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Nachricht vom 28.01.2020    

Ungereimtheiten bei Krankenhaus-Standortfrage – Ministerin nimmt Stellung

AKTUALISIERT | Die Diskussion um den Standort für ein noch zu bauendes DRK-Krankenhaus ebbt nicht ab. Die Entscheidung, das neue Hospital am Standort 12 (Bahnhof Hattert), der zur Verwunderung vieler vor Weihnachten urplötzlich noch um Flächen in Müschenbach erweitert wurde, entstehen zu lassen, ist in Absprache mit der rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) erfolgt. Die nimmt nun Stellung.

In dieser Richtung am oder hinter dem Horizont liegt der Standort 11 (Giesenhausen), der möglicherweise wieder zu neuen Ehren kommen könnte. (Foto: hak)

Altenkirchen. Wo wird das neue DRK-Krankenhaus Westerwald denn nun wirklich gebaut? Die Frage schien mit dem Standort 12 (Bahnhof Hattert) beantwortet, war doch dieser durch das von der rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) eingeholte Gutachten auf Platz 1 gesetzt worden. Fakt ist: Die Hospitäler in Altenkirchen und Hachenburg sollen, so der Betreiber, die DRK-Trägergesellschaft Süd-West, aus finanziellen Gründen zusammengeführt werden. An einem neuen Standort soll eine Klinik entstehen, die auch in Zukunft eine medizinische Versorgung der Bevölkerung gewährleisten soll. Zwei Gutachten (eins vom Träger, eins vom Ministerium in Auftrag gegeben) aber ergaben für den Neubau aufgrund unterschiedlicher Gewichtung von Kriterien unterschiedliche Rangfolgen von Arealen, die die Kommunen vorgeschlagen hatten.

Letztendlich kam in einer "Elefantenrunde" wenige Tage vor Weihnachten ein "Kompromiss" heraus, auf den sich die Teilnehmer des Treffens im Altenkirchener Kreishaus "einvernehmlich", so die Sprachregelung, geeinigt hatten. Allerdings war nicht mehr vom Standort 12 (Bahnhof Hattert) die Rede, sondern das Gelände in Müschenbach kam wie Phönix aus der Asche hinzu. Zuvor war Standort 6 (Hachenburg Gewerbegebiet Kleeberger Hof), der die Tabelle im Gutachten des Trägers anführte, "gescheitert", weil Bätzing-Lichtenthäler kreisübergreifend keine Akzeptanz ausgemacht hatte. Der Standort 11 (Giesenhausen) kam nach der ministeriellen Bewertung mit 0,1 Punkten Rückstand auf Platz 2.

Diverse Ungereimtheiten
Der Altenkirchener Ralf Käppele hat sich in den zurückliegenden Wochen eingehend mit beiden Ausarbeitungen zur Standortfrage beschäftigt und diverse Ungereimtheiten festgestellt. "Nach den Entwicklungen der vergangenen Jahre, die bereits deutlich gemacht hatten, dass der Betreiber der Krankenhäuser in Altenkirchen und Hachenburg schon immer den Standort in Hachenburg favorisiert hat, ist es nicht verwunderlich, dass das von diesem Betreiber in Auftrag gegebene Gutachten auch zu diesem Ergebnis kommt", sagt Käppele. Das von der Ministerin in Auftrag gegebene Gutachten favorisiere den Standort 12 (Bahnhof Hattert).

Zu diesem Ergebnis gelange man aber nur, wenn unter anderem in dem Kriterium „Attraktivität für Personal“ die aus dem ersten Gutachten ermittelten Fahrzeiten von den jeweiligen Standorten in „Großstädte“ übernommen werden. „Dass ich aber nicht von Bahnhof Ingelbach 20 Minuten länger nach Koblenz fahre als von Bahnhof Hattert, erschließt sich jedem Westerwälder“ so Käppele. Werde nur das Kriterium Entfernung „Großstädte“ in Minuten korrigiert, ergebe sich schon ein Punktgleichstand zwischen den Standorten 12 und 11. Die Überprüfung durch das ministerielle Gutachten fordere ferner aus Zeit- und Kostengründen bei Umsetzung eines solchen Projektes ein höheres Augenmerk auf die Flächenverfügbarkeit. Eine höhere Bewertung dieses Kriteriums sei aber nicht erfolgt. Dies wiederum hätte zur Folge, dass Standort 11 (Giesenhausen) in der Bewertung an Standort 12 (Bahnhof Hattert) vorbeiziehe, da dort die Flächen sich überwiegend in kommunaler Hand befänden.

