Werbung

Nachricht vom 01.02.2020    

Innung Heizung-Sanitär-Klima Rhein-Westerwald feierte Lossprechung

Die Verantwortlichen der Innung für Heizung-Sanitär-Klima Rhein-Westerwald hatten am Freitag, 31. Januar, zur Lossprechungsfeier der Auszubildenden eingeladen. Neben den „ehemaligen“ Auszubildenden und ihren Angehörigen konnte Obermeister Dirk Lichtenthäler auch Ehrengäste begrüßen. Für die VG Altenkirchen-Flammersfeld war der erste Beigeordnete Rolf Schmidt-Markoski und für die Ortsgemeinde Ortsbürgermeister Dietmar Winhold erschienen.

Die jungen Gesellen und die Ehrengäste (Fotos: kkö)

Weyerbusch/Region. Lichtenthäler ging in seiner Eröffnung darauf ein, dass sich das Handwerk und hier besonders der Bereich Heizung-Sanitär-Klima verändert habe und weiter verändern wird. Er betonte, dass die Weiterbildung und auch Qualifizierung der jetzigen Gesellen ein Grundstein für den Erfolg und den Bestand des Handwerks bilde. „Ihr werdet den Wandel im Bereich Heizung und Klimatechnik mitgestalten. Der Weg führt zu neuen Heizmaterialien und damit zu veränderten technischen Herausforderungen. Nehmt die Herausforderungen an und gestaltet unseren tollen Beruf“, so Lichtenthäler. Er dankte dem Prüfungsausschuss und den Lehrern der Berufsschulen für die fortwährende gute Zusammenarbeit. Besonders bedankte sich Lichtenthäler bei den Ausbildungsbetrieben. „Wir müssen das Handwerk und natürlich unseren Zweig viel offensiver in den Schulen darstellen, um wieder mehr Auszubildende zu bekommen“, so der Obermeister.

Für die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld bedankte sich der erste Beigeordnete Rolf Schmidt-Markoski für die Einladung und überbrachte die Glückwünsche. Schmidt-Markoski beglückwünschte die Jung-Gesellen zur bestandenen Prüfung, aber auch zu ihrer Berufswahl. Er ging darauf ein, dass jeder das Handwerk brauche und es sehr viele Chancen biete: „Der Meister im Handwerk ist mittlerweile mit dem Berufsbild eines Akademikers gleichgestellt. Ihr habt einen Beruf mit exzellenten Zukunftsaussichten gewählt, in dem sowohl handwerkliches und digitales Know-How notwendig sind“. Sein Dank gelte auch den Ausbildungsbetrieben, den Lehrkräften und den Familien. Sie alle haben die jungen Gesellen „fit gemacht“ für ihren Erfolg.



„Handwerk hat goldenen Boden – aktuell wie eh und je
„Handwerk hat goldenen Boden“ - dieser Satz gilt auch heute, in unserer digitalisierten Welt, immer noch. In der VG Altenkirchen-Flammersfeld gibt es rund 700 Handwerksbetriebe, die nicht nur Garanten für Arbeits- und Ausbildungsplätze sind, sondern auch einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor darstellen und zur Attraktivität unserer Kommune beitragen“, so Schmidt-Markoski. Ihm folgte der Ortsbürgermeister Dietmar Winhold. In seiner Zeit als Lehrer habe er viele junge Menschen erlebt. „Heute haben wir die Situation, dass die Ausbildungsbetriebe um die Auszubildenden buhlen müssen. Dies erfordert von den Betrieben ein hohes Maß an Bereitschaft, auch schwierige Phasen zu überstehen.“ Heute können die ehemaligen Auszubildenden stolz sein auf das Erreichte. Wie die Vorredner auch, sagte Winhold dann, dass dies ein Etappenziel sei. „Der Beruf wie die gesamte Arbeitswelt wird sich wandeln. Nehmen Sie diese Herausforderung an und gestalten Sie sie mit.“

Im Anschluss konnten 34 neue Gesellen und eine Gesellin ihren Gesellenbrief in Empfang nehmen. Friedel Rosenberg, Beisitzer im Vorstand der Innung, überreichte die Briefe mit den besten Wünschen. Die Prüfungsbesten waren in diesem Jahr Stefan Ross (2. Platz) und Nico Hoffmann. Beide erhielten zu ihrem Gesellenbrief eine kleine Anerkennung. Bevor es dann zum fröhlichen Beisammensein ging, erhielt Dr. Peter Müller, Lehrer an der Berufsschule Westerburg, ein Präsent seiner Klasse. (kkö)


Mehr zum Thema:    Handwerk   
Jetzt Fan der AK-Kurier.de Lokalausgabe Altenkirchen-Flammersfeld auf Facebook werden!

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
     


Kommentare zu: Innung Heizung-Sanitär-Klima Rhein-Westerwald feierte Lossprechung

Es sind bisher keine Kommentare vorhanden

Anmeldung zum AK-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Altenkirchen.

