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Nachricht vom 26.06.2010    

Gebhardshainer Sportszene kann sich sehen lassen

Sportlerehrung in Gebhardshain: Da hatte Bürgermeister Konrad Schwan einiges zu tun. Und eines zeigte die Ehrung deutlich: In der Verbandsgemeinde gibt es vielfältiges, reges und erfolgreiches Sportleben.

Gebhardshain. Sportler, die durch herausragende Leistung besondere Erfolge errungen haben, werden von der Verbandsgemeinde in unregelmäßigen Abständen geehrt. Am Wochenende war es mal wieder so weit: Bürgermeister Konrad Schwan hatte in den Ratssaal eingeladen. Einzelsportler und Vertreter verschiedener Mannschaften erhielten Geschenke in Anerkennung ihrer Leistung. Der Bürgermeister begrüßte unter den Gästen auch den ehemaligen Sportsverbandsvorsitzenden des Kreises Altenkirchen, Hans Georg Brass, und Willi Philipp, den Vorsitzenden der SG Westerwald. Schwan sagte, die sportliche Szene der Verbandsgemeinde sei sehr vielfältig. Die Vereine könnten sich mit anderen gut messen. Auch internationale Erfolge habe man in der Verbandsgemeinde schon gehabt. Hier nannte Schwan das Bogenschießen und Taekwondo als Beispiele. Seitens der Verbandsgemeinde möchte man mit der Sportlerehrung den Sportlern die verdiente Anerkennung geben und ihre Leistungen würdigen. "Der Sport hat außerordentliche Funktionen für die Allgemeinheit", sagte Schwan. Junge Menschen die Sport trieben oder Musik machten seien auch oft allgemein erfolgreicher als andere. Sport integriere die Menschen besser als alles andere. Sportler seien auf ein Miteinander aus. Auch in der immer älter werdenden Gesellschaft sei Sport wichtig, um die Menschen möglichst lange fit zu halten. Bei vielen Kindern seien schon heute Bewegungsdefizite zu erkennen. Dabei schnitten die Jungs noch schlechter ab als die Mädchen. Seinen Dank richtete Schwan an alle Funktionäre von Vereinen, ohne die das Sporttreiben so nicht möglich wäre. Ihnen sprach er seine Anerkennung für ihr Engagement und ihre Leistung aus.
Die ersten Ehrungen erhielt die Tennisabteilung der SG Westerwald, dazu gehörte die Tennismannschaft, welche 2009 den Aufstieg in die Rheinlandliga schaffte und von Anne Märzheuser vertreten wurde. Ramona Kölzer war 2007 im Tennis bei den Rheinlandmeisterschaften erfolgreich und belegte den dritten Platz. Weiter ging es mit den erfolgreichen Tischtennisspielern: Thomas Becker wurde 2008 Deutscher Meister und Rheinlandmeister im Einzel. Ebenfalls erfolgreich war Matthias Hudel, er wurde Rheinlandpokalsieger in der Mannschaft 2009, Rheinlandmeister der Senioren Ü40 in 2008/09 und 2010 in der D-Klasse, wurde Rheinlandmeister im Einzel in der D-Klasse sowohl in 2009 wie in 2010 und Rheinlandmannschaftsmeister der Herren C in 2008. Auch die TT-Spieler um Albert Brenner waren erfolgreich und wurden 2009 Rheinlandpokalsieger in der Mannschaft der Senioren und Herren. Robin Stockschlaeder nahm den Preis für seine TT-Kollegen entgegen, sie wurden Vize-Rheinland-Schülermannschaftsmeister 2010. Für die Rheinlandpokalsieger Mannschaft Herren D 2010 im Tischtennis war Daniel Jakob als Vertreter gekommen. André Kölschbach aus Katzwinkel wurde Doppel-Rheinlandmeister der Jungen 2009. Auch bei den Läufern der SG Westerwald gab es einige Erfolge zu vermelden: Matthias Hammer und Siegfried Mundo wurden bei den Rheinland-Pfalz-Cross-Mannschaftsmeisterschaften 2010 Dritte. Die Mannschaft um Armin Mockenhaupt belegte einen 2. Platz bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Marathon M40 und Günter Schneider wurde in 2009 Westdeutscher Vize-Meister im Marathon M65. Ehrungen gingen auch an die Fußballer SG der Malberg/Rosenheim für ihren Aufstieg in die Rheinlandliga in 2008/09 und an die SG Elkenroth/Kausen für den Aufstieg in die Kreisliga B und die SG Molzhain/Steineroth/Dauersberg für ihren Aufstieg in die Kreisliga A. Einen besonderen Dank sprach Schwan an Hans Georg Brass aus und erklärte, dass dieser sich in all den Jahren als Vorsitzender des Sportkreises Altenkirchen immer sehr für die Belange der Sportvereine und Sportler eingesetzt habe. Auch auf Landesebene sei Brass immer ein Fürsprecher für den Sport im Kreis gewesen. Durch ihn seien viele Dinge erst möglich geworden, so wie kürzlich die Fertigstellung der Solaranlage im Freibad Dickendorf.
Brass meinte, in den 31 Jahren als Sportkreisvorsitzender habe er viele wunderbare Menschen kennen gelernt und das Amt habe ihm immer viel Spaß gemacht. An Schwan gerichtet sagte er, dass die Gebhardshainer Sportanlage mittlerweile doch sehr in die Jahre gekommen sei, dort müsse etwas getan werden. Er dankte Schwan für die Sportlerehrung und an die jungen Leute richtete er den Appell, sich auch nach ihrer aktiven Zeit in den Vereinen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. (anna)
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Hans Georg Brass (rechts) erhielt ein Geschenk von Bürgermeister Konrad Schwan. Fotos: anna


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