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Nachricht vom 26.02.2020    

Das Unesco-Team vor Ort – Spende nach Russland

Seit vielen Jahren schon organisiert und betreut Jens Wöllner den jährlich stattfindenden Schüleraustausch des Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Betzdorf mit Kaliningrad. In diesem Schuljahr besuchten die TeilnehmerInnen „im Auftrag“ des UNESCO-Teams das SALEM-Dorf Raduga (dt. Regenbogen) in der Nähe von Kaliningrad.

(Foto: Freiherr-vom-Stein-Gymnasium)

Betzdorf. Auf Anregung von Wöllner hatten sich die Teammitglieder mit dieser Einrichtung genauer auseinandergesetzt und beschlossen, das Projekt mit insgesamt 750 Euro zu unterstützen. Das Jugenddorf engagiert sich für sozial benachteiligte und schwache Familien, insbesondere deren Kinder, und ist im Bereich der Umweltbildung aktiv. In Notsituationen können Familien oder Kinder im Dorf selber leben oder erhalten Unterstützung durch die Mitarbeiter. Daneben fördert das Dorf den Umwelt- und Tierschutz – ein Thema, das in Russland noch wenig im öffentlichen Bewusstsein ist. Die eigene Bio-Landwirtschaft und Bio-Gärtnerei sorgen mit gesunden und ökologisch nachhaltigen Lebensmitteln für die Versorgung des Dorfes und ermöglichen zudem eine zusätzliche Einnahmequelle. Die 2009 in Betrieb genommene Bio-Pflanzenkläranlage ist ein ökologisches Pilotprojekt in der Region Kaliningrad.

Hilfe für benachteiligte Jugendliche und Sensibilisierung und Einsatz für Fragen des Umweltschutzes sind auch wichtige Anliegen der UNESCO-Schulen, so dass der Vorschlag von Wöllner, das Jugenddorf finanziell zu unterstützen, nicht lange diskutiert wurde. Das Spendengeld stammt aus den zahlreichen Aktionen des UNESCO-Teams, wie z.B. die Essen- und Getränkeverkäufe an Schulveranstaltungen.

Im Rahmen des Austauschs besuchten die SchülerInnen zusammen mit den betreuenden Lehrkräften Wöllner und Müller das Dorf und machten sich persönlich einen Eindruck von der Einrichtung und übergaben den mitgebrachten Scheck. Die mitgereisten SchülerInnen, zum Teil auch Mitglieder des UNESCO-Teams, werden in einem kurzen Vortrag das Projekt auch noch ihren MitschülerInnen vorstellen. Denn neben der Geldspende ist vor allem eine Zusammenarbeit mit dem Dorf geplant. So gibt es im Sommer zum Beispiel zweiwöchige Öko-Jugendcamps, die einen kulturellen Austausch und die gemeinsame Arbeit an Umweltprojekten ermöglichen. Daneben ist für den nächsten Schüleraustausch mit Kaliningrad auch ein Projekt mit dem Jugenddorf geplant.

Wer Interesse an diesen Veranstaltungen hat oder genauere Infos möchte, kann sich an Wöllner oder die Lehrer des UNESCO-Teams wenden. (PM)


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