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Nachricht vom 27.02.2020    

CDU mit Unterschriftenaktion: BDZ in Wissen soll bleiben

Gegen das angekündigte Aus für die Wissener Bereitschaftsdienstzentrale (BDZ) im Gebäude des St.-Antonius-Krankenhauses mobilisiert sich im Wisserland und darüber hinaus weiterhin Widerstand.

(Foto: CDU Wissen)

Wissen. Zum wiederholten Mal beteiligten sich Aktive der Wissener CDU an der Unterschriftenaktion von Ärzteschaft, Stadt und Verbandsgemeinde Wissen und des Landkreises gegen die von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz angekündigte Schließung zum 30. Juni.

Mit dabei im Wissener Regiobahnhof waren auch Vertreter der Verbandsgemeinde- und Kreis-CDU, darunter CDU-Kreisvorsitzender Michael Wäschenbach, MdL, und Landrat Dr. Peter Enders. Beide erneuerten ihre Kritik in Richtung der KV, die den Sicherstellungsauftrag habe. Die heimische CDU, so versicherten alle Beteiligten, will weiterhin für die BDZ kämpfen. Die im KV-Konzept „Bereitschaftsdienstreform 2020“ genannte Wirtschaftlichkeitslücke sowie mögliche Alternativen in Form eines neuen Hausbesuchsdienstes lässt man nicht gelten. Die ortsnahe medizinische Daseinsvorsorge in Form eines hausärztlichen Bereitschaftsdienstes im ländlichen Raum bei vergleichsweise geringer Bevölkerungsdichte sei wichtig und unverzichtbar, sie dürfe nicht nur unter wirtschaftlichen Aspekten betrachtet werden. (PM)


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Kommentare zu: CDU mit Unterschriftenaktion: BDZ in Wissen soll bleiben

1 Kommentar
Eines gleich vorweg: Ich habe auch unterschrieben! Aber nicht bei der CDU Show-Veranstaltung!
In den sozialen Medien hatte ich bereits öfter freundlich darauf hingewiesen, dass sich ausschließlich die CDU für das Sammeln von Unterschriften beklatschen und bewundern lässt, was für Apotheker und Arztpraxen selbstverständlich scheint. Im obigen Bericht lese ich fünfmal CDU und zweimal BDZ. Sollte man da nicht die Schlagzeile ändern? CDU nutzt Schließung des BDZ für Unterschriftenaktion?
Im Bericht des AK Kuriers habe ich zum ersten mal erfahren, dass es Alternativen zum BDZ geben soll, zu denen mich die CDU in den sozialen Medien noch nicht aufgeklärt hat. Als Abonnent der beiden CDU-Seiten auf Facebook sollte mir das nicht entgangen sein. Ob die Aufklärung im Bahnhof umfänglicher ist, kann ich natürlich nicht sagen.
Bleibt noch festzustellen, dass der CDU Bürgermeister, der CDU Kreisvorsitzende, der CDU Verbandsvorsitzende und der CDU Landrat zwar engagiert Unterschriften sammeln, aber so natürlich auch ausgesprochen hilflos bei einem, für unsere Stadt, so wichtigen Thema erscheinen.
Meine Meinung: Liebe Mitbürger, unterschreibt die Listen und informiert Euch besser neutral im Internet!

#1 von Christof Laupert, am 29.02.2020 um 07:49 Uhr

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