehört ebenso zur politischen Kultur wie ein eigenes Profil.“

Unterdessen wurde bereits ein neuer Mann für das Amt des Schriftführers gefunden, der Name wird nach dessen Wahl öffentlich bekannt gegeben. (PM)


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Kommentare zu: Horst Pinhammer will Beigeordneter der Stadt Wissen bleiben

3 Kommentare
Da vertritt jemand nicht die Meinung der Partei und ist, wie im GG gefordert, nur seinem Gewissen verantwortlich und soll dann von der Partei ausgeschlossen werden, geht es noch? Das ist die SPD die bald an der 5% Hürde scheitert.
#3 von Jörg Dielmann, am 06.01.2020 um 21:10 Uhr
Mir scheint als sei das Problem der SPD, einen ihrer fähigsten Leute verloren zu haben , der nicht so einfach ersetzbar ist ! So scheint nun auch der Niedergang der Kommunalen SPD besiegelt zu sein, da auch dort nur Misstrauen und Unfähigkeit zum Dialog im Umgang mit einigen Kommunalen Themen herrscht.
Die SPD sollte sich mal überlegen, wie sie mit ihrem ehemaligen Mitglied umgeht !
Politik bedeutet für mich "Kompromiss Bereitschaft und Loyalität " !

#2 von Peter Schilling, am 04.01.2020 um 23:57 Uhr
Sehr geehrter Herr Pinhammer,

ich bin entsetzt über Ihr rücksichtsloses Verhalten. Es ist schlimm, daß Sie nach dem Bruch mit ihrer Partei noch aus geltungsgründen wahrscheinlich nicht komplett mit Politik aufhören wollen!

Bei Unstimmigkeiten kann man natürlich das besprechen, aber das Amt einfach niederzulegen und sich aus dem Staub machen, geht nicht!
Sie sind wirklich sehr belastend für Ihre Partei!

Ich bin persönlich von Ihnen enttäuscht!

Ihr Thomas Klein
#1 von Thomas Klein , am 03.01.2020 um 22:16 Uhr

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