Wichtiger Arbeitgeber geht
Weitere Kriterien seien, soweit bekannt, nicht eingeflossen, die aber für die Bewertung eines Standortes ebenso gewichtige Kriterien darstellten. "So ist nicht bekannt, welche medizinischen Schwerpunkte in der neuen Westerwaldklinik gesetzt werden sollen. Ein Krankenhausneubau im Westerwaldkreis würde auch dazu führen, dass künftig dieser Kreis über vier Krankenhäuser verfügt, dem Kreis Altenkirchen verbleibt nur das angeschlagene DRK-Krankenhaus in Kirchen. Es stellt sich daher auch die Frage, ob das Land Geld für einen Standort ausgibt, der dazu führt, dass eine Region, nämlich Altenkirchen und Umgebung, die ohnehin strukturschwach und vom Kern von Rheinland-Pfalz abgehängt ist, einen der wichtigsten Arbeitgeber verliert“, verdeutlicht Käppele.

Der Landkreis Altenkirchen liege im Landkreis-Ranking von „Focus Money“ unter 31 in Rheinland-Pfalz bewerteten Landkreisen und kreisfreien Städten auf Platz 20, der benachbarte Westerwaldkreis auf Rang 2: "Hatte die Bundesregierung nicht erst vor kurzem eine Kommission ,Gleichwertige Lebensverhältnisse' eingesetzt? Spielt dies innerhalb des Landes Rheinland-Pfalz keine Rolle?“, fragt sich Käppele.

Problem Grunderwerb
Wenig Aussichten auf Erfolg scheint dem nächsten Schritt beschieden, die erforderlichen Grundstücke in Hattert/Müschenbach zu erwerben. "Erstaunlich sind die Aussagen der betroffenen Landwirte aus dem Bereich des Standorts ,Hattert', dass man mit keinem von ihnen überhaupt gesprochen habe. Ist es nicht eine substanzielle Voraussetzung dafür, Standorte für einen Krankenhausneubau zu benennen, dass die Grundstücksfrage geklärt ist? Offensichtlich nicht für die agierenden Hachenburger Kommunalpolitiker. Waren es nicht genau diese Kommunalpolitiker, die anlässlich einer Veranstaltung zu diesem Thema die Grundstücksfrage dem interessierten Publikum als geklärt ausgaben?!", schaut Käppele zurück, "wer sagt die Unwahrheit? Die Landwirte oder die betreffenden Kommunalpolitiker aus dem Westerwaldkreis?". Allerdings wurde auf diese Problematik zumindest in dem durch die Ministerin veranlassten Gutachten bereits hingewiesen, ohne dass dies Beachtung fand.

Wie in einem Schachspiel
Ein Hinweis in eine ganz andere Richtung ergebe sich, wenn man sich den Schwenk vom Standort Hattert hin zum Standort im Hachenburger Gewerbegebiet an der B 413 betrachte. "Wird hier nicht eine Strategie deutlich, in der - gleich einem Schachspiel - die Bauern nach vorne geschickt werden, um den Standort Hattert schwer umsetzbar zu machen und gleichzeitig - oh welch ein Zufall - den Standort in Hachenburg wieder in die Pole-Position zu bringen?", wirft Käppele eine interessante Frage auf. Ein weiterer, dazu passender Schachzug werde von der Verbandsgemeinde Hachenburg vollzogen, um den Kompromissstandort Bahnhof Ingelbach (Standort 11) lahmzulegen. "Im Bericht von der Ortsgemeinderatssitzung in Giesenhausen vom 16. Oktober 2019 ist nachzulesen: ,Die Fläche Staudtchen wurde in der Vergangenheit immer wieder als Gewerbegebiet vorgeschlagen, aber mangels Zustimmung des Verbandsgemeinderates Hachenburg nicht in den Flächennutzungsplan eingebracht. Der Standort ist potentieller Standort für einen Krankenhausneubau'", verweist Käppele auf die Homepage der Ortsgemeinde Giesenhausen.

