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Nachricht vom 06.02.2020    

Lebenshilfe entsetzt über Angriff auf behinderten Menschen

Nach dem Angriff auf einem jungen Mann mit Trisomie 21 in der Daadetalbahn von Betzdorf nach Daaden am Montagabend, hat sich die Lebenshilfe zu Wort gemeldet. In einer Pressemitteilung vom Donnerstag spricht der Verein von „Entsetzen und Fassungslosigkeit“ über den Vorfall.

(Symbolbild: Archiv)

Mittelhof. Der Angriff auf einen Menschen mit Down-Syndrom am Montagabend in der Daadetalbahn hat bei der Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen Entsetzen und Fassungslosigkeit ausgelöst. „Bis zum heutigen Tage waren wir froh und dankbar, das sich Menschen mit Behinderungen bei uns sicher und frei bewegen können“, so Rita Hartmann, 1. Vorstitzende der Lebenshilfe.

Die Sicherheit der behinderten Menschen sei Voraussetzung dafür, dass sie ihr Recht auf Teilhabe verwirklichen können. Rita Hartmann rief dazu auf, behinderten Menschen Schutz und Unterstützung zu gewähren, sollten sie in der Öffentlichkeit beleidigt, diskrimiert oder angegriffen werden.



Der Familie des Opfers, die inzwischen Anzeige erstattet hat, sagte Rita Hartmann Hilfe und Unterstützung zu. „Sie kann sicher sein, dass die Lebenshilfe alles tun wird, damit sich behinderte Menschen unbehelligt bei uns bewegen können.“

Am Montag war der 24-Jährige bei einer Zugfahrt von Betzdorf nach Daaden ohne Vorwarnung von hinten angegriffen und im Kopfbereich mit Pfefferspray eingesprüht worden. Die Polizei sucht Zeugen. Sie hält es für wahrscheinlich, dass der Mann gezielt aufgrund seiner Behinderung für die Tat ausgesucht wurde. (PM)


Lokales: Wissen & Umgebung
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