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Nachricht vom 13.02.2020    

VG-Feuerwehr Kirchen erhält sechs Wärmebildkameras

In einer erstmals in dieser Form durchgeführten Gemeinschaftsaktion konnte nun die Verbandsgemeinde Kirchen gemeinsam mit sechs Feuerwehr-Fördervereinen die Ausstattung der Löschzüge flächendeckend verbessern.

Bürgermeister, Wehrleitung, Verwaltung und Vertreter der Wehrführungen und Fördervereine der einzelnen Löschzüge (Foto: A. Hof)

Kirchen. Bürgermeister Maik Köhler und Wehrleiter Ralf Rötter überreichten anlässlich eines Pressetermins je eine Wärmebildkamera an die Wehrführungen und Fördervereinsvorstände der Löschzüge Brachbach, Friesenhagen, Harbach, Herkersdorf-Offhausen, Niederfischbach sowie Wehbach-Wingendorf.

Vorausgegangen war dieser bisher einmaligen Beschaffung zunächst ein gemeinsames Abstimmungsgespräch aller Fördervereins-Vorstände, Wehrführungen, Vertretern der Feuerwehr-Fachkommission sowie der Verwaltung am 27. August 2018 im großen Sitzungssaal des Rathauses. Das in diesem Rahmen erstmals durchgeführte Gespräch sollte dem Austausch von möglichen Beschaffungsvorhaben und evtl. möglicher Synergieeffekte dienen und führte zu weiteren Gesprächen zwischen den Fördervereinen. In einem weiteren Gespräch am 19. März 2019 erklärten sich sechs Fördervereine bereit, eine gemeinsame Anschaffung von Wärmebildkameras zu planen und wirtschaftlich realisieren zu können.

Da im verabschiedeten Brandschutzbedarfsplan für die Jahre 2017-2021 als Ziel angestrebt wurde, zukünftig in jedem der drei Ausrückebereiche der Verbandsgemeinde mindestens eine Wärmebildkamera vorzuhalten, erklärte sich die Feuerwehrfach-Kommission bereit, die Beschaffung der Wärmebildkameras finanziell zu unterstützen.



Wärmebildkameras werden heute für vielseitige Einsatzzwecke vorgehalten, sei es um Personen in verrauchten Räumen zu finden, Brandnester aufzuspüren oder auch Temperaturkontrolle bei Kaminbränden vornehmen zu können. Aber auch bei Hilfeleistungseinsätzen wie beispielsweise Vermisstensuchen oder auch im Falle von Gefahrstoffeinsätzen (um z.B. den Füllstand von Behältern zu kontrollieren), können
die Geräte vielseitig eingesetzt werden.

Neben dem finanziellen Synergieeffekt freut sich die Wehrleitung besonders darüber, dass durch diese gemeinsame Aktion typgleiche Wärmebildkameras beschafft werden konnten, was die Zusammenarbeit zwischen den Löschzügen aufgrund der einheitlichen Ausbildung auf ein Modell deutlich erleichtert. Finanziell bedeutet diese Beschaffung für die Verbandsgemeinde einen Kostenanteil von rund 12.000 Euro, die Fördervereine beteiligten sich mit jeweils 2.000 Euro an der Beschaffung der Geräte.

Bürgermeister Maik Köhler und Wehrleiter Ralf Rötter hoffen, dass in Zukunft gegebenenfalls noch weitere Projekte gemeinsam mit den Fördervereinen realisiert werden können, um weiterhin finanzielle Synergien nutzen zu können, von denen alle Beteiligten nur profitieren. (PM)


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