Bedenken weniger beachtet
Die Nominierung eines Standortes (Hattert/Müschenbach) hat Käppele nach eigener Aussage zunächst nicht verstanden. So langsam sei ihm jedoch klar geworden, dass in der "Elefantenrunde" von den Vertretern aus dem Westerwaldkreis und Bätzing-Lichtenthäler die Gleichung Bahnhof Hattert = Hattert und (!) Müschenbach aufgestellt worden sei. Die Bedenken damals von Altenkirchens Bürgermeister Fred Jüngerich, dass dies doch dann ein neuer Standort ist, seien weniger beachtet worden. All dies werfe bei ihm eine Reihe von Fragen - insbesondere an die Ministerin - auf: 1. Ist es zutreffend, dass der Standort Bahnhof Hattert, nicht zuletzt wegen fehlender Flächenverfügbarkeit, nicht realisierbar ist? 2. Wie kann ein Standort Müschenbach den erstplatzierten Standort Bahnhof Hattert ersetzen, ohne den Gutachtern benannt oder von diesen geprüft bzw. bewertet worden zu sein? Standort 12 (Bahnhof Hattert) ist eine konkret bezeichnete Fläche von 124.000 Quadratmetern und nicht eine pauschale Bezeichnung einer Gegend (Hattert/Müschenbach). 3. Bedeutet nicht die angekündigte Suche nach einem neuen Standort in Müschenbach, dass die bisherigen Gutachten obsolet sind und das dafür eingesetzte Geld nutzlos war? 4. Ergibt sich aus der Gleichung Bahnhof Hattert = Hattert/Müschenbach nicht eine Ungleichung? War es nicht das K.o.-Kriterium für den Standort Bahnhof Ingelbach (alter Bogenschießplatz), ein Vorschlag aus dem Kreis Altenkirchen, weil er, im Gegensatz zum Standort Giesenhausen, auf der falschen Straßenseite der B 414 lag? Spielt der jetzige Wechsel der Straßenseite keine Rolle?

Unterschiedliche Fahrzeiten
Ob Käppele auch auf die folgenden Fragen jemals Antworten erhält, sei dahingestellt: 5. Ist Ihnen aufgefallen, dass beide Gutachten davon ausgehen, dass eine Fahrt von Bahnhof Hattert nach Koblenz nur 47 Minuten dauert, für eine solche vom Standort 11 (Giesenhausen) 20 Minuten mehr angesetzt werden? (Im Übrigen fährt man laut Gutachten von beiden Standorten in gleichen 52 Minuten nach Siegburg). 6. Führt eine eigentlich notwendige Korrektur der gutachterlichen Petitessen (Rundungen u.a.) nicht ohnehin zum Standort 11 (Giesenhausen)? 7. Ist es daher nicht alternativlos, wenn von Landrat Dr. Peter Enders und von Jüngerich der Standort Giesenhausen gefordert wird? 8. Wie können Sie diesen Vertretern „Kirchturmpolitik“ vorwerfen? Die Vertreter des Kreises Altenkirchen haben die eigenen Standortvorschläge zu Gunsten des aus dem Westerwaldkreis vorgeschlagenen Standortes 11 aufgegeben. Die von Ihnen als notwendig erachtete Akzeptanz der Bevölkerung spielt wohl keine Rolle mehr? 9. Entblättert sich nicht „Kirchturmpolitik“, wenn die Vertreter des Westerwaldkreises gegen den von ihnen selbst vorgeschlagenen (und von Altenkirchen akzeptierten) Standort 11 opponieren? Liegt mit Standort 11 nicht eine einvernehmliche Lösung zur Befriedung jedweden Streits vor? 10. Stehen Sie einem beschleunigten Verfahren (wie von Ihnen angemahnt) nicht selbst im Weg, wenn Sie nicht die Konsequenzen aus den vorliegenden Gutachten ziehen? Stattdessen lassen Sie sich, aus welchem Grund auch immer, auf eine neue zeitintensive Standortsuche in Müschenbach ein? (hak)

Wenige Tage nach Veröffentlichung des Artikels (24. Januar 2020) nimmt die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler am 28. Januar wie folgt Stellung:

„Die hier geäußerten Zweifel sind Beleg dafür, wie wichtig es ist, Entscheidungen und kommende Schritte transparent zu gestalten. Dass dies gelingt, ist Aufgabe aller Beteiligten. Seitens des Landes ist dies der Fall und ich sichere diese Transparenz auch weiter zu. Gleiches gilt für die weiteren maßgeblich Beteiligten und das ist auch so. Ich habe die Erwartung, dass wir gemeinsam nach vorne blicken und der weitere Prozess auf allen Seiten von verantwortungsvollem Handeln und Klarheit geprägt ist. Denn das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist es, die gesundheitliche Versorgung der Menschen im Westerwald mit guten und zukunftsfesten Strukturen zu sichern.

