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Nachricht vom 23.01.2020    

Überlastungsanzeige: Enders will „Probleme gemeinsam lösen“

Landrat Dr. Peter Enders reagiert auf die Überlastungsanzeige der Bertha-von-Suttner-Realschule Plus in Betzdorf, die zuletzt für Schlagzeilen sorgte und auf die Probleme der Schule aufmerksam machte. In einer Pressemitteilung betont er, dass nun die Kreispolitik über die Erweiterung der Schulsozialarbeit sprechen soll.

Bertha-von-Suttner-Realschule Plus in Betzdorf (Foto: Schule)

Betzdorf/Altenkirchen. „Es geht jetzt darum, gemeinsam die Probleme zu lösen“, sagt Landrat Dr. Peter Enders mit Blick auf die Situation an der Bertha-von-Suttner-Realschule Plus in Betzdorf. Nach Gesprächen mit Bildungsministerin Stefanie Hubig und einem Besuch an der Schule, an der auch der für die Schulen zuständige Erste Kreisbeigeordnete Tobias Gerhardus teilnahm, macht Enders deutlich, dass es nicht um Schuldzuweisungen und markige Schlagzeilen geht. „Ich bitte ausdrücklich alle Eltern, Ruhe zu bewahren und zur Bertha-von-Suttner-Schule zu stehen. Dort wird gute Arbeit geleistet.“ Es gelte nun, die Akzeptanz für die „Bertha“ zu verbessern, dabei seien Schule, Land und Kreis, aber auch viele Akteure darüber hinaus gefragt.

Eine Überlastungsanzeige des Personalrates von Ende 2019 hatte die Schule zuletzt landesweit in die Schlagzeilen gebracht. „Das kam natürlich zur Unzeit, nachdem Land, Aufsichtsbehörde und Kreis bereits seit Anfang Dezember zu diesem Thema in Kontakt standen. Deshalb gibt es hier weder schlechte Lehrer noch schlechte Schüler, im Gegenteil: Wir wollen gemeinsam das engagierte Schulleitungsteam und das Kollegium unterstützen“, unterstreicht der Landrat.

Mehr Personal
Im Austausch mit Ministerin Hubig, die die Bertha-von-Suttner-Realschule Plus am Dienstag besuchte, begrüßte Enders deren Ansinnen, kurzfristig mehr für die Sprachförderung zu tun und personell aufzustocken. „Wenn zu viele Schülerinnen und Schüler die Sprache nicht beherrschen, ohne dass Schule und Schulträger dafür Verantwortung tragen, können auch Sozialarbeiter zunächst nicht viel ausrichten.“ Daher müsse man hier verstärkt Grundlagen schaffen.

Aber es gebe noch mehr zu tun. Daher will Enders in Abstimmung mit der Ministerin am Montag kommender Woche mit dem erweiterten Kreisvorstand aus Kreisbeigeordneten und Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen über eine personelle Erweiterung der Schulsozialarbeit an der „Bertha“ sprechen, die dann auch konzeptionell integriert werden soll. Die Schulleitung um Rektor Thomas Giehl könne sich der Kreis-Unterstützung sicher sein. Der Landrat ist als Kreischef für die Ausstattung der Schule mit Sozialarbeitern verantwortlich. (PM/red)


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