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Nachricht vom 10.01.2020    

Rüddel: Engpässe bei der 116 117 müssen verhindert werden

Die Aufgaben der ärztlichen Notrufnummer 116 117 wurden seit Beginn des Jahres erweitert. Dabei kam es direkt zu ersten Problemen: Anrufer, die Hilfe suchten, mussten lange Wartezeiten in Kauf nehmen und teilweise brach sogar die Leitung zusammen.

Erwin Rüddel

Region. Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag und heimische Abgeordnete Erwin Rüddel mahnt schnelle Besserung an: "Die Nummer wird intensiv beworben, damit mithilfe einer qualifizierten Ersteinschätzung die Patienten in die richtige Versorgungsebene gelangen. Damit soll verhindert werden, dass beispielsweise weniger schwere Fälle die Notaufnahmen verstopfen und die tatsächlichen Notfälle nicht schnell genug behandelt werden können". Zudem würden aber auch die leichteren Fälle profitieren, wenn sie beispielsweise die Hausbesuche des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes nutzten und sich dadurch den Weg in das Krankenhaus ersparen würden.



"Ich begrüße, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen angekündigt haben, den Personaleinsatz zu erhöhen und die technischen Probleme zu beheben. Dieses Angebot lebt in erster Linie von der Akzeptanz der Patienten. Hier sind die KVen klar in der Verantwortung". Halbstündige Wartezeiten in der Telefonwarteschleife seien unzumutbar und würden dazu führen, dass die Patienten letztendlich doch wieder in den Notaufnahmen landeten. (PM)



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