Ein neues Krankenhaus – das alle wollen – spielt hier eine zentrale Rolle. Alle Beteiligten, Kommunen, Träger und auch das Land, haben sich auf ein Vorgehen verständigt. Ich bin zuversichtlich, dass dies auch gelingen kann. Ich freue mich, wenn ich ganz aktuell höre, dass die Gespräche in Hattert gut vorangehen, auch beim Thema Grundstücke. Das sind gute Zeichen." (PM)


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Kommentare zu: Ungereimtheiten bei Krankenhaus-Standortfrage – Ministerin nimmt Stellung

16 Kommentare
Liebe Frau Mathy, genau solche Anregungen brauchen wir für eine leistungsstarke Ausgestaltung eines gemeinsamen Krankenhauses. Ein toller Vorschlag sich mit dem neuen Krankenhaus dem NeuroVask Netzwerk Bonn anzuschließen (Integrative Medizin). Mehr davon! Die Planung für das neue Krankenhaus sieht nach Aussagen von Herrn Decker (Geschäftsführer DRK Trägergesellschaft) eine STROKE UNIT (Schlaganfallabteilung) innerhalb einer Inneren Abteilung vor. Hier ist es nur logisch sich nach der durchgeführten CT (Röhre) Untersuchung im neuen Krankenhaus den Befund telematisch mit dem diensthabenden Arzt in der neuroradiologischen Abteilung der Uni Bonn gemeinsam anzuschauen um zu entscheiden was zu tun ist. Wünschenswert wäre, dass das neue Krankenhaus schnelle Glasfaserkabel (5G) bekommt damit die ganzen Röntgenbilder und Kommunikation auch in Echtzeit nach Bonn und wieder zurück geschickt werden können. Dann haben wir uns noch keine Gedanken über zukünftig roboterassistierte Behandlungsmöglichkeiten gemacht. Das ganze lässt sich natürlich auch übertragen auf andere (Notfall-) Bereiche.
Die Qualitätsberichte 2017 von Altenkirchen und Hachenburg,- für Jedermann beim Gemeinsamen Bundesausschuss in Berlin einsehbar, weisen in Summe 127 Krankenhausaufnahmen (Diagnose Kodes I60 bis I69 Schlaganfallkodes) aus. Zum Vergleich, die Uniklinik Bonn im gleichen Zeitraum 1166 Krankenhausaufnahmen. Sieht für mich nach einer sehr sinnvollen Netzwerkpartnerschaft aus.
Was die Attraktivität der Standortfaktoren für Arbeitskräfte anbelangt, kann ich Ihnen aus meiner eigenen klinischen Zeit noch berichten (zugegeben, schon ein paar Tage her), ein netter Boss, eine dufte Truppe (die zum Lachen nicht in den Keller geht) und eine tolle Aufgabe mit Entwicklungsmöglichkeiten reicht schon völlig aus.
Was sich mir nicht erschließt, mit Ihrer Forderung Krankenhaus an die B8, wie die Belange und Bedürfnisse der Menschen in der Region Westerburg, Bad Marienberg und Rennerod bedient werden sollen?
Ich finde auch die Kirchturm Diskussion sollten wir besser lassen. Wenn wir mit derselben Konsequenz, wie die Kirche Pfarreien zusammenlegt (die Kirche ist hier schon weiter), Krankenhausplanung betreiben würden gäbe es vermutlich gar kein neues Krankenhaus.
#16 von Egon Schumann, am 03.02.2020 um 00:08 Uhr
Zum Bau eines neuen Krankenhauses gilt es, die in der Branche der Dienstleistungen wichtigsten Standortfaktoren Arbeitskräfte, Kunden (Patienten) und Mitbewerber zu beachten.
Um Fachkräfte anzuwerben, müssen Anreize beim Personal geschaffen werden wie Zusammenarbeit mit einem Maximalversorger, attraktives Bauplatzangebot, vorhandene Kindertagesstätten, gute Infrastruktur des Standortes (Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Behörden) und kurze Wege möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Zudem sollte für den gehobenen Bedarf ein Oberzentrum mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen sein.
Für den Patienten ist die Nähe des Krankenhauses, die schnelle Hilfe und optimale Versorgung notwendig. Da auf dem Land keine Maximalversorgung vorgehalten werden kann, muss eine optimale Versorgung in Notfällen vorhanden sein wie bei Unfällen, Herzinfarkten, Geburten und Schlaganfällen. Besonders wichtig ist dies bei Schlaganfällen. Es gibt hier nur ein kleines Zeitfenster, in dem der Patient behandelt werden kann, um anschließend wieder vollständig hergestellt zu sein.
Dabei ist die Mitbehandlung eines durch einen Spezialisten (NeuroVask Bonn/Rheinland, Prof Solomosi Uniklinik Bonn) dringend erforderlich. Ein Standort Altenkirchen, der über die B8 und die Autobahn an die Uniklinik Bonn angeschlossen ist, wäre hier der einzig geeignete. Die Uniklinik Bonn bietet dafür den höchsten Standard, höher als jedes Krankenhaus im rheinland-pfälzischen Koblenz.
Die Gesund ist es wert, keine Rheinland-Pfalz- Kirchturmspolitik zu betreiben, sondern über den Tellerrand nach NRW zu schauen.
Ein Standort auf der „grünen Wiese“ bei Hachenburg erfüllt diese Bedingungen nicht. Es ist nicht sinnvoll den Standort zu akzeptieren, weil das Land dafür 120 Mill. Euro rauswirft. Die Methode „Wenn Du dieses Geschenk nicht magst, bekommst Du gar nichts.“ kann nicht überzeugen.




