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Nachricht vom 02.09.2007    

CDU: Unterrichtsausfall zu hoch

Der Unterrichtsausfall an den Schulen nimmt überhand. Das sagen die CDU-Landtagsabgeordneten im Kreis Altenkirchen, Dr. Peter Enders und Dr. Josef Rosenbauer. In einer gemeinsamen Presseerklärung fordern die dir Eltern auf, mit Ausfall-Listen gegen die Schulpolitik zu protestieren.

Kreis Altenkirchen. Immer mehr Eltern, Schüler und Lehrer klagten über fehlende Lehrer und ausgefallennen Unterricht, doch die Landesregierung weigere sich, die notwendigen Daten zu sammelnm und behaupte stattdessen, alles sei in Ordnung. Da aber die Realität an den Schulen das Gegenteil befürchten lasse, haben jetzt die heimischen CDU-Abgeordneten Dr. Peter Enders und Dr. Josef Rosenbauer die Eltern im Kreis Altenkirchen aufgerufen, Strichlisten über die ausgefallenen und vertretenen Unterrichtsstunden ihrer Kinder im laufenden Schuljahr zu führen. Am Ende des Halbjahres sollen die Listen an die Büros der Abgeordneten gesendet werden, die diese dann auswerten lassen wollen. Mit den so gewonnenen Daten möchten Enders und Rosenbauer der Landesregierung deutlich machen, dass ein eklatanter Lehrermangelim Land zu unzumutbar vielen ausgefallenen oder fachfremd vertretenen Schulstunden führt. Enders: "Die Eltern sind hier objektive, aber auch kritische Beobacher einer Fehlentwicklung im Land, für die die SPD-Landesregierung die volle Verantwortung trägt."
"Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern können sich in Rheinland-Pfalz nicht darauf verlassen, dass Unterricht regelmäßig und im vorgeschriebenen Umfang stattfindet", sagt Rosenbauer. Die Abgeordneten sind überzeugt: "Im Unterschied zu öffentlichen Statistiken geben kritische Berichterstattungen und Informationen der Eltern- und Lehrerverbände das ganze Problem des Unterrichtsausfalls in Rheinland-Pfalz wieder." Die alltäglichen Erfahrungswerte der Schülerinnen und Schüler und ihrer Eltern mit dem Unterrichtsausfall auch im Kreis Altenkirchen stünden nach den Erfahrungen der Abgeordneten im krassen Widerspruch zu den geschönten Berechnungen des Bildungsministerium. "In Wirklichkeit ist der Unterrichtsausfall in Rheinland-Pfalz viel höher als es uns die geschönte Statistik glauben machen will," ist Enders überzeugt, "die täglichen Erfahrungen unserer Schülerinnen und Schüler und deren Eltern verdeutlichen, dass der tatsächliche Unterrichtsausfall in Rheinland-Pfalz bedeutend höher ist als die Landesregierung einräumt."
Mit einer Großen Anfrage zur Entwicklung der Unterrichtsversorgung an den Schulen in Rheinland-Pfalz im Schuljahr 2006/2007 hatte die CDU jüngst versucht, Licht ins Dunkel zu bringen. Die Landesregierung lehnte jedoch eine umfangreiche Auskunft zum Unterrichtsausfall als zu aufwändig ab. "Die Eltern sowie die Schülerinnen und Schüler haben aber als Kunden des Schulsystems einen Anspruch darauf zu erfahren, wie sich die Unterrichtsversorgung tatsächlich entwickelt", so Enders und Rosenbauer in ihrer Stellungnahme. Sie rufen Eltern und Schüler daher auf, mit ihren Ausfall-Listen gegen die Schulpolitik zu protestieren.
Die Listen mit der Zahl ausgefallener beziehungsweise vertretener Stunden können am Ende des Schulhalbjahres unter Angabe der normalen Wochenstundenzahl des jeweiligen Schülers per E-Post oder als Brief an die Büros der Landtagsabgeordneten Dr. Peter Enders und Dr. Josef Rosenbauer geschickt werden: Dr.Peter.Enders@t-online.de, Internet www.peter-enders.de,
Raiffeisenstraße 12, 57632 Flammersfeld, Telefon 02685/82 66, Fax 02685/98 93 49; Dr. Josef Rosenbauer: www.Josef-Rosenbauer.de, E-Post info@josef-rosenbauer.de, Am Ottoturm 7, 57548 Kirchen, Telefon 02741/93 69 16, Fax 02741/93 69 17.



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