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Nachricht vom 21.01.2020    

Westerwald-Brauerei wächst weiter gegen den Trend

Auch mit dem Geschäftsjahr 2019 ist die mittelständische Privatbrauerei aus Hachenburg zufrieden. „Gegenüber dem sehr guten Vorjahr konnten wir noch ein bisschen was drauflegen“, so Brauereichef Jens Geimer. Das sei umso erfreulicher da die Branche insgesamt doch ein deutliches Minus zu verzeichnen hat.

Gelände der Hachenburger Brauerei. Foto: privat

Hachenburg. Interessanterweise sind vom Rückgang seit Jahren im Allgemeinen vor allem die Industrie-Brauereien vom betroffen, obwohl sie mit immer preisaggressiveren Maßnahmen versuchen, ihren Marktanteil zu halten.

Als Dank für das wiederum erfolgreiche Geschäftsjahr wurde die Belegschaft im Mai 2020 zu einem dreitägigen Ausflug nach München und an den Chiemsee eingeladen. Nach der Belegschaftsreise 2018 nach Prag wird dieses Mal der Hersteller des neuen Sudhauses der Westerwald-Brauerei besichtigt. Bevor das Sudhaus dann ab Juni in Hachenburg montiert und Ende des Jahres 2020 in Betrieb geht.

Neben dieser Millioneninvestition hat sich die mittelständische Familienbrauerei die Umsetzung noch weiterer Ziele in 2020 vorgenommen. Hier insbesondere im Rahmen ihres Schwerpunktanliegens „allgemeine Transparenz“ wird sie erstmals eine „Gemeinwohl-Bilanz“ veröffentlichen. Die erklärt, was die Brauerei für das Allgemein-Wohl tut. Und die für jeden Besucher „gläserne Produktion“ wird noch weiter ausgebaut.

Ein weiteres Schwerpunkt-Ziel ist auch in diesem Jahr die kontinuierliche Qualität-Sicherung und weitere Qualität-Steigerung in allen Bereichen der Brauerei. Auch in diesem Jahr will man in Hachenburg zum bereits dritten Mal in Folge erfolgreich die international sehr anspruchsvolle Zertifizierung zum „International Food Standard“ (IFS) bestehen. Und zusätzlich erstmals auch die Zertifizierung der ISO 9001. Im Rahmen dessen erfolgt auch eine völlige Umgestaltung und Erneuerung des derzeitigen Labors.



Sorgen machen den Hachenburgern aktuell die weiter stark steigenden Rohstoffpreise für Hopfen und Malz nach zwei sehr mittelmäßigen Ernten.

Dem Thema Fachkräftemangel begegnet man in Hachenburg mit einer sehr intensiven Ausbildung und Nachwuchsförderung. Hierfür wurden auch bereits vier neue Ausbildungsplätze für 2020 vergeben.

„Insgesamt blicken wir sehr optimistisch in das neue Jahr und haben noch einige Ideen auf Lager, die wir in nächster Zeit präsentieren werden. Beginnend mit unserm neuen umweltfreundlichen Konzept für Festveranstaltungen, das wir Anfang Februar präsentieren“, so Jens Geimer. (PM)


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