#15 von Doris Mathy, am 31.01.2020 um 19:40 Uhr
Großartig Dr. Bless,
sehr inspirierend wie ich finde, … mehr in diese Richtung denken wäre ganz wunderbar.
1. WISSEN = medizinisch/pflegerische Fort-/Weiter- u. Ausbildung, z.B. Fachhochschule für Gesundheit/Soziales "MEDIZIN/PFLEGE U. ÖKONOMIE IM WALD“ etablieren. Natürlich angeschlossen an die Denkfabrik der Univ. Medizin Mainz. Kleines Praxisbeispiel „Medizin im Grünen“.
2. KÖNNEN = integrative medizinisch/pflegerische Gesundheitsstrukturen u. – (Notfall-) Versorgungsabläufe im ambulanten/stationären Bereich etablieren die vernetzt, auf den neusten Stand, öffentlich transparent u. bezahlbar sind. Praxisbeispiel „Gesundes Kinzigtal“. Hier gehört als ein Teil das neue leistungsfähige Krankenhaus der Grund u. Regelversorgung mit ca. 350 Betten, Weiterbildungsermächtigung und Fachweiterbildung für Anästhesie und Intensivpflege natürlich dazu.
3. EINSTELLUNG = Patientenwert geführte Gesundheitsdienstleistungen für`s Land voraus denken. Die Bildung von Cluster Schwerpunkt durch Ärzte, Pflege, Klinik, Kasse etc. könnten hier überlegenswert sein. Aufgabe ist es zentrale epidemiologische und technologische Gesundheitstrends auf dem Land erkennbar zu machen und zu charakterisieren welche die Gesundheitsversorgung der Zukunft für ländlichen Regionen sein kann.
MEDIZIN/PFLEGE FÜHRT, GEFOLGT VON ÖKONOMIE … und Politik hört einfach nur aktiv zu und schafft dann den Handlungsrahmen. Ist doch ganz einfach, Politik. Wenn dies auch alles verrückt klingen mag, macht nix, schaut wo uns das Normale hinführt.
In einem solchen Umfeld könnte ich mir sehr gut vorstellen zu arbeiten, zu leben oder versorgt zu werden.
#14 von Egon Schumann, am 31.01.2020 um 19:39 Uhr
Um eine optimal Ausbildung zu erhalten, ist es sinnvoll die Assiztenzarztzeit an einem Maximalversorger zu verbringen und erst danach in die kleineren Krankenhäuser in heimatlichen Gefilden zurückzukehren,
#13 von Doris Mathy, am 31.01.2020 um 19:39 Uhr
Seit Wochen dominieren eine Politikposse im Kirchturmdenken Altenkirchener Politiker und eines Anwaltes die Standortfrage. Anstatt sich dem Ziel zu nähern, ein medizinisch, ökonomisch und personalmäßig überlebensfähiges Krankenhaus zu planen, das von der Mehrzahl der Bewohner und jetzigen Patienten im nördlichen Westerwald gut und schnell zu erreichen ist, wird das Roß von hinten aufgezäumt.
