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Nachricht vom 31.01.2020    

Schülerunion will verbesserte ÖPNV-Verbindungen im Kreis

„Der Plan ist den Kaffee auch noch in Köln warm trinken zu können“, lautet eines das Anstreben der SU, welches im Rahmen einer Antragsreihe der Schüler Union Kreis Altenkirchen an die CDU-Kreispartei und Kreistagsfraktion entstand. Diese knüpfen an die Jugendbefragung des Kreises von 2018 an und gehen gegen die Landflucht vor

(Logo der Schülerunion)

Kreis Altenkirchen. Dieses Phänomen sehen die jungen Christdemokraten vor allem in der Situation um die Bahnstrecken im Kreis begründet. „Wenn wir eine gute Anbindung auf der Rhein-Sieg-Strecke haben, fällt einer der schwerwiegendsten Gründe weg, in die Stadt zu ziehen“, erläutert die Vorsitzende Helena Peters. Der Vorteil hier im Kreis gegenüber den Ballungszentren sei klar: günstigere Mieten, schönere Landschaft und ein großer Wohlfühlfaktor. Mit einer Wiedereinführung des Schnellzuges sei man auch fast genauso schnell in den Großstädten, wie Köln und Siegen, wie wenn man in Randbezirken eben dieser lebte, führt Peters aus.

„Darum fordern wir eine Wiedereinführung des Eilzuges“, lautet die Devise, so Maximilian Weyel, Beisitzer im Vorstand. Dieser soll auch wie sein Vorgänger nur die Haltestellen Siegen, Betzdorf, Au und Siegburg und Köln bedienen. Ebenso wird gefordert, dass die S-Bahn-Linie, welche zurzeit in Au endet, bis Siegen fortgeführt wird, um auch so eine bessere Taktung der Mobilität hier im Kreis einzugliedern. Gleichermaßen soll das Verbundticket, welches in Niederschelden endet, bis Siegen ausgeweitet werden. Auch sollen die VRS-Zeitkarten, wie Monatsticket oder Studententicket (VRS) auf die Busnetze im AK-Land ausgeweitet werden.

„Pendeln wird immer beliebter und darauf muss sich der Kreis auch in Zukunft einstellen“, reflektiert die Geschäftsführerin der SU, Sonia Parwani. Mit einem attraktiven Verkehrsnetz kann der Kreis direkte Konkurrenz zu den Wohngebieten in den Großstädten und unmittelbarem Umland etablieren. „Ähnliche Effekte kann man auch schon in Mudersbach sehen, wo die Nachfrage nach Grundstücken durch die HTS viel höher ist als noch vor deren Bau“, erklärt Joshua Cassens, stellvertretender Vorsitzender.

Die jungen Christdemokraten bemühen sich schon lange um dieses Thema, wie auch durch die Nachtbus-Aktion der Jungen Union deutlich wird, denn eins sei klar - ohne einen effektiven Ausbau des ÖPNV wird der Kreis Altenkirchen nicht mithalten können. (PM)


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