Beliebte Artikel beim AK-Kurier


Stadthalle Altenkirchen wird zum 31. Juli für immer geschlossen

Es war ein ungewollter Fingerzeig: Die Inaugenscheinnahme des Waldfriedhofs, die sich der Umwelt- und Bauausschuss der Stadt Altenkirchen für seine jüngste Sitzung als ersten Tagesordnungspunkt vorgenommen hatte, hätte im Nachhinein als Suche nach einer Grabstelle für die Stadthalle interpretiert werden können.


Kreis Altenkirchen: Corona-Fälle an neun Schulen und zwei Kitas

Während auf Landesebene die Sieben-Tage-Inzidenz nahe der 100 ist, liegt sie im Kreisgebiet bei 132. Die Kreisverwaltung meldet 36 neue Infektionen. Positive Fälle gibt es aktuell an mehreren Schulen und Kindertagesstätten.


Experten-Forum: Rettung für die Sieg?

Ein Online-Forum der SGD Nord befasste sich mit dem aktuellen Zustand der Sieg und deren Zuflüssen. Demnach schnitt die Sieg nur mäßig ab, Nister, Heller und Hanfbach fielen komplett durch. Auch der Daadenbach hat sich noch nicht erholt. Die Kuriere waren für Sie dabei.


SPD-Fraktionsvorsitz: Das sagt Bätzing-Lichtenthäler zu ihrer Nominierung

Für das neue Kabinett der rheinland-pfälzischen Landesregierung rotieren Köpfe und Ressortzuschnitte. Die heimische SPD-Landtagsabgeordnete wird bald keine Gesundheitsministerin mehr sein. Stattdessen soll sie zur Anführerin ihrer Fraktion gewählt werden. Die Kuriere sprachen mit ihr.


Wolf „GW1896m“: Acht Nutztierrisse gehen auf das Konto des Einzelgängers

Erinnerungen werden wach an das Jahr 2006, als ein „Problembär“ namens Bruno im Freistaat Bayern eine blutige Spur nach getöteten Tieren hinterließ, ehe „JJ1“, so sein wissenschaftlicher Name, erschossen wurde. Ein ähnliches Szenario beschäftigt Tierhalter in der VG Altenkirchen-Flammersfeld. „GW1896m“, einem alleine umherziehenden Wolf, werden acht Nutztierrisse nachgewiesen.




Aktuelle Artikel aus Wirtschaft


Würde ein Westerwälder Würmer essen?

Region. Die Freigabe der gelben Mehlwürmer (Tenebrio molitor) ist eine Zäsur im Lebensmittelmarkt in der EU. Damit wird ein ...

Tourismusland Rheinland-Pfalz braucht Öffnungsperspektive

Koblenz. Deshalb fordern wir, dass spätestens Pfingsten die Betriebe innen wie außen wieder öffnen dürfen“, so Arne Rössel, ...

HwK Koblenz: Ausbildungssituation verbessert sich deutlich

Koblenz. Eine Ausbildungsoffensive, die ankommt, ein deutliches Plus neu abgeschlossener Lehrverhältnisse und ein Perspektivplan ...

Westerwälder Holztage digital 10. bis 11. September 2021

Region Westerwald. In diesem Jahr wird die Veranstaltung Corona-bedingt zum ersten Mal als digitaler Event durchgeführt. ...

Bierretter-Brötchen - gemacht mit Bier statt Wasser

Hachenburg. Das Westerwälder Backhaus Hehl aus Müschenbach bei Hachenburg „rettet“ mit den „Bierretter-Brötchen“ Hachenburger ...

“bayern”, “schalke04”, “schatz”: Top 200 deutscher Passwörter 2020

Region. Zum allerersten Mal hat NordPass eine Studie über die 200 meistgenutzten Passwörter der Deutschen in 2020 veröffentlicht. ...

Weitere Artikel


IHK-Zeugnisübergabe: 155 Fachkräfte starten in die Arbeitswelt

Wissen. Nomen est omen: Das Kulturwerk Wissen trägt seinen Namen nicht von ungefähr. Vor vielen Jahren trug die altehrwürdige ...

Großer Tag für fast 100 „Azubis“

Ransbach-Baumbach. Vor zwei oder drei Jahrzehnten wäre es kaum vorstellbar gewesen, dass Frauen an des deutschen Mannes liebstem ...

Bewerbungsfrist für Festumzug in Andernach endet bald

Mainz/Region. Wer noch beim Festumzug mitmachen möchte, sollte sich beeilen und bald bewerben. Noch bis zum 14. Februar ist ...

Fahrerin prallt bei Unfall mit Auto gegen Traktor

Steinebach. Da sich der Löschzug Steinebach derzeit in der Beschaffung eines neuen Fahrzeuges befindet und sich daher diverse ...

FDP zum Gespräch im Forstamt Altenkirchen

Altenkirchen. "Die Forstwirtschaft erlebt derzeit schwerwiegende Waldschäden, die durch klimatische Einflüsse und durch den ...

WW Lab Innovation Talks starten ins Jahr 2020

Betzdorf. Dass es sich dabei um keinen „trockenen Vortrag" handeln wird, beweist der provozierende Untertitel „Beton in den ...

Werbung