Durchsichtige Polit-Spielchen um Mehrheiten zu generieren oder zu erhalten treiben merkwürdige Blüten. Derzeit zu hohe Betriebskosten, bei Überalterung der Ärzteschaft finden sich weder Nachfolger noch eine Assistenzärzte für Krankenhäuser. Ohne eine Perspektive in der Ausbildung, weil die volle Weiterbildung fehlt, wird man auch keine jungen Ärzte anlocken. Sehen sie die zunehmenden bürokratischen Aufwand wenden sie sich wie die Pflegekräfte ab. Für beide müssen zunächst die vier Prioritäten erfüllt werden: Strukturierte Weiterbildung mit realistischen Weiterbildungszielen, Transparente Einteilungen in der Weiterbildung mit operativen Zielvereinbarungen, Teilnahme und Finanzierung externer Weiterbildungsveranstaltungen sowie eine akzeptable Work-Life-Balance mit planbaren Arbeitszeiten und familienfreundlicher Umgebung
Erst wenn dies allen Beteiligten klar ist, kommt die Standortfrage. Hierhin gehört die Frage, wie kommen Pflegekräfte in Ausbildung von ihrer Schule und Wohnheim zum Ausbildungsplatz und zurück, wenn die Dienste später als die Bahnfahrpläne enden? Glauben die Altenkirchener Lokalpolitiker wirklich sie können sich mit einem Standort Giesenhausen oder Hattert ausreichendes junges Pflegepersonal sichern? Welcher Assistenzarzt kommt dort hin, wenn eine größere verkehrsmäßig besser angebundene Stadt mit Arbeitsmöglichkeit wedelt?
Als gebürtiger und überzeugter Wäller Arzt verschließe ich nicht die Augen vor den Problemen, sondern fordere die Lokalpatrioten auf ihren Schattenboxring zu verlassen und auf der Landkarte die vorhandenen offensichtlichen Verkehrsströme im gesamten nördlichen Westerwald anzusehen. Dazu gehören auch Bad Marienberg, Rennerod, Westerburg, Daaden, Gebhardshain, Herschbach etc.
Dr. Michael Blees
#12 von Dr. Michael Blees, am 30.01.2020 um 23:25 Uhr
Herr Käppele liegen/liegt Ihnen die/das Gutachten vor? Sie referieren detailreich in Ihren Ausführungen darauf. Mir wurde von der Rotkreuz Träger Gesellschaft mitgeteilt, die Gutachten sind nur für die handelnden Akteure (Politik etc.) einsehbar. Also nicht für Normalbürger wie mich. Wenn ja, wie sind Sie an das Gutachten gelangt und wollen Sie es aus Gründen der Transparenz nicht für interessierte Bürger veröffentlichen? Das hätte den Vorteil, dass sich jeder ein Bild machen könnte (maximale Transparenz),- bei einer beliebten Polit Sendung im Fernsehen nennt man das glaube ich FAKTEN CHECK. Nur so eine Idee.
#11 von Egon Schumann, am 29.01.2020 um 22:19 Uhr
Ich habe das Gefühl die Planungen des neuen Krankenhauses laufen wieder aus dem Ruder. Wenn sich ein Standort nicht realisieren lässt, kommt der nächste Standort der Gutachten zum Tragen, und das ist Giesenhauen. Warum wird mit allen Mitteln versucht das Krankenhaus in Richtung Hachenburg zu verlegen? Hier scheint mir auch die Einstellung von Frau Ministerin Bätzing-Lichtenthäler merkwürdig vorzukommen, das sie dieses zu lässt. Einfaches Rechnen: Wenn A nicht geht, kommt B.Genau wie in der politischen Landschaft.Das ist Giesenhausen.
Was mir aber immer wieder vernachlässigt wird, ist der ÖVNP. Bei der Diskussion der geplanten Fahrverbote soll nun das Krankenhaus immer weiter entfernt vom Schienennetz gebaut werden. Unverständlich. Wer soll das verstehen? Giesenhausen ist was die Anbindung betrifft der beste Standort. Was soll diese sinnlose Bewertung von welchem Standort man am schnellsten in Koblenz ist? Ist das so wichtig und entscheident?
Auf die Antworten der Fragen von Herrn Käppele war ich bisher auch sehr gespannt.
#10 von Bruno Wahl, am 29.01.2020 um 22:19 Uhr
Auf zehn gestellte Fragen keine Antwort zu erhalten, ist auch eine Antwort. Wann kommt die Antwort auf die gestellten Fragen?
Oder ist dies die Art von Transparenz, die von Seiten der Ministerin auch für die Zukunft zugesichert wird? Dass Negieren von Fakten scheint sich auch in der rheinland-pfälzischen Sozialdemokratie breit gemacht zu haben.
Mit ministeriellen Gutachten sollte die Standortfrage eigentlich beendet gewesen sein. Stattdessen „beamt“ man sich zurück in eine vorgutachterliche Zeit und beginnt eine Standortsuche im Bereich Hattert/Müschenbach von Neuem. Leider wird dem eigenem Gutachten wenig Bedeutung beigemessen. Zeit und Kosten, so steht dort geschrieben, gehen einher mit der Verfügbarkeit von Flächen. Die einzig logische Konsequenz daraus ist der Standort Giesenhausen, da sich dort die Flächen ganz überwiegend in kommunaler Hand befinden. Dort hätte eine Umsetzung schon seit Anfang Dezember realisiert werden können. Zeit wurde schon vertan, da die Suche nach Flächen immer noch andauert. Für weiteren Verzug werden die aufwendigeren planungsrechtlichen Hürden mit sich bringen. Dies wird sich auf die Kosten auswirken. Es bedarf keiner hellseherischen Fähigkeiten, dass die veranschlagten 120 Mio. nicht ausreichen werden. Wer zahlt die Differenz, wenn die dafür vorgesehenen Landesmittel nicht ausreichen? Mein Anliegen ist daher nicht die Verhinderung sondern die Beschleunigung eines Neubaus.
Die Anmerkungen von MdL Heijo Höfer lassen den Verdacht zu, den Bericht nicht richtig gelesen zu haben. Es geht nicht um den vernachlässigten Norden des Bundeslandes. Es geht konkret um den Landkreis Altenkirchen. Hierbei wird nicht Bezug genommen auf angebliche Behauptungen von hiesigen Politikern sondern auf Untersuchungen von Focus-Money (Fakten). Der ebenfalls zum Norden von Rheinland-Pfalz gehörende Westerwaldkreis rangiert (in Rhld-Pf. auf Platz 2) weit vor dem Landkreis Altenkirchen, der jetzt den Standort eines Krankenhauses verlieren soll.
Die Wortwahl „kleingeistige Kirchturmpolitik“ soll wohl Ihre Nachfolger treffen, ist für mich (bis auf kleingeistig) ein Lob. Ist es nicht die Aufgabe von Kommunalpolitikern, die Interessen derjenigen zu vertreten, die sie gewählt haben und die eigene Kommune zu stärken oder haben sich die Lenker der Stadt Altenkirchen seit 1992 vornehmlich um den Weltfrieden gekümmert?
Ralf Käppele, Altenkirchen

#9 von Ralf Käppele, am 29.01.2020 um 14:50 Uhr
Die Wahl Auswahl eines Standortes sollte sich nach den funktionalen Forderungen und Eigenschaften richten, die die medizinische Versorgung der Bevölkerung in unserem Teil des nördlichen Westerwald gewährleistet. Dieses gegenwärtige Gerangel erweckt den Eindruck, das die Politik hier planlos reingrätscht um Lobbyisten den Weg zu ebnen. Ihr Politiker seid die gewählten Vertreter der Bevölkerung, bitte nicht vergessen die nächste Wahl kommt bestimmt.
#8 von Guido Nolden, am 29.01.2020 um 09:45 Uhr
Persönlich bin ich ein großer Fan von INTEGRATIVE MEDIZIN, weil ich davon überzeugt bin dass es dem Patient mehr nützen wird wie eine nach stationäre und ambulante Medizin getrennte Patientenversorgung. Dieses Thema wird uns schon sehr bald, über diese politische Krankenhausstandort Diskussion hinaus, im nördlichen Westerwald beschäftigen. Eins steht aber für mich fest wenn man diese politische Diskussion verfolgt, ein integrativer Krankenhausansatz über Kreisgrenzen hinweg wird vertan wenn wir so weiter machen. Patienten (aus beiden Kreisgebieten) haben im wesentlichen nur drei Fragen an eine kompetente leistungsfähige Krankenhausversorgung, Was fehlt mir (Diagnose)? Was hilft mir (Therapie)? Wann komme ich heim? Liebe Lokalpolitik aus Altenkirchen und Hachenburg bitte sorgen Sie für die Rahmenbedingungen das ein integratives leistungsfähiges Krankenhaus entstehen kann. Dafür meinen aufrichtigen Dank.
#7 von Egon Schumann, am 26.01.2020 um 15:38 Uhr
..höchste Zeit für die Durchführung einer landesweiten SPD Mitgliederabstimmung über den Krankenhausstandort...….
#6 von Rainer Walkenbach, am 26.01.2020 um 15:37 Uhr
...welche Generation! wird wohl im (evtl.)Krankenhaus-Neubau als Patient die entsprechenden ärztl.Betreuung in Anspruch nehmen können???
#5 von Günther Humpert, am 25.01.2020 um 22:44 Uhr
Bravo Herr Käppele, so viel also zur sowieso wenig glaubwürdigen objektiven Bewertung durch die SPD-Ministerin Bätzing-Lichtenthäler. Sind wir doch ehrlich: Es geht ausschließlich darum, die zum Teil ja recht prominenten und einflussreichen Genossen im Raum Hachenburg für die nächste Wahl besser dastehen zu lassen. Dass die anderen Parteienin den beiden Kreisen das nicht benennen und bekämpfen, ist ein schwaches Bild. Dass die Kreisstadt Altenkirchen ihr Krankenhaus verlieren soll, ist eine Verhöhnung der Menschen auf dem Land.
#4 von Peter Messner, am 25.01.2020 um 22:44 Uhr
Chapeaux Ralf Käppele, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen
Die Hachenburger Verantwortlichen inklusive Kurt Becks Ziehsohn H. Hering und Herr Kaul würden besser Kommunalpolitik in Sizilien machen, anstelle im Westerwald. Nach Süditalien passen die besser
#3 von Michael Müller, am 25.01.2020 um 22:44 Uhr
Eine brilliante Analyse -auch wenn sie einigen Zeitgenossen nicht zu passen scheint!
#2 von Dr.Peter Enders, am 24.01.2020 um 21:44 Uhr
Seit 30 Jahre ist in Rheinland-Pfalz kein Krankenhaus mehr neu gebaut worden. Nun soll im Nordern des Landes (der laut Behauptungen hiesiger Politiker angeblich immer vergessen wird), also hier bei uns vor der Haustür, mit Unterstützung des Landes ein neues, modernes und zukunftsfähiges Krankenhaus entstehen. Und was machen wir: Kleingeistige Kirchturmpolitik. Ist den Verantwortlichen und der Bevölkerung eigentlich klar, dass das Deutsche Rote Kreuz nicht verpflichtet ist, das derzeitige Krankenhaus Altenkirchen-Hachenburg zu betreiben? Wenn wir weiterhin nur destruktiv miteinander umgehen, endet es wie vor fünf Jahren: Auf eine zukunftsfähige Lösung wird verzichtet. Und in weiteren zehn Jahren will keiner die Schuld auf sich nehmen, dass die Krankenhauslandschaft hier bei uns sich negativ verändert hat.
#1 von Heijo Höfer, MdL, früherer Bürgermeister VG und Stadt Altenkirchen, am 24.01.2020 um 19:14 